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Ins Gesicht geschrieben: Fotoausstellung mit Bewohner-Porträts im Haus Siloah

Acht Schwarzweiß-Porträtfotos pflegebedürftiger Bewohnerinnen und Bewohnern zeigte eine Ausstellung im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen im April und Mai 2019.

Marina Mayerhofer, die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen studiert und ergänzend dazu praktische Erfahrung im Haus Siloah sammelt, hatte die Seniorinnen und Senioren fotografiert. Sie erklärt ihre Motivation für das Projekt: „Beim Gedanken an pflegebedürftige Senioren überwiegen bei den meisten jüngeren Menschen negative Assoziationen: Schmerzen und Leid, schleppender Gang und müde, triste Gesichter. Das ging mir früher nicht anders. Durch mein Studium und besonders durch meine Praxiserfahrung im Seniorenpflegeheim Siloah konnte ich diese negativen Bilder durch viele positive ersetzen. Mir ist klar geworden: Um das Schöne zu erkennen, muss man es erleben!“ Durch ihre Porträtfotos wollte die Studentin ihre eigene Erfahrung und ihr Umdenken für andere erlebbar und greifbar machen und so dazu beitragen, dem negativen Denken über Menschen im Pflegeheim entgegenzuwirken. Gleichzeitig wollte sie ein Zeichen setzen gegen den Trend, nur junge, glatte Gesichter zu zeigen. „Ich möchte Mut machen, die Augen zu öffnen für das Schöne in den Gesichtern alter Leute und dazu aufrufen, dass wir uns auch mit den Menschen dahinter auseinandersetzen, nicht nur mit der Fassade.“

Ihre „Fotomodelle“, die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Siloah, waren zunächst etwas überrascht, als Marina Mayerhofer mit Ihrer Idee auf sie zukam. „Ich habe mich gewundert, dass mich jemand fotografieren will. Das hat mich vorher noch keiner gefragt“, erinnert sich Rita Reh, die seit März 2018 in dem Pflegeheim lebt. Sie ließ sich im Porträt, aber auch gemeinsam mit ihrem Ehemann ablichten. Bruno Kliemann, der im Oktober 2016 ins Haus Siloah einzog, hat sich gerne bereit erklärt, sich für die Ausstellung fotografieren zu lassen. „Als ich das Bild dann sah, war ich erstaunt, wie gut ich aussehe“, sagt der Senior mit einem Augenzwinkern, und: „Die Fotografin hat ein gutes Auge!“ Auch seiner Tochter habe das Foto gefallen. Einig sind sich die beiden Modelle, dass sie eine Menge Spaß bei den Aufnahmen hatten. „Wir haben sehr viel gelacht!“

Neuer Imagefilm der Stadtmission jetzt online

Der Film stellt die verschiedenen Arbeitsfelder der Evangelischen Stadtmission Freiburg vor, geht auf ihr christliches Selbstverständnis und ihre Ziele ein und schaut zurück auf die Geschichte des Werkes.

Hier können Sie den Film anschauen.

Lebensqualität für Senioren und Angehörige: Erweiterte Öffnungszeiten bei der Tagespflege Breisach

Seit dem 4. Mai 2019 ist die Tagespflege immer auch samstags geöffnet, und zwar von 8:30 bis 16 Uhr. Ruth Koehly: „Durch diese Erweiterung unserer Öffnungszeiten bieten wir pflegenden Angehörigen eine zusätzliche Entlastung an. Sie können den Samstag nun zum Beispiel nutzen, um Besorgungen zu machen, während ihre Lieben bei uns gut betreut werden.“

Die Badische Zeitung berichtete am 27. Apirl 2019 in ihrer Elzacher Lokalausgabe über die Ukrainehilfe des "S'Einlädele".

Hier geht es zum Bericht.

"Himmel über Baden" mit Wichernhaus-Seelsorgerin Ruth Kummetz

Das Magazin "Himmel über Baden - Reportagen aus der Evangelischen Kirche" des Senders bibel tv brachte am 18. April einen Beitrag über die Seelsorge für Senioren sowie Glaube und Zweifel im Alter.

Der Sender begleitete und befragte dazu Ruth Kummetz, Seelsorgerin im Seniorenpflegeheim Wichernhaus.

Die Sendung können Sie hier anschauen.

 

Bazar im Paulussaal am 20. März

Der traditionelle Bazar der Evangelischen Stadtmission Freiburg lockte am 20. März wieder zahlreiche Schnäppchenjäger und Flohmarktfreunde in den Paulussaal.

Hier ein paar Eindrücke vom Tage.

