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Meldungen2024-04-18T11:56:03+02:00

Azubi- & FSJ-Fest 2026

Anfang Mai fand wieder unser beliebtes Azubi- & FSJ-Fest statt – und wir haben uns besonders darüber gefreut, dass in diesem Jahr auch unsere FSJlerinnen und FSJler mit dabei waren. Gemeinsam verbrachten wir einen abwechslungsreichen Nachmittag voller Begegnungen, Spaß und Wertschätzung.

Zum Auftakt teilte Christian Schäfer, Geschäftsbereichsleiter der Pflege bei der Stadtmission Freiburg, einen persönlichen Impuls mit den Teilnehmenden. Ihm war besonders wichtig zu betonen, dass wir im Leben – und gerade auch in der Pflege – oft zunächst in Vorleistung gehen müssen, bevor etwas zurückkommt. Diese Vorleistung ist häufig Vertrauen: Vertrauen, wenn man eine Ausbildung beginnt, neue Wege einschlägt oder dafür sogar in ein anderes Land zieht. Gleichzeitig machte er deutlich, wie dankbar wir als Stadtmission dafür sind, dass unsere Auszubildenden und FSJlerinnen und FSJler jeden Tag mit Engagement, Offenheit und Herz dabei sind.

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen das gegenseitige Kennenlernen, der Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander. Nach einer Vorstellungsrunde sorgten verschiedene Spiele und Gruppenaktionen schnell für viele Gespräche und eine ausgelassene Stimmung. Besonders spannend war es zu sehen, wie unterschiedlich die Lebenswege unserer Teilnehmenden sind: Manche wohnen nur wenige hundert Meter von ihrem Geburtsort entfernt, andere haben über 9.000 Kilometer zurückgelegt, um heute Teil unseres Teams zu sein. Auch Fragen wie „Wie lange bist du schon bei der Stadtmission?“, „Wie viele Geschwister hast du?“ oder „Welche Sprachen sprichst du?“ sorgten für viele interessante Einblicke und schöne Begegnungen.

Natürlich durfte auch die Kreativität nicht fehlen: Gemeinsam entstand ein buntes Kunstwerk, das den Teamgeist des Tages widerspiegelt. Bewegungs- und Gemeinschaftsspiele brachten zusätzlich viele lustige Momente und sorgten für jede Menge Lachen.

Den gelungenen Nachmittag ließen wir schließlich bei leckeren Burgern vom Food-Truck und einem Eis von Hofeis gemütlich ausklingen.

Wir sagen Danke an alle Auszubildenden und FSJlerinnen und FSJler für euren Einsatz, eure Offenheit und dafür, dass ihr Teil unserer Gemeinschaft seid.

Feierliche Eröffnung des neuen AUSWEG-Standorts

Stimmungsvolles Fest in Thomaskirche und den neuen Räumen der Beratungsstelle

Am Freitag, 24. April durften wir den neuen Standort von AUSWEG, der Suchtberatungsstelle der Ev. Stadtmission Freiburg e.V. einweihen. Gemeinsam mit dem AUSWEG‑Team, zahlreichen Kooperationspartner:innen, Vertreter:innen aus Stadt und Landkreis, der Diakonie Baden, der Thomasgemeinde sowie vielen weiteren Gästen ist ein stimmungsvolles Eröffnungsfest der neuen Räume im Thomaszentrum gelungen.

Auftakt in der Thomaskirche

Nach der Begrüßung durch Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., richteten Boris Gourdial, Leiter des Amts für Soziales der Stadt Freiburg, Knut Schneider, Jugendamtsleiter des Landkreises Breisgau‑Hochschwarzwald, sowie Annalena Volz, Referentin für Suchthilfe der Diakonie Baden und Vorsitzende der Landesstelle für Suchtfragen, ihre Grußworte an die Gäste. Neben Glückwünschen zu den hellen, modernen und großzügigen Räumen stand vor allem der ausdrückliche Dank an das Team der Suchtberatungsstelle im Mittelpunkt. Alle Redner:innen betonten die hohe fachliche Qualität und die große gesellschaftliche Bedeutung der Suchtberatung als wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen.

