Neue Selbsthilfegruppe Glücksspielsucht

Für alle, die ihre Spielfreiheit stärken wollen und Unterstützung in einer Gruppe suchen, bietet die Suchtberatungsstelle Regio-PSB ab dem 21.09.2020 die neue Selbsthilfegruppe Glücksspielsucht an.

Die Gruppe trifft immer montags in den ungeraden Kalenderwochen von 18 Uhr bis 19:30 Uhr in der Suchtberatungsstelle, Lehenerstr. 54a.

Aktion „Helferherzen“: Das Seniorenzentrum Bad Krozingen präsentiert sich im dm-Markt

Die Drogeriemarktkette dm bietet jedes Jahr mit ihrer Aktion „Helferherzen“ Hilfsorganisationen und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform, um sich den Kunden und Kundinnen vor Ort zu präsentieren. Am Ende der Aktionstage erhalten bundesweit alle beteiligten Organisationen eine Spende von der Firma dm für ihre Arbeit.

Im dm-Markt in Bad Krozingen (Bahnhofstraße 21) wird sich diesmal das Seniorenzentrum Bad Krozingen der Evangelischen Stadtmission Freiburg vorstellen. Vom 17. bis zum 28. September wird während der Öffnungszeiten ein Infostand im Eingangsbereich über die Angebote des Seniorenzentrums informieren.

Am 25.9. von 12 bis 17 Uhr und am 26.9. von 10 bis 14 Uhr wird Hartmut Cech, Leiter des Seniorenpflegeheims Haus Siloah und Geschäftsführer der Diakoniestation Bad Krozingen, persönlich am Stand präsent sein.

Hartmut Cech: „Wir sind froh über die Chance, unsere vielseitigen Angebote hier zu präsentieren - herzlichen Dank an die Firma dm! Unser Seniorenzentrum setzt sich im Haus Siloah, in der Tagespflege, im Betreuten Wohnen und der ambulanten Pflege tagtäglich dafür ein, dass Menschen im Alter Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Darüber kommen wir gerne mit der Kundschaft der dm-Filiale ins Gespräch. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!“

125 Jahre Bahnhofsmission: Ausstellung im Freiburger Hauptbahnhof gibt Einblicke in die Geschichte

Von Freitag, 25. September bis Samstag, 3. Oktober 2020 ist im Basement des Freiburger Hauptbahnhofes die bundesweite Wanderausstellung „125 Jahre Bahnhofsmission“ zu sehen. Sie vermittelt auf rund 20 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen Überblick über die Geschichte der Bahnhofsmission, die 1894 in Berlin mit der Gründung der ersten Bahnhofsmission im Schlesischen Bahnhof begann. Auf Infotafeln, Leuchtrahmendisplays und Monitorwänden illustriert die Ausstellung in Texten und Bildern die Arbeit der Bahnhofsmissionen damals und heute.
Freiburg ist die erste Station in Baden-Württemberg, an der die Ausstellung, die mit Mitteln der „Deutsche Bahn Stiftung“ realisiert wurde, präsentiert wird.

Vielen Menschen ist die Bahnhofsmission vor allem wegen ihrer Unterstützung für Reisende ein Begriff. Zu Recht: 2000 Ehrenamtliche und 400 hauptberufliche Mitarbeiter begleiten Reisende mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen beim Ein- und Umsteigen, drücken die richtigen Knöpfe an Fahrkartenautomaten und leisten Orientierung in fremden Bahnhöfen. Die Bahnhofsmissionen waren aber immer auch Anlaufstellen für Menschen in Not. Am Anfang ging es um junge Mädchen und Frauen vom Land: Auf der Suche nach Arbeit kamen sie in den Bahnhöfen der Großstädte an und sollten davor bewahrt werden, „auf die schiefe Bahn“ zu geraten. Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine bundesweite Bewegung. Heute bieten 104 Bahnhofsmissionen in Deutschland Rat und Hilfe von jetzt auf gleich, teilweise rund um die Uhr. Im Schnitt rund 140 Mal am Tag leistet jede Bahnhofsmission pro Tag Unterstützung – getreu dem Leitspruch: „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“.

In Freiburg steht die Bahnhofsmission seit 1903 Bedürftigen, Ortsfremden oder am Bahnhof gestrandeten Menschen zur Seite, ohne Festlegung auf eine bestimmte Zielgruppe. In ihren Räumen am Gleis 1 heißt sie an 364 Tagen im Jahr Menschen in Notlagen willkommen. Hier können sie sich ausruhen und beraten lassen, Kaffee trinken, beten und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen.

Weitere Infos zur Arbeit der Bahnhofsmission Freiburg gibt es auf der Website bahnhofsmission-freiburg.de  und bei facebook.

Träger der Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.

 

AUSGEBUCHT!

Frauenfrühstück der Gemeinde dreisam3

Als Frau den Alltag zu meistern, ist hin und wieder eine ganz schöne Herausforderung. Wir eilen von einem Termin und von einer Aufgabe zur nächsten.