Bericht über Glücksspielsucht im Stadtkurier

Der Stadtkurier berichet in seiner Ausgabe vom 7. März 2019 über das Thema Glücksspielsucht und die Angebote der Regio-PSB.

In den Text hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Willi Vötter wird mit dem Satz zitiert: „Betroffene und Angehörige finden in den AGJ-Suchtberatungsstellen Rat und Hilfe."
Richtig muss es heißen: „Betroffene und Angehörige finden in der Regio-PSB der Evangelischen Stadtmission Rat und Hilfe.“

Den Bericht können Sie hier nachlesen.

"vonWegen"-Ausgabe 1-19 erschienen

Die neue "vonWegen"-Ausgabe zum Thema "Wert(e) der Demokratie" wird Anfang März an die Abonnenten verschickt und steht hier zum Download bereit.

Hoher Besuch aus Fernost: Chinesische Delegation war zu Gast im Wichernhaus

Eine hochrangige Delegation aus der chinesischen Provinz Guizho war am 20. Februar 2019 zu Gast im Seniorenpflegeheim Wichernhaus, um sich über das Thema Altenpflege sowie die Personalentwicklung bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg zu informieren. Der Besuch dieser Delegation, die aus leitenden Beamte und Repräsentanten der Provinzregierung bestand, wurde von der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische  Freundschaft Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Stadtmission organisiert.
Themen beim Rundgang durch das Wichernhaus und den ausführlichen Gesprächen waren unter anderem das deutsche Qualifizierungs- und Ausbildungssystem in der Altenpflege, moderne Methoden der Seniorenbetreuung und die Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Begehung im Seniorenpflegeheim Wichernhaus (von links nach rechts):
1. Reihe: Xue Jing (Pflegefachkraft), Hang Changyin (Direktor der Provinz-Rentenkasse von Guizho), Siegbert Thoma (Einrichtungsleiter Wichernhaus) , Li Xingquo (Bereichsleiter des Ministeriums für Zivil-Angelegenheiten der Provinz-Regierung Guizho) , Jiang Mao (Repräsentant der Guizho-Freundschaftsgesellschaft), Lu Fang (Referentin für die Zusammenarbeit mit dem Ausland)
2. Reihe: Lanxian Ezechel (Dolmetscherin), Gerda Willmann (Assistentin des Gesamtpflegedienstleiters), Michael Maier (Teamleiter der Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft Stuttgart), Christine Walter (Ausbildungs-Koordinatorin)
3. Reihe: Karin Zwiener (Heimbewohnerverwaltung), Anita Dern (Bereichsleitung) , Iris Kliver (Praxisanleitung)

 

Wohnungen für Mitarbeitende gesucht!

Für Mitarbeitende des Seniorenpflegeheims Breisach suchen wir ab sofort mehrere 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen in Breisach und Umgebung.
Bitte wenden Sie sich an Roland Stadler (Einrichtungsleiter), Tel. 0 76 67- 94 81 50, stadler@stadtmission-freiburg.de.

Außerdem sucht das Seniorenpflegeheim Wichernhaus für eine zuverlässige Mitarbeiterin in Festanstellung eine Wohnung mit 2-3 Zimmern (bis 70m²) in Freiburg und Umgebung.
Angebote bitte an Siegbert Thoma, Seniorenpflegeheim Wichernhaus, Tel. 0761 / 319 17-0, s.thoma@stadtmission-freiburg.de

Bewährtes Angebot im neuen Ambiente: Die ALPHA-Buchhandlung wurde rundum erneuert

Mit ihrem Sortiment aus Bibeln, Büchern, CDs und Geschenken, Kalendern und Karten will die ALPHA Buchhandlung der Evangelischen Stadtmission Freiburg Menschen Impulse für ein Leben im Vertrauen auf Gott geben. Dabei thematisiert sie nicht nur theologische Fragen und will auch nicht nur Christen ansprechen. Stress, Partnerschafts- und Erziehungsfragen, Trauer, Gesundheit und Krankheit: die großen Fragen und Aufgaben des Lebens stellen sich allen Menschen. Die Buchhandlung will hier Orientierung und Hilfestellungen mit einem christlichen Wertehorizont weitergeben.

Damit das auch in Zukunft gelingt und sich Menschen in der Buchhandlung wohlfühlen, hat die Buchhandlung ein umfangreiches „Update“ bekommen: Nicht nur ein neuer Boden und neue Möbel sorgen für ein frischeres und helleres Ambiente. Verschiedene Sitzgruppen und ein Angebot von Kaffeespezialitäten laden zum Schmökern und Genießen ein. Und wer dabei online bleiben will, kann sich ins freie W-LAN einloggen. Schauen Sie sich einfach in unserem Laden um. Das Team der Buchhandlung freut sich auf Sie!