Michael Futterer hob hervor:

Die Suchtberatung gehört für die Evangelische Stadtmission Freiburg seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert zum Kern unseres Auftrags. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit den neuen Räumlichkeiten im Thomaszentrum einen einladenden Ort haben, an dem wir auch künftig Menschen Auswege aus der Sucht eröffnen und sie auf diesem Weg begleiten können.

Eine Besonderheit des neuen Standorts zog sich wie ein roter Faden durch die Grußworte und den geistlichen Impuls von Norbert Aufrecht, Vorstand Diakonische Theologie der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.: Im Thomaszentrum begegnen sich ganz unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen. Neben der Suchtberatungsstelle gehören ein Seniorenpflegeheim, ein Kindergarten und die Thomaskirche zum Thomaszentrum. Annalena Volz beschrieb dies treffend als einen Ort, an dem „unter einem Dach das ganze Leben abgebildet wird“.

Glückwünsche an das AUSWEG‑Team und dessen langjährigen Leiter Willi Vötter richtete auch Christine Kleß, Vorstand Pflege und Soziales der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. Im Anschluss stellte sich das Team der Beratungsstelle auf sympathische Weise vor – ein Moment, der die wertschätzende Atmosphäre des Nachmittags besonders unterstrich.

Begegnung und Austausch in den AUSWEG-Räumlichkeiten

Bei einem anschließenden Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten bot sich viel Gelegenheit für persönliche Gespräche, Austausch und Begegnung. Die Gäste konnten die modern eingerichteten, lichtdurchfluteten Beratungsräume kennenlernen und das Fest bei alkoholfreien erfrischenden Getränken, Kaffeespezialitäten in Barista‑Qualität sowie süßen und herzhaften Leckereien in entspannter Stimmung ausklingen lassen.

Räume für unsere Suchtberatung

Seit Ende Januar hat AUSWEG, die Suchtberatungsstelle der Ev. Stadtmission Freiburg, im Thomaszentrum in Freiburg-Zähringen eine neue Heimat gefunden. Wir haben dort deutlich mehr Platz für unser Team und unsere Gäste. Menschen mit Suchtproblemen brauchen mehr als nur eine offene Tür. Sie brauchen einen Ort, der Ruhe und Geborgenheit schenkt, Raum schafft für ein Gespräch voller Nähe und Vertrauen. Unsere neuen Räumlichkeiten bieten genau das: einen Ort für Einzelgespräche, Gruppenangebote und Begegnungen, die Mut machen.

Diesen Ort hat AUSWEG in seinen neuen Räumlichkeiten im Thomaszentrum. Dort stehen dem Team nun vier statt bisher zwei Büros zur Verfügung. Dadurch können mehr vertrauliche Einzelgespräche parallel stattfinden. Hinzu kommen ein größerer Gruppenraum und ein barrierefreier, einladender Eingangsbereich. Damit ist ein Ort entstanden, der Ruhe, Geborgenheit und Vertrauen fördert – zentrale Voraussetzungen für gelingende Suchtberatung.

Herzlichen Dank für Unterstützung und Engagement

Unser besonderer Dank gilt der GlücksSpirale, deren finanzielle Unterstützung den Umbau und die moderne Ausstattung der Räume erst möglich gemacht hat. Ebenso danken wir der Volksbank Freiburg, die mit ihrer Förderung die Anschaffung eines digitalen Flipcharts unterstützt hat und damit neue, nachhaltige Möglichkeiten für die Beratungsarbeit eröffnet.

Nicht zuletzt danken wir dem gesamten AUSWEG‑Team und allen Beteiligten für die engagierte Vorbereitung der Eröffnungsfeier. Mit viel Liebe zum Detail wurde eine offene, herzliche und feierliche Atmosphäre geschaffen, die den Geist des neuen Standorts eindrucksvoll widerspiegelt.