Aber...
... wo bleibt hier noch Zeit für und mit Gott?
... wo können wir uns mit anderen Frauen austauschen?
... wo können wir neue Kraft schöpfen?

Dafür gibt es das Frauenfrühstück der dreisam3! Für frischen Kaffee und Brötchen ist gesorgt. Ihr bringt bitte den Belag für euch selbst mit.

Nächster Termin: Samstag, 26. September 2020

Uhrzeit: 10 bis ca. 12 Uhr

Ort: dreisam3, Gemeinderäume, Dreisamstr. 3

Thema und Referentin: werden kurzfristig bekannt gegeben.

Anmeldung: Aufgrund der Corona-Beschränkungen können maximal 20 Personen teilnehmen. Derzeit sind keine Anmeldungen mehr möglich.

Corona-Regeln: Es gelten die gleichen Vorgaben wie im Restaurant. Das bedeutet Mundschutzpflicht beim Ankommen und beim Verlassen des Sitzplatzes sowie eine Abstandsregelung von 1,5 Metern.

Kosten: Um eine Geldspende für Kaffee & Brötchen wird gebeten.

 

Gemeinde dreisam3 feiert StayConnected-Gottesdienste in der Pauluskirche

Die Gemeinde dreisam3 lädt ab sofort wieder zu Gottesdiensten in die Pauluskirche ein - unter strengen Auflagen, um die Gemeinde vor einer Corona-Ansteckung zu schützen. Es werden dann in der Dreisamstraße 3 jeden Sonntag zwei kurze, ungefähr 30 Minuten dauernde Gottesdienste in der Kirche gefeiert - um 10 Uhr und um 11:30 Uhr - von denen der erste live gestreamt wird.

„Wir sind froh, dass wir jetzt wieder gemeinsame Gottesdienste erleben können. Zwar haben wir auch in der Zeit des Lockdowns viele Angebote für Hausgottesdienste gemacht und den Kontakt zur Gemeinde so gut es ging gehalten, aber die persönliche Begegnung, die uns sehr wichtig ist, ist einfach nicht zu ersetzen", sagt Norbert Aufrecht, Vorsitzender der Gemeindeleitung.

Vom „Normalbetrieb“ ist die Gemeinde aber noch weit entfernt, denn die Personenzahl für die Teilnahme ist auf 60 Personen begrenzt, die sich vorab anmelden müssen. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link.
Nach der Anmeldung erhält man eine E-Mail und klickt auf einen Bestätigungs-Link.
Wer Schwierigkeiten mit der Online-Anmeldung hat, kann sich auch unter info@dreisam3.de per Mail anmelden.

Zudem gelten strenge Auflagen, um den Schutz vor Ansteckung zu gewährleisten. Gemeindepfarrer Ralf Berger: „Es besteht die Möglichkeit zur Händedesinfektion am Kircheneingang. In der Kirche wird dann ein Sitzabstand von zwei Metern eingehalten. Der Mund-Nase-Schutz muss nur noch beim Betreten und Verlassen der Kirche getragen werden. Am Platz darf er dann abgelegt werden." Zum Singen und beim Mitbeten des Vaterunser muss der Mund-Nase-Schutz allerdings aufgesetzt werden.

Die Kirche wird 15 Minuten vor Beginn geöffnet und bleibe nach dem Gottesdienst noch eine Viertelstunde offen. „In diesen Randzeiten bieten wir ein schönes musikalisches Programm an, das für das persönliche Gebet und zur Besinnung genutzt werden kann," so Berger. Zudem will die Gemeindeleitung so vermeiden, dass zu viele Besucher gleichzeitig ankommen oder weggehen.

Um auch denen gerecht zu werden, die größere Versammlungen noch meiden wollen und deshalb nicht in die Kirche kommen, werden die 10-Uhr-Gottesdienste bis auf Weiteres als Livestream ins Internet gestellt, und zwar unter dem Link dreisam3.de/live. Der Gottesdienst ist dann drei Tage lang abrufbar.

Für Kinder im Kindergarten- und Grundschulkindergarten bietet die Gemeinde um 10 Uhr auch wieder einen Kindergottesdienst an. Da nur eine Höchstanzahl von 14 Kindern betreut werden kann, ist eine Anmeldung über diesen Link erforderlich. Die Kinder werden im Hof von einem/r KfC-Mitarbeiter*in begrüßt und bis zum Gottesdienstende betreut.

Spielerisch über Glücksspielsucht aufklären
Suchtberatungsstelle Regio-PSB beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag

Rund 500.000 Menschen in Deutschland haben Probleme mit übermäßigem Glücksspiel. Hinzu kommen zahlreiche Angehörige, die von dieser Problematik mitbetroffen sind. Um auf das hohe Suchtpotenzial aufmerksam zu machen, findet am Mittwoch, dem 30. September wieder der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. An diesem Tag informieren in ganz Deutschland Mitarbeitende der Suchthilfe mit öffentlichen Aktionen und im persönlichen Gespräch über die Gefahren, die von der Teilnahme an Glücksspielen ausgehen können.

