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Meldungen2026-05-27T09:34:07+02:00

Aufatmen – loslassen – Erlösung erfahren

Die neue Ausgabe des vonWegen ist da!

Erlösung: Das ist der Titel der ersten Ausgabe unseres Magazins vonWegen in diesem Jahr. Erlösung – das ist ein großes, bedeutungsschweres Wort. Viele Bilder und Assoziationen schwingen mit. Es ist ein Wort, das in uns Bilder weckt: Hoffnung, Leichtigkeit, Neubeginn.

Einige davon haben direkt mit unserem Glauben zu tun und mit der Osterzeit, Christi Kreuzestod und Auferstehung. Ostern, das Hoffnungsfest der Christ:innen, ist das Fest der radikalen Verwandlung und auch der tiefsten Erlösung. Das feiern wir mit Licht, Farbe, Gesang am Ostersonntag. Und auch das Osterlachen, eine schöne Tradition, die hier und da in den Kirchen wiederbelebt wird, ist ein Erlösungssymbol: Trauer verwandelt sich in Freude, Schwere in Leichtigkeit, der Tod wird verlacht.

Erlösung ereignet sich auf unterschiedliche Weise im Leben von Menschen, manchmal leise, manchmal kraftvoll. Sie kann bedeuten: Ich kann wieder aufatmen. Ich darf loslassen. Ich finde neue Hoffnung.

In dieser Ausgabe schauen wir auf viele verschiedene Facetten von Erlösung. Es gibt Beiträge u. a. zu:

  • Was ist am Kreuz auf Golgatha passiert?
  • Gott schenkt uns Hoffnung
  • Erlösungsversprechen in der Werbung: Wie funktionieren sie?
  • Von der Sucht befreit
  • Wenn der Tod die erwünschte Erlösung ist: Debatten um Suizidprävention und Sterbehilfe
  • Zwei Menschen erzählen von ihren persönlichen Erlösungserfahrungen

Neugierig? Hier geht’s direkt zum Heft-Download.

  • Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen, Ideen und Kritik. Sagen Sie uns, was Ihnen gut gefällt. Und was nicht. Unsere Kontaktdaten finden Sie rechts auf dieser Seite.

Politischer Austausch zu Gesundheitsversorgung und Pflege

Diskussion mit Kandidierenden zur Landtagswahl im Diakoniekrankenhaus Freiburg

Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg fand am Mittwoch, 25. Februar 2026 im Diakoniekrankenhaus Freiburg eine Diskussion zum Thema Gesundheitsversorgung und Pflege statt. Auch die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat gerne daran teilgenommen. Zu der Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ hat die Diakonie Baden Landtagskandidierende eingeladen und mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen vor Ort ins Gespräch gebracht. Thema des intensiv geführten Austauschs war, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste in Stadt und Region zukunftsfest aufgestellt werden können.

Der Einladung waren Landtagskandidierende mehrerer Parteien gefolgt: Linus Kionka (FDP), Katrin Kern (CDU), Imke Pirch (DIE LINKE), Nadyne Saint-Cast MdL (Grüne), Viviane Sigg (SPD). An der Diskussion waren zudem beteiligt: Oberkirchenrätin Sabine Jung, Michael Decker, Kaufmännischer Direktor und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakoniekrankenhauses Freiburg, Annika Köber, Leiterin des Gerontopsychiatrischen Pflegezentrums Landwasser, Benjamin Kessinger, Bereichsleiter ambulante Pflege beim Evangelischen Stift Freiburg und Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Im Fokus standen Fragen, wie finanzielle Nachteile konfessioneller Krankenhäuser ausgeglichen werden könnten, welche strukturellen Hürden bei der Beschäftigung von internationalen Fachkräften abzubauen wären und ob Themen wie Nachhaltigkeit oder Innovation weiterhin alleinige Aufgaben der jeweiligen Einrichtung sein müssten.

Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., erläuterte in seinem Statement, was es für eine Einrichtung bedeutet, vorhandene Pflege-Immobilien zukunftsfest auszustatten:

Digitalisierung, Hitzeschutz, Nachhaltigkeit – all das ist wichtig, aber in den bestehenden Strukturen kaum finanzierbar. Fördermittel reichen bei weitem nicht aus und steigende Eigenanteile bringen Bewohnerinnen und Bewohner an ihre Grenzen.