Zuversichtlich bleiben: ein inspirierender Abend mit Anselm Grün in der Pauluskirche

Mit seinem Vortrag „Zuversichtlich bleiben – einfach leben“ hat der Benediktinerpater und Bestsellerautor Anselm Grün die voll besetzte Pauluskirche in Freiburg mit Impulsen zur Kunst des Lebens begeistert. Kein Platz blieb unbesetzt, selbst auf den Stufen zur Empore lauschten die Zuhörer:innen aufmerksam der ruhigen, eindringlichen Stimme des über 80‑Jährigen. Präsenz und Ausstrahlung des bekannten Ordensmannes machten den Abend anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Anselm Grüns Monatsbrief „einfach leben“ zu einem besonderen Erlebnis.

Anselm Grün, den die Südwestpresse einmal als das „sympathische Gesicht der katholischen Kirche“ bezeichnete, sprach über die Kunst des Lebens: klar in der Sprache, tief in der Wirkung. Hoffnung und Zuversicht standen im Zentrum seines Vortrags. Sie bedeuten für ihn nicht, die Herausforderungen unserer Zeit auszublenden, sondern eine bewusste innere Haltung einzunehmen: den Blick auf das zu richten, was trägt und stärkt. Diese Haltung führt aus der passiven Ohnmacht in eine aktive Gestaltungsfreiheit, gegründet im Vertrauen auf Gott und offen für das Leben im gegenwärtigen Moment.

Wie ein roter Faden zog sich durch den Abend die Frage, was ein „einfaches Leben“ im besten Sinn ausmacht. Immer wieder kam Pater Anselm Grün darauf zurück: Wir können oft nicht die Dinge ändern, aber wir können steuern, wie wir auf die Dinge schauen. Es geht um unsere Haltung und unseren Blick.

Dankbarkeit schärft den Blick für das Gelingen, Verstehen ohne vorschnelles Bewerten öffnet den Raum für Begegnung. Anselm Grün ermutigte dazu, die eigene Sehnsucht wahrzunehmen, den inneren heiligen Raum zu schützen und Verletzungen durch Vergebung zu heilen. Am Anfang dieses Weges steht für ihn immer die Annahme der eigenen Person, eine Einladung zu Milde und Freundlichkeit sich selbst gegenüber.

Zum Abschluss führte Anselm Grün die Zuhörenden in ein kleines Ritual, wie es viele aus seinen Vorträgen kennen und schätzen. In stiller Konzentration öffnete sich der Raum für die Worte eines sehr alten Gebets, ein Moment konzentrierter Verdichtung, der viele sichtlich berührte.

Auch nach dem Vortrag nahm sich Pater Anselm Zeit: Geduldig signierte er Bücher, die am reich bestückten Büchertisch der ALPHA Buchhandlung erworben werden konnten, und kam mit den Besucher:innen ins Gespräch.

Unser herzlicher Dank gilt Anselm Grün für diesen inspirierenden Abend sowie den beteiligten Veranstaltern: dem Herder Verlag, der Gemeinde dreisam3 in Verbindung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg und der ALPHA Buchhandlung Freiburg.