In Freiburg beteiligt sich die Regio-PSB, die Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission, an diesem Aktionstag. Von 14 bis 17 Uhr wird das Team vor der Beratungsstelle in der Lehenerstraße 54a mit einem Quiz spielerisch über die Problematik aufklären und mit Passanten ins Gespräch kommen.

Die Regio-PSB bietet Betroffenen und Angehörigen schon seit vielen Jahren Beratung und Begleitung an. Seit dem 21. September beherbergt sie in ihren Räumen nun auch eine neue "Selbsthilfegruppe Glücksspielsucht", die sich immer montags in den ungeraden Kalenderwochen von 18 Uhr bis 19:30 Uhr in der Lehenerstraße 54a trifft. Die Gruppe ist offen für alle, die ihre Spielfreiheit stärken wollen und Unterstützung in einer Gruppe suchen.

Weitere Informationen finden Interessierte hier.

7 Wochen – 1000 Ideen: wieder Aktionswochen bei dreisam3

Ab dem 18. Oktober bietet die Gemeinde dreisam3 wieder eine ganz besondere Aktion an: Gemeindebesucher*innen werden für rund 7 Wochen zu Veranstalter*innen und machen verschiedenste Angebote, darunter ein Barfuß-Seminar, ein Fahrrad-Schrauber-Kurs, ein Life Escape Game, ein Fotoworkshop, Geocaching und ein Kurs zur Emotionalen Kompetenz, dazu Wanderungen, Vorträge und vieles mehr. Besondere Höhepunkte sind eine Autorenlesung mit Alt-Bundespräsident Joachim Gauck und ein Vortrag von Wolfgang Benz, dem ehemaligen Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, über Vorurteile und Gewalt.

Die Aktionswochen finden in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Das genaue Programm steht unter dreisam3.de und im Faltblatt, das bei 7Wochen2020@dreisam3.de angefordert werden kann.
Selbstverständlich werden bei allen Veranstaltungen die geltenden Corona-Verordnungen eingehalten.

Die Bandbreite der Aktivitäten ist so groß, dass jeder und jede Interessierte etwas Passendes für sich findet. Dabei verfolgt dreisam3 zwei Ziele: Die vielen Talente, Hobbys und Leidenschaften, die es in der Gemeinde gibt, sollen eine Bühne bekommen. Und: Interessierte sollen Gelegenheit haben, sich selbst einen Eindruck von der etwas unkonventionellen evangelischen Gemeinde zu verschaffen.

dreisam3 ist eine 2004 gegründete evangelische Profilgemeinde innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden und setzt sich dafür ein, möglichst vielen Menschen Heimat für ihren Glauben und Hilfe für ihr Leben zu geben.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Ansprechpartner für Rückfragen: Norbert Aufrecht, 0761 31917-85, aufrecht@dreisam3.de

Hofflohmarkt bei „Die Oltmanns“

Am Samstag, dem 7. November, kann in der Oltmannsstraße 30 in Freiburg wieder von 10 bis 14 Uhr nach Herzenslust gestöbert werden. Geboten werden Second-Hand-Artikel für den kleinen und großen Geldbeutel.

Eine weitere Gelegenheit zur Schnäppchenjagd bietet sich am 5. Dezember.

Die Termine für 2021 sind dann:
9. Januar
6. März
8. Mai
3. Juli
11. September
6. November
3. Dezember

 

Bitte beachten Sie: Wegen der Corona-Pandemie kann es zu Absagen und Verschiebungen kommen.

 

Toleranz: Einfach schwer
Lesung mit Joachim Gauck im Paulussaal

Zu einer Lesung mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck laden die Alpha-Buchhandlung, die Evangelische Erwachsenenbildung, die Evangelische Stadtkirchenarbeit und die Evangelische Studierendengemeinde am Dienstag, 24. November 2020 in den Paulussaal (Dreisamstraße 3 in Freiburg) ein. Gauck liest ab 20 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr) aus seinem neuen Buch „Toleranz: Einfach schwer“. 

Tickets gibt es voraussichtlich ab Anfang Oktober in der Alpha-Buchhandlung und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger – für manche eine Bereicherung, für nicht wenige eine Last. Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten? In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck in Zusammenarbeit mit Helga Hirsch für eine kämpferische Toleranz: „Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde.“ Toleranz ist also eine aktive Haltung und keine Gleichgültigkeit. Sie ermöglicht ein friedliches Zusammenleben in unserer pluralistischen Gesellschaft und lehrt uns, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu müsse man sich seiner eigenen Identität aber sicher sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Ein Aufruf an uns alle, die Toleranz zu wahren, zu schützen und aufzubauen – damit unsere Demokratie eine Zukunft hat!

Joachim Gauck, geb. 1940, gehörte 1989 zu den Initiatoren des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur. Von 1990 bis 2000 war er der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, von 2012 bis 2017 deutscher Bundespräsident.

Dr. Helga Hirsch, geb. 1948, ist Buchautorin. Sie war 1989 bis 1995 Korrespondentin der „ZEIT“ in Warschau.                                                                                Foto: © J. Denzel u S. Kugler_frei