Die Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ ist Teil der Kampagne „Soziales IST Zukunft!“, an der sich die Diakonie Baden als Mitglied der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg (Liga-BW) beteiligt. Die Kampagne soll erreichen, die Erfahrungen der Wohlfahrtsverbände in politische Entscheidungen fachlich fundiert einzubringen.

„Soziales IST Zukunft“ – Kampagne zur Landtagswahl

Tag für Tag setzen wir uns in den Einrichtungen der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. für Menschen ein, die unsere Hilfe brauchen. Ob in der Altenhilfe, für Suchtkranke, in der Bahnhofsmission Freiburg oder für Menschen, die sonst nur schwer Arbeit finden. Die Evangelische Stadtmission Freiburg ist mit Herz und Hand in ihren Einrichtungen nah bei den Menschen. Das tun wir gerne. Und es ist notwendig.

Wir und viele andere Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege knüpfen jeden Tag am Netz gesellschaftlichen Zusammenhalts und sozialer Gerechtigkeit. Denn ohne diese Arbeit würde der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bröckeln. Neben den staatlichen Einrichtungen braucht es ganz entscheidend die Einrichtungen freier Träger, die sich in Baden-Württemberg unter dem Dachverband LigaBW zusammengeschlossen haben.

„Soziales IST Zukunft.“ Das gilt in vielerlei Hinsicht. Gelder, die in Soziales investiert werden, sind eine notwendige und eine lohnende Investition, denn sie schützt vor ungleich größeren Folgekosten für unsere Gesellschaft. Einige Menschen in der Politik sehen das. Andere möchten den Rotstift nehmen und streichen.

Daher unser Aufruf: Nutzen Sie die Landtagswahl am 8. März 2026, um sich auch für den sozialen Zusammenhalt in Baden-Württemberg einzusetzen.

„Soziales IST Zukunft“ ist eine Kampagne der Träger freier Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, die wir als Evangelische Stadtmission gerne unterstützen.

Neues Logo der Stadtmission

Die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat ein neues Logo. Pünktlich zum Jahreswechsel ist zum ersten Mal das Herzstück unserer visuellen Kommunikation in Erscheinung getreten. Bestimmt ist es einigen schon begegnet – hier auf unserer Website oder in den Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns sehr, dass die Evangelische Stadtmission Freiburg nun mit einem Logo in der Öffentlichkeit präsent ist, das markant und wiedererkennbar ist. Und so einprägsam, dass es in Zukunft auch ohne den Schriftzug deutlich macht: Hier ist Stadtmission. Weiterhin verbunden mit dem Claim „Leben. Glauben. Handeln. In und um Freiburg.“

Vielfalt der Stadtmission

Ein neues Logo ist eine Herausforderung. Unser langjähriger Design-Partner hat sie angenommen und für uns etwas entworfen, das die verschiedenen Arbeitsfelder der Stadtmission gekonnt und elegant unter einen Hut bringt:

  • Wohngruppen für Kinder und Jugendliche
  • Hilfe für Wohnungslose, psychisch Kranke oder abhängige Menschen
  • Altenhilfe
  • Reden von Gottes Menschenliebe und Einladung zum Glauben, der uns am Herzen liegt

Wer genau hinschaut, dem zeigt sich: Das sogenannte Kronenkreuz, das traditionell als Zeichen der Stadtmissionen verwendet wird, ist hier eingearbeitet, für unsere Gegenwart umgeformt und mit Strahlkraft für die Zukunft umgesetzt. Unser Designer Sascha Grether sagt zur Idee hinter dem neuen Logo: „Das Herz, das offen umarmend aus dem Kreuz wächst, bringt das Selbstverständnis der Stadtmission auf den Punkt: leben, glauben, handeln – nah bei den Menschen und ihren Lebensrealitäten.“

Markant und wiedererkennbar

Was gewinnt die Stadtmission mit dem neuen Logo? Der Bildteil des Logos, das sogenannte Signet, ist so profiliert und wiedererkennbar, dass wir es zukünftig auch ohne den Zusatz „Evangelische Stadtmission Freiburg“ verwenden können. Mehr noch: Das Logo setzen wir in Kombination mit dem Namen unserer Einrichtungen ein und zeigen damit, dass das Dach Evangelische Stadtmission Freiburg all das Bunte und Vielfältige trägt, was Tag für Tag in unseren Einrichtungen für Menschen geleistet wird.

Ein neues Logo für ein Unternehmen sollte wohl überlegt sein. Ein gutes Logo soll die Identifikation des Unternehmens für alle Mitarbeitende und die Öffentlichkeit präzise bewirken, es soll wiedererkannt werden und es soll eine emotionale Bindung erzeugen. Ich bin fest überzeugt, dass unser neues Logo mit seiner klaren Botschaft der Stadtmission Freiburg dies schafft.

Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Ev. Stadtmission Freiburg e.V.

Für mich hat das Kronenkreuz, das im Zentrum des bisherigen Logos stand, die Zugehörigkeit zum großen Werk der Diakonie zum Ausdruck gebracht. Und nun? Das neue Logo beinhaltet allerdings mindestens genauso die Aussage, dass wir aufgrund unseres Glaubens Menschen in Liebe begegnen und helfen wollen. Daher blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft mit dem neuen Logo und möchte gerne schon jetzt glauben, dass die Menschen in unserer Region unsere DNA an dem Logo erkennen.

Christine Kleß, Vorstand Pflege und Soziales der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Für mich spiegelt das neue Logo die DNA der Stadtmission wider: Wir sind ein christliches Werk. Mit keinem anderen Symbol als dem Kreuz ist das besser ausgedrückt. Und ich finde es schön und richtig, dass aus dem Kreuz das Herz wächst: Das Herz für die Menschen, das Herz der Nächstenliebe. In Gottes Auftrag für die Menschen da sein. Das ist Stadtmission.

Norbert Aufrecht, Vorstand Diakonische Theologie der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Neujahrsansprache von Vorstandsvorsitzendem Michael Futterer

Mit der Neujahrsansprache unseres Vorstandsvorsitzenden Michael Futterer starten wir gemeinsam ins neue Jahr.

Die Jahreslosung 2026 begleitet uns dabei. Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Ein starkes Zeichen für Aufbruch, Hoffnung und Veränderung.
Und passend dazu zeigen wir uns zum Jahresbeginn auch mit neuem Logo.

Wir wünschen euch ein gesegnetes, hoffnungsvolles neues Jahr.

Zwischen Hoffnung und Zukunftsangst

Liest man den Predigttext für den 2. Adventssonntag hat man schnell ein wenig adventlich-behagliches Weltuntergangsszenario vor Augen: In Lukas 21,25-33 ist von Zeichen an Sonne, Mond und Sternen die Rede, von einem tosenden Meer und vernichtenden Wellen. Von so enormen globalen Erschütterungen, dass die Menschen nicht nur ratlos werden, sondern sogar in Angst und Schrecken versetzt werden.
Es mag heute eine wachsende Zahl von Menschen geben, denen dieser Predigttext sehr nahe kommt, weil er ihr Lebensgefühl von Verunsicherung und Zukunftsangst anspricht. Auch im Advent. Die derzeitige Weltsituation mit all ihren Problemen gibt ja genug Anlässe dafür. Keine Frage: unsere Welt ist alles andere als im Lot.
Doch der christliche Glaube schenkt uns noch eine ganz andere Perspektive, eine großartige, adventliche Hoffnungsperspektive: Mitten im Chaos der bedrohten Welt – so unser Bibeltext für heute – kommt der „Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit“. Er kommt, um in Ordnung zu bringen, was bedroht, demoliert oder ganz zerstört ist, um all die destruktiven Entwicklungen, denen die Menschheit ohnmächtig gegenüber steht, in den Griff zu bekommen.
Deshalb ist auch der Wochenspruch für die 2. Adventswoche eine Ermutigung zur inneren und äußeren Aufrichtung: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!“ Erlösung – das ist ein großes Wort! Ich denke, dass es sehr umfänglich gemeint ist: Erlösung nicht nur von menschlicher Schuld, sondern auch Erlösung aus all den politischen und ökologischen Dilemmata unserer Zeit.
Als Christ öffnet sich mir mit dem Wochenspruch ein Fenster in die gottgemachte Zukunft, in der alle menschlichen Sehnsüchte nach heilem, unversehrtem und erfülltem Leben erfüllt werden. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich mit dem Erlöser nicht erst in einer undefinierbaren Zukunft rechnen kann, sondern ihn schon hier und jetzt als meinen Lebensbegleiter erleben darf.
Lassen wir uns immer wieder neu von ihm begleiten und aufrichten!
Impuls von Norbert Aufrecht, Vorstand der Ev. Stadtmission Freiburg
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