Der Sonnenkönig und der Menschensohn

Kürzlich war ich mit meiner Frau in Versailles, um das Schloss und die Gärten zu besichtigen. Allen Paris-Urlaubern empfehle ich den Abstecher: Es lohnt sich. Das Schloss ist mehr als beeindruckend groß und pompös. Die endlos vielen Säle sind edel ausstaffiert und voll von Büsten und übergroßen Gemälden. Der riesige Spiegelsaal mit seinen Skulpturen, Kronleuchtern, Spiegeln und Deckengemälden lässt einen auch heute noch den Glanz alter Zeiten spüren. Die Parkanlage steht in Dimension und Schönheit dem Palast in nichts nach. Hunderte verschiedener Bäume, Blumenbeete, Lustgärten, Pavillons, eine Orangerie, Kolonnaden, Skulpturen, eine Grotte, zahlreiche Teiche, einen Kanal und natürlich viele Springbrunnen sind auf dem immer noch über 800 Hektar großen Gelände zu entdecken. In der Blütezeit von Versailles waren die Gärten oft Schauplatz von Festen und Feiern. Die Besucher wurden mit Schauspielen, Musik und Feuerwerken verwöhnt. Sogar Seespektakel wurden nachgestellt, bei denen Schiffe mit Kanonen und Feuerwerkskörpern ausgestattet waren. Auf dem großen Kanal fuhren auch Gondeln, die Ludwig XIV. eigens aus Italien mitgebracht hatte.

Alles überwältigend groß und schön. Aber das Staunen und Genießen der gebauten und gepflanzten Schönheit darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass all die Pracht und der Prunk ein maßloser Ausdruck von Machtgier und Genusssucht ist, durch skrupellose Ausbeutung geschaffen, exklusiv für eine adlige Elite. Ludwig XIV. inszenierte sich als Sonnenkönig. Wie die Planeten um die Sonne kreisen, sollte alles sich nur um ihn drehen – um ihn, den „König von Gottes Gnaden“, der selbstverständlich auch Herr über Religion und Recht war, als Gesetzgeber und oberster Richter natürlich selbst über dem Recht stand und als König durchregieren konnte. Er war ein absoluter Herrscher, der in unglaublichem Luxus lebte, während sein Volk unter Steuern und Ausbeutung litt.

Am Abend unseres Besuchs in Versailles lese ich den Wochenspruch für die vorletzte Woche vor dem Osterfest:

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Matthäus 20,28)

So redet Jesus über sich selbst. Was für ein Kontrast!

Auf der einen Seite ein Mensch, der sich zum Halbgott stilisiert und selbstverliebt und gut bewacht in seinem Wellness-Ressort bedienen lässt. Auf der anderen Seite Gott, der in Jesus Christus Mensch wird und sich unters Volk mischt, um den Mühseligen und Beladenen, den Kranken und Ausgegrenzten zu dienen und ihnen Vergebung und die Liebe Gottes zuzusprechen. Ganz ohne Pomp, Machtanspruch und Starallüren. Weit weg von jeglicher Komfortzone. Im Gegenteil: Jesus hat sein eigenes Leben eingesetzt, um die Menschheit aus ihrer Gottferne zu erlösen.

Was für ein Gott ist das? Ihn feiern Christen an Karfreitag und Ostern. Und freuen sich über seinen Sieg über alles Böse und Todbringende. Tragen die Vision und Sehnsucht nach dem neuen Jerusalem, der Stadt Gottes, die Versailles bei weitem in den Schatten stellen wird und in der Gott mitten unter seinen geliebten Menschen leben wird, im Herzen. Und im Alltag will Christus ihnen die Richtung vorgeben: Christsein bedeutet, in Jesu Fußstapfen Menschen zu dienen und so die Welt zu verwandeln. Wo das geschieht, entsteht eine österliche Schönheit und ein Hauch von Auferstehung und Erlösung kommt in unsere unerlöste Welt.

Text von Norbert Aufrecht (Vorstand Diakonische Theologie, Ev. Stadtmission Freiburg e.V.)

Aufatmen – loslassen – Erlösung erfahren

Die neue Ausgabe des vonWegen ist da!

Erlösung: Das ist der Titel der ersten Ausgabe unseres Magazins vonWegen in diesem Jahr. Erlösung – das ist ein großes, bedeutungsschweres Wort. Viele Bilder und Assoziationen schwingen mit. Es ist ein Wort, das in uns Bilder weckt: Hoffnung, Leichtigkeit, Neubeginn.