Bahnhofsmission bei Baden TV

Der lokale Fernsehsender Baden TV Süd hat am 30.11.2018 ein Interview mit Philipp Spitzcok, einem der beiden Leiter der Bahnhofsmission Freiburg, ausgestrahlt. 

Es ging dabei um die Angebote der Bahnhofsmission für obdachlose Menschen.

Hier geht es zum Interview.

 

S’Einlädele bleibt im Stühlinger

Das S’Einlädele, seit 27 Jahren eine Institution im Stadtteil Stühlinger, darf nach einer langen Zeit des Bangens nun wieder zuversichtlich in die Zukunft schauen. Nachdem dem S’Einlädele-Laden in der Guntramstraße 58 nach Mietsteigerungen von über 100% in drei Jahren zum 31.03.2019 gekündigt worden war, war die Existenz dieser sozialen Institution, die an diesem Standort vielen Freiburgern ans Herz gewachsen ist, bedroht. Doch die Welle der Solidarität nahm beeindruckende Ausmaße an: über 1.000 Unterschriften von Unterstützern in wenigen Wochen, Solidaritätsbekundungen von vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (darunter Oberbürgermeister Martin Horn, Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, Gabi Rolland (MdL), Matern von Marschall (MdB), Schirmherrin Esther Weber und Schirmherr Gernot Erler, Markus Engelhardt (Dekan des Evang. Stadtkirchenbezirks), Andreas Kronenberg (Torwarttrainer des SC Freiburg), Dr. Klaus Schüle (Stadtrat), Grüne Jugend Freiburg; einzusehen auf www.seinlaedele.de) und über 30 Beschwerdebriefe an den Vermieter.

Dieter Klausmann, einem Finanz- und Immobilienexperten, der sich in der Ukraine von der dortigen S´Einlädele-Arbeit überzeugt hatte, gelang es, ein Gespräch zwischen den Vertretern des S´Einlädele (Geschäftsführer Volker Höhlein und Ewald Dengler, Vorstand der Ev. Stadtmission Freiburg e.V.) und dem Vermieter Serkan Tetik von Tetik-Immobilien herzustellen. In einer fünfstündigen Marathonverhandlung, in der Dieter Klausmann als Mediator fungierte, überraschte Serkan Tetik die anwesenden Gesprächspartner völlig. Er hatte sich in der Zwischenzeit ein umfangreiches Bild über die Arbeit des S´Einlädele gemacht und war zu der Überzeugung gelangt, dass diese Institution an bisheriger Stelle erhalten werden muss. Er machte nicht nur die Zusage, die Kündigung zurückzunehmen, sondern darüber hinaus mit dem S´Einlädele einen 5-Jahres-Mietvertrag zu den bisherigen Konditionen zu schließen.
 
Die SWR-Landesschau berichtete am 26.11.2018 über den Kampf des S'Einlädele. Hier können Sie den Bericht anschauen.

Kalender "Freiburger Vielfalt" 2019 ist erschienen

Ab sofort wird der neue Kalender der Evangelischen Stadtmission Freiburg in der Alpha-Buchhandlung und bei der Bahnhofsmission zum Kauf angeboten.

Mehr Infos

 

Lebenslust trifft auf Lebenserfahrung: Die „Kita am Sonnenplatz“ im Haus der Altenpflege Lörrach

Das Lörracher „Haus der Altenpflege“ in der Mozartstraße 27 beherbergt nicht mehr nur Seniorinnen und Senioren. Am 1. Oktober wurde in der Einrichtung die „Kita am Sonnenplatz“ eröffnet, eine Ganztageseinrichtung für zwanzig Kinder ab drei Jahren.

Genutzt werden dafür die ehemaligen Schulungsräume des früheren Chrischona-Pflegeheims. Diese standen bis vor kurzem leer, ein Nachmieter wurde gesucht – und gefunden: Eine Kita in ein Seniorenheim zu integrieren, war schon lange ein Wunsch der Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH, die als freier Träger seit Jahren sowohl Kinderkrippen als auch Kindergärten in Lörrach betreibt. Die Idee eines Kindergartens in diesen Räumlichkeiten stieß bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg und beim Team im Haus der Altenpflege sofort auf positive Resonanz. Auch die Stadt Lörrach und der Gemeinderat signalisierten rasch ihre Unterstützung für diese Idee, die Stadt und das Regierungspräsidium Freiburg stellten Fördermittel für den Umbau zur Verfügung.

„Viele Kinder haben heute nur noch unregelmäßig Kontakt zu älteren Menschen. Umgekehrt verlieren auch viele Menschen im Alter den Kontakt zur jungen Generation. Auf diese Weise entsteht eine zunehmende Entfremdung zwischen Jung und Alt. Unsere Kita möchte mit dem Haus der Altenpflege einen Begegnungsrahmen schaffen, um die Generationen wieder zusammenzubringen und sowohl Kinder als auch Senioren von gegenseitigen Lebenskompetenzen profitieren zu lassen“, erklärt Angelika Mauch, Geschäftsführerin der Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH. Im Haus der Altenpflege sollen viele gemeinsame Begegnungen stattfinden. So sollen z.B. die Mittagsmahlzeiten gemeinsam im Speisesaal eingenommen werden und langsam auch Patenschaften zwischen junger und älterer Generation  entstehen.

Bisher gibt es nur wenige Einrichtungen in Deutschland, die eine solche Konzeption umgesetzt haben. Auch im Bereich Fortbildungen und in der wissenschaftlichen Literatur gibt es bisher wenig Aussagen über messbare generationsübergreifende Lerneffekte. Einig sind sich jedoch alle Experten, dass Senioren von der sprühenden Lebenslust der Kinder profitieren und umgekehrt die Kinder von deren Lebenserfahrung. Die Kinder lernen in solchen Einrichtungen aber auch, dass Krankheit und Tod zum Leben dazugehören. In der „Kita am Sonnenplatz“ wurde die Konzeption gemeinsam von den ErzieherInnen des Kinderlandes und der Einrichtungsleitungsleitung des Hauses der Altenpflege, vertreten durch den damaligen Einrichtungsleiter Torsten Böhm, entwickelt. Gemeinsam werden die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Miteinanders zwischen Alt und Jung im Alltag erarbeitet. Das Erleben christlicher Werte stellt ebenfalls eine neue Herangehensweise für den konfessionslosen Kindergarten dar.

Große Vorteile bietet die neue Zusammenarbeit für die Mitarbeitenden im Haus der Altenpflege: „Jetzt können sie ihre Kinder direkt am Arbeitsplatz im Kindergarten unterbringen“, freut sich die neue Einrichtungsleiterin Ingeborg Reitmeister. Damit zeige sich die Stadtmission als besonders kinder- und familienfreundlicher Arbeitgeber.

 

Zeitungsberichte über die neue Kita

Die "Weiler Zeitung", die Oberbadische und die Badische Zeitung berichteten inzwischen teils mehrfach über den Kindergarten:

Hier geht es zum Bericht der Weiler Zeitung.

Hier geht es zum Bericht der BZ vom 9. Juni 2018.

Hier geht es zum BZ-Bericht vom 26.10.2018.

Hier geht es zum Bericht der BZ vom 10.11.2018.

Hier geht es zum Bericht der Oberbadischen vom 25.10.2018.

Hier geht es zum Bericht der Oberbadischen vom 9.11. 2018.

 

Ansprechpartnerinnen für weitere Informationen:

Haus der Altenpflege, Einrichtungsleiterin Ingeborg Reitmeister,  Tel. 07621 428-0, E-Mail: hausderaltenpflege@stadtmission-freiburg.de
Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH, Geschäftsführung Angelika Mauch, Tel. 07621-1633950, Mail: info@kinderland-loerrach.de.

Zerrissenes Land – heilsame Beziehungen: Jubiläumsfeier und Gottesdienst zu 25 Jahren Ukrainehilfe

Seit nunmehr 25 Jahren leistet das „S’Einlädele“ Hilfe in der Ukraine. Am 12. Oktober 2018 feierte die Ukrainehilfe dieses Jubiläum im Freiburger Paulussaal mit rund 200 Gästen aus Deutschland und der Ukraine. Mit dabei waren u.a. Konsul Dmytro Shevchenko, Schirmherr Gernot Erler (ehemaliger SPD-Staatsminister und Russland-Beauftragter), Schirmherrin Esther Weber (Paralympics-Goldmedaillengewinnerin), der Historiker Borys Sabarko (Leiter der Allukrainischen Union der jüdischen KZ- und Holocaustüberlebenden), Roman Kornijko (Präsident der Internationalen Stiftung „Vaterhaus“, die sich um Straßenkinder in der Ukraine kümmert) sowie viele ukrainische Gäste - Kinder und Erwachsene -, deren Leben durch die Projekte der Ukrainehilfe zum Positiven verändert und geprägt wurde. Sie traten gemeinsam mit ihren Patinnen und Paten und den Projektleitern auf die Bühne und erzählten ihre Geschichte.

Eine anschließende Podiumsdiskussion mit Gernot Erler widmete sich dem Thema „Welche hoffnungsvollen Wege gibt es für die krisengeschüttelte Ukraine?“

Am 14. Oktober fand dann im Paulussaal ein Festgottesdienst statt.

Ein Bericht über die Jubiläumsfeier ist am 16.10.2018 in der Badischen Zeitung erschienen. Hier geht es zum Bericht.

 

Ukrainische Gäste zu Besuch im Wichernhaus Freiburg

Anlässlich des Jubiläums der Ukrainehilfe des „S’Einlädele“ war eine Delegation von Repräsentanten verschiedener Projekte aus der Ukraine zu Gast in Freiburg und besuchte dort am 12. Oktober 2018 verschiedene Einrichtungen der Evangelischen Stadtmission, u.a. das Seniorenpflegeheim Wichernhaus.

Vordere Reihe von links: Borys Sabarko (jüdischer Historiker und Leiter der Allukrainischen Union der jüdischen KZ- und Holocaustüberlebenden), Nataliia Korniiko (Mitarbeiterin im Projekt „Vaterhaus“); Galina Mykhailovska, Dr. Roman Korniiko (Leiter des Projekts „Vaterhaus“)
Mittlere Reihe von links: Kateryna Kovreva (Leiterin des ambulanten Behandlungszentrums „Friedensbote“ für Kinder mit Behinderungen), Margarita Zavalna (Übersetzerin), Norbert Aufrecht (Bereichsleiter Missionarische Dienste der Evang. Stadtmission Freiburg)
Hintere Reihe von links: Volker Höhlein (Geschäftsführer des S’Einlädele), Vasyl Mykhailovskyi (Holocaustüberlebender), Ewald Dengler (Vorstand der Evang. Stadtmission Freiburg)

Fahrradspende für die Bahnhofsmission

Im September bat die Ökumenische Bahnhofsmission Freiburg über facebook darum, ihr ein Fahrrad für lokale Dienstfahrten der FSJ-ler zu spenden. Bereits nach wenigen Stunden meldete sich das Fahrradhaus „Hild Radwelt“ aus Freiburg-Nord, und wenige Tage danach übergab Verkäufer Marco Neumann zwei generalüberholte Fahrräder an die FSJ-lerin Jennifer Müller.

Sommer-Outfit für die Bahnhofsmission gesponsert

Die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission sind schon von weitem an ihren blauen Westen zu erkennen, doch im heißen Sommer 2018 gerieten sie unter den Jacken oft ins Schwitzen. Damit hat es nun ein Ende: Dank der freundlichen Unterstützung des Sponsors „Degusto Feinkost“ aus Freiburg konnten 25 T-Shirts gekauft und mit dem Schriftzug der Bahnhofsmission bedruckt werden. Zwei Mitarbeiter der Firma übergaben die Shirts an die Bahnhofsmission.

 

Begegnung beim Flammkuchen: Dankbarer Rückblick bei der Jubiläumsfeier im Josefshaus

Am 29. September lud das Josefshaus St. Peter an einem sonnigen Spätsommertag zur Feier anlässlich seines 15-jährigen Bestehens ein.

Bürgermeister Rudolf Schuler, Martina Thrän (ELAS Baden) und Stefan Heckhausen (Vorsitzender des Freundeskreises Josefshaus) sprachen Grußworte. Gemeinsam mit Hausleiter Peter Werz und Bereichsleiter Willi Vötter blickten sie zurück auf die Vorgeschichte und die Entstehungszeit des heutigen Wohnheims, auf überwundene Hindernisse und immer neue Herausforderungen, aber auch auf Erfolgserlebnisse. Der ehemalige Bürgermeister Gottfried Rohrer, langjähriger Befürworter und Unterstützer des Hauses, war ebenfalls anwesend. Allen Partnern, Mitarbeitenden und auch Bewohner*innen, die das Josefshaus vom Beginn bis heute unterstützt haben, sprachen Vötter und Werz ihren besonderen Dank aus.

Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, alkoholfreien Cocktails und Flammkuchen á la Josefshaus nutzen vor allem (ehemalige) Mitarbeitende sowie frühere und aktuelle Bewohnerinnen und Bewohnern die Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen.

Hausleiter Peter Werz: „Es war für Mitarbeitende, egal ob ehemalige oder aktive, sowie für ehemalige oder aktive Bewohnerinnen und Bewohner eine sehr gelungene Veranstaltung. Diese Rückmeldung wurde uns von vielen der zahlreichen Besucher gegeben.  Es war spürbar, dass das Josefshaus trotz der Heterogenität der dort lebenden und arbeitenden Menschen eine gute Atmosphäre hat, die für viele Bewohnerinnen und Bewohner etwas Familiäres und damit auch Halt Gebendes hat.“

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 4. Oktober 2018 über das Jubiläum. Hier geht es zum Bericht.

Glücksspielsucht? Kommt mir nicht in die Tüte!
Regio-PSB beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag

Mit dem „Aktionstag Glücksspielsucht“ wurde am 26. September bundesweit auf die Gefahren des Glücksspiels aufmerksam gemacht. Durch Fernsehbeiträge und Zeitungsartikel wurden Betroffene und ihre Angehörigen neben Fakten über die Glücksspielsucht auch über die Hilfsmöglichkeiten informiert. Denn die Anzahl der betroffenen Personen ist in den letzten Jahren unablässig gestiegen.
Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen waren im Jahr 2007 rund 252.000 Menschen von problematischem und pathologischem Glücksspiel betroffen, im Jahr 2018 sind es nun schon etwa 506.000 Menschen.

Die Suchtberatungsstelle Regio-PSB der Evangelischen Stadtmission beteiligte sich ebenfalls am Aktionstag gegen Glücksspielsucht. Bäckertüten mit dem Aufdruck „Spielsucht? Kommt mir nicht in die Tüte!“ wurden in Kooperation mit der Bäckerei Reiß-Beck im Vortagsladen in der Lehener Straße an die Kunden verteilt. Rund 250 Tüten konnten an diesem Tag weitergegeben werden. Die Tüten kamen bei den Verkäufer*innen und den Kund*innen gleichermaßen gut an. Auch die Infoflyer auf der Theke wurden fleißig mitgenommen.

Der lokale Fernsehsender (Baden TV Süd) nahm mit einem Beitrag in seiner Nachrichtensendung das Thema Glücksspielsucht gut auf. Den Beitrag können Sie hier anschauen.

Wir hoffen, dass wir in Freiburg den betroffenen Menschen durch die Thematisierung des Glücksspielverhaltens Mut machen konnten, sich Hilfe zu holen. Unser Angebot von der Angehörigengruppe bis zur ambulanten Reha finden Sie hier.

Stammgäste im Nachtcafé: Deutsche Bahn Stiftung fördert neues Projekt der Bahnhofsmission

Mit 23.700 Euro aus ihrem „Themenfonds“ fördert die Deutsche Bahn Stiftung ein neues Angebot der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg, das außerhalb der üblichen Öffnungszeiten stattfinden wird. Zum „Nachtcafé“ wird ab September 2018 etwa zwölfmal pro Jahr eingeladen. Das Angebot richtet sich besonders an Stammgäste der Bahnhofsmission, die auch in die Planung und Organisation der Abende eingebunden werden. Die Veranstaltungen sind jedoch auch für andere Gäste und Interessierte offen.

Sarah Gugel, eine der beiden Leitungskräfte der Bahnhofsmission, erklärt die Hintergründe des Projekts: „Wir  verstehen uns als Erstanlauf- und Weitervermittlungsstelle für Menschen in Not. Eine langfristige Begleitung, Aktivierung und Förderung von Gästen ist eigentlich nicht vorgesehen. Die tägliche Erfahrung zeigt aber, dass ein Großteil der Gäste die Bahnhofsmission täglich oder mehrmals wöchentlich nutzt und die Vermittlung an passende Fachberatungen von ihnen nicht unmittelbar angenommen wird. Für diesen Personenkreis möchten wir jetzt ein gezieltes Angebote machen, das zu einer aktiven Lebensgestaltung anregt.“

Kernzielgruppe des Nachtcafés sind Langzeit-Stammgäste, insbesondere Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen. Aus diesem Kreis wiederum werden bis zu acht Gäste, die durch eine gewisse Lebensstabilität und die Bereitschaft zum Engagement auffallen, zur Mitwirkung bei der Planung und Durchführung der Abende eingeladen. Sie arbeiten dann, je nach Fähigkeiten und Ressourcen, in einem Team mit der Leitung und ehrenamtlichen Mitarbeitenden an der Vorbereitung und Durchführung des Nachtcafés mit – z.B. bei der Gestaltung der Einladung, mit inhaltlichen Beiträgen oder bei der Bewirtung. Für jedes „Nachtcafé“ ist ein bestimmtes Thema aus den Bereichen Kunst, Musik, Literatur, Film, Politik oder Spiritualität angesetzt. Im geselligen Miteinander werden thematische Gespräche und Diskussionen geführt und/oder künstlerische Betätigung angeboten. Die  Inhalte werden innerhalb des Nachtcafé-Teams festgelegt. Sie sollen sich insbesondere an den Interessen und Fähigkeiten der mitwirkenden Gäste orientieren.

„Zentrales Anliegen des Projekts ist das Erlangen von Alltagskompetenzen für Menschen, die durch Wohnungslosigkeit, Drogensucht oder psychische Probleme viele dieser Kompetenzen verlernt oder vergessen haben.  Durch die Mitarbeit im Team können für diese Menschen neue Lebensperspektiven entstehen. Sie können ihre Fähigkeiten einbringen und erfahren, dass es sinnvoll ist, was sie tun. Sie tragen Verantwortung und haben Erfolgserlebnisse“, erläutert Sarah Gugel. 

Das Angebot findet am Abend statt, außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten. Sarah Gugel: „Damit wollen wir zum einen erreichen, dass das Angebot während der normalen Öffnungszeiten nicht unterbrochen wird. Andererseits soll damit erreicht werden, dass Gäste dieses Angebot bewusst nutzen und sich aktiv einbringen.“

Träger der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.


Die Badische Zeitung hat am 18.08.2018 ein Interview mit Sarah Gugel zum Projekt "Nachtcafé" veröffentlicht.

Atempause, Gebet und Verkündigung: Petrus-Glocke der Pauluskirche läutet seit Juli zweimal täglich

Seitdem die Gemeinde dreisam3 vor 14 Jahren eine Heimat in der Pauluskirche fand, läuteten deren Glocken immer nur sonntags, um zu den Gottesdiensten zu rufen. Nun hat die Gemeinde eine alte Tradition wiederbelebt und lässt eine ihrer Glocken in das Tagzeiten-Läuten der umliegenden Freiburger Kirchen einstimmen. Seit Juli erklingt täglich um 12 Uhr mittags und um 18 Uhr drei Minuten lang die Petrus-Glocke.

Norbert Aufrecht, Vorsitzender der Gemeindeleitung: „Das Tagzeiten-Läuten gab den Menschen früher, als nur wenige eine Uhr besaßen, eine zeitliche Orientierung für den Arbeitstag. Sie erinnerte aber auch an die festen Gebetszeiten der Kirche und somit an den göttlichen Ursprung von Tag und Jahr. Heute kann uns das Läuten einer Gebetsglocke, das den Alltag unterbricht, daran erinnern, dass wir uns eine Atempause gönnen dürfen oder auch die Zeit für ein Gebet.“

Die meisten Glocken erhalten beim Guss Widmungen. Diese enthalten Bibelzitate oder sind biblischen und kirchlichen Persönlichkeiten gewidmet. Die Glocken der Pauluskirche tragen die Namen der Apostel Paulus ("Vater-Unser-Glocke") mit der Inschrift "Ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!" (Römer 8,15b), Petrus („Sterbe-Glocke“) mit der Inschrift "Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde" (2. Petrus 3,13a) und Johannes („Tauf-Glocke“) mit der Inschrift  "Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!" (1. Johannes 3,1). „Die Inschriften machen klar: Auch das Läuten selbst ist ein Gebet und gleichzeitig eine Form der Verkündigung der frohen Botschaft“, so Norbert Aufrecht.

 

Die Glocken der Pauluskirche
Im Juli 1954 erhielt die Pauluskirche ein dreistimmiges Geläut. Die damalige Paulus-Gemeinde hatte die dafür nötigen Spenden aufgebracht. Drei Bronzeglocken wurden damals in der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe gegossen und im Glockentürmchen über dem Dach des Paulussaals in drei Gefachen nebeneinander aufgehängt. Vor der Montage untersuchte das Orgel- und Glockenprüfungsamt beim Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe die neuen Glocken und kam zu einem sehr positiven Ergebnis: „Die neuen Glocken zeigen eine einheitliche und klare Schlagtonreihe, die das Gesamtmotiv h' - d'' - e'' (…) rein zum Erklingen bringt. Auch im Klangcharakter passen die Glocken hervorragend schön zusammen. (...) Das Äußere der Glocken ist sorgfältig bearbeitet. Die Gußhaut ist trotz der Rillen glatt, die Verzierungen und Beschriftung schlicht, aber künstlerisch ausgeführt." In Größe und Gewicht nehmen sich die drei Glocken eher bescheiden aus – die kleinste, die Johannes-Glocke, wiegt nur 140 Kilogramm und hat einen Durchmesser von rund 61 Zentimetern, die große Paulus-Glocke bringt es mit einem Durchmesser von rund 81 Zentimetern auf 322 Kilogramm. Turm und Glockenstuhl wurden im Zuge der Sanierung des Gebäudes durch die Evangelische Stadtmission Freiburg in den Jahren 2016 und 2017 restauriert, unterstützt durch eine Spende in Höhe von 45.000 Euro.


Im Kulturerbe-Jahr ECHY2018 beleuchtet die ökumenische Aktion „Hörst du nicht die Glocken?“ das Kulturgut des Glockenklangs. Etliche Diözesen und Landeskirchen beteiligen sich an der Kampagne. Weitere Informationen: http://gebetslaeuten.de/

Italienischer Botschafter besuchte Deutsch-italienischen Chor im Wichernhaus

Hoher Besuch im Wichernhaus: Im Rahmen einer Visite beim italienischen Konsulat in Freiburg besuchte der italienische Botschafter in Deutschland, Seine Eminenz Pietro Benassi, auch den Deutsch-Italienischen Chor, der seit eineinhalb Jahren in den Räumlichkeiten der Evangelischen Stadtmission Freiburg seine wöchentlichen Probenstunden abhält. Mit von der Partie waren der italienische Konsul in Freiburg, Frederico Lorenzo Ramaioli, und der Beauftragte für die italienischen Staatsbürger in Südbaden, Michele di Leo.

Der Einrichtungsleiter des Wichernhauses, Pfarrer Siegbert Thoma, begrüßte die Gäste und freute sich mit den beiden Koordinatoren Andrea Hein und Alessandro Spagnuolo über das ausgezeichnete Miteinander. Thoma lobte vor allem die Bereitschaft, auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wichernhauses immer wieder einmal ein Konzert zu geben. „Der Deutsch-italienische Chor ist nicht nur eine Bereicherung für unser Haus, sondern für die gesamte musikalische Landschaft der Breisgau-Metropole.“ Den hohen Gästen überreichte Siegbert Thoma zur Erinnerung an den Besuch im Wichernhaus einen „süßen“ Freiburger Gruß.

Unter Leitung der Dirigentin Katy Nataloni  gab der 30 Sängerinnen und Sänger umfassende Chor im Anschluss mehrere italienischsprachige Liedbeiträge aus Schlagermetier und Oper zum Besten, die bei den Gästen hervorragend ankamen.

Auch S. E. Pietro Benassi freute sich über die beachtlichen gesanglichen Qualitäten des Deutsch-italienischen Chors. „In einer Zeit, in der in dieser Welt immer mehr Brücken zwischen Völkern und Nationen abgebrochen werden, bauen Sie hier in Freiburg durch Ihre Musik Brücken zwischen den Menschen.“ Dies habe durchaus vorbildhaften Charakter.

Alessandro Spagnuolo bedankte sich im Namen seiner Kollegin Andrea Hein wie auch aller Chormitglieder für den hohen Besuch und dankte ausdrücklich für die Möglichkeit, im Wichernhaus die wöchentlichen Chorproben abhalten zu können. Man fühle sich hier ausgesprochen wohl und wertgeschätzt.

Den anschließenden Umtrunk nutzten dann insbesondere die Sängerinnen und Sänger für einen lebhaften Austausch mit den Gästen.

Hoffnung, Hilfe und Begegnung in der Holzwerkstatt: Carl-Isler-Stiftung fördert neues Konzept mit 7.500 Euro

„Wir wollen die Holzwerkstatt attraktiver gestalten und mehr Möglichkeiten schaffen, die Bevölkerung hierher einzuladen. Das Areal in der Oltmannsstraße 30 soll ein anziehender Ort werden, von dem eine Strahlkraft hinaus ins Quartier geht und an dem Menschen mit verschiedensten Bedarfen Hoffnung und Hilfe erfahren.“  Volker Höhlein hat als Projektleiter des Sozialdienstes klare Vorstellungen, wie sich die Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission in den kommenden Jahren entwickeln soll. Die Umsetzung wird durch die Carl-Isler-Stiftung, die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg, nun mit 7.500 Euro gefördert. Am 18. Juli 2018 übergab die Stiftung symbolisch einen Scheck an die Holzwerkstatt.

Die Holzwerkstatt bietet langzeitarbeitslosen Menschen bereits seit vielen Jahren Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine 2017 begonnene Kooperation mit den „Stadtpiraten“  eröffnet auch Geflüchteten neue Perspektiven. Seit Anfang 2018 arbeitet die Holzwerkstatt außerdem enger mit dem „S’Einlädele“ und dessen Ukrainehilfe zusammen.

Verstärkt ansprechen will die Holzwerkstatt nun auch die Nachbarschaft, indem sie viele Anlässe der Begegnung zwischen Betreuten, Mitarbeitenden und Quartiersbewohnern schafft. Die monatlichen Hofflohmärkte und die Hoffeste sollen so gestaltet werden, dass nicht nur Trödelmarkt-Fans angelockt werden, sondern auch die Menschen aus dem Umfeld der Holzwerkstatt, insbesondere