Einige davon haben direkt mit unserem Glauben zu tun und mit der Osterzeit, Christi Kreuzestod und Auferstehung. Ostern, das Hoffnungsfest der Christ:innen, ist das Fest der radikalen Verwandlung und auch der tiefsten Erlösung. Das feiern wir mit Licht, Farbe, Gesang am Ostersonntag. Und auch das Osterlachen, eine schöne Tradition, die hier und da in den Kirchen wiederbelebt wird, ist ein Erlösungssymbol: Trauer verwandelt sich in Freude, Schwere in Leichtigkeit, der Tod wird verlacht.

Erlösung ereignet sich auf unterschiedliche Weise im Leben von Menschen, manchmal leise, manchmal kraftvoll. Sie kann bedeuten: Ich kann wieder aufatmen. Ich darf loslassen. Ich finde neue Hoffnung.

In dieser Ausgabe schauen wir auf viele verschiedene Facetten von Erlösung. Es gibt Beiträge u. a. zu:

  • Was ist am Kreuz auf Golgatha passiert?
  • Gott schenkt uns Hoffnung
  • Erlösungsversprechen in der Werbung: Wie funktionieren sie?
  • Von der Sucht befreit
  • Wenn der Tod die erwünschte Erlösung ist: Debatten um Suizidprävention und Sterbehilfe
  • Zwei Menschen erzählen von ihren persönlichen Erlösungserfahrungen

Neugierig? Hier geht’s direkt zum Heft-Download.

  • Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen, Ideen und Kritik. Sagen Sie uns, was Ihnen gut gefällt. Und was nicht. Unsere Kontaktdaten finden Sie rechts auf dieser Seite.

Politischer Austausch zu Gesundheitsversorgung und Pflege

Diskussion mit Kandidierenden zur Landtagswahl im Diakoniekrankenhaus Freiburg

Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg fand am Mittwoch, 25. Februar 2026 im Diakoniekrankenhaus Freiburg eine Diskussion zum Thema Gesundheitsversorgung und Pflege statt. Auch die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat gerne daran teilgenommen. Zu der Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ hat die Diakonie Baden Landtagskandidierende eingeladen und mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen vor Ort ins Gespräch gebracht. Thema des intensiv geführten Austauschs war, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste in Stadt und Region zukunftsfest aufgestellt werden können.

Der Einladung waren Landtagskandidierende mehrerer Parteien gefolgt: Linus Kionka (FDP), Katrin Kern (CDU), Imke Pirch (DIE LINKE), Nadyne Saint-Cast MdL (Grüne), Viviane Sigg (SPD). An der Diskussion waren zudem beteiligt: Oberkirchenrätin Sabine Jung, Michael Decker, Kaufmännischer Direktor und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakoniekrankenhauses Freiburg, Annika Köber, Leiterin des Gerontopsychiatrischen Pflegezentrums Landwasser, Benjamin Kessinger, Bereichsleiter ambulante Pflege beim Evangelischen Stift Freiburg und Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Im Fokus standen Fragen, wie finanzielle Nachteile konfessioneller Krankenhäuser ausgeglichen werden könnten, welche strukturellen Hürden bei der Beschäftigung von internationalen Fachkräften abzubauen wären und ob Themen wie Nachhaltigkeit oder Innovation weiterhin alleinige Aufgaben der jeweiligen Einrichtung sein müssten.

Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., erläuterte in seinem Statement, was es für eine Einrichtung bedeutet, vorhandene Pflege-Immobilien zukunftsfest auszustatten:

Digitalisierung, Hitzeschutz, Nachhaltigkeit – all das ist wichtig, aber in den bestehenden Strukturen kaum finanzierbar. Fördermittel reichen bei weitem nicht aus und steigende Eigenanteile bringen Bewohnerinnen und Bewohner an ihre Grenzen.

Die Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ ist Teil der Kampagne „Soziales IST Zukunft!“, an der sich die Diakonie Baden als Mitglied der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg (Liga-BW) beteiligt. Die Kampagne soll erreichen, die Erfahrungen der Wohlfahrtsverbände in politische Entscheidungen fachlich fundiert einzubringen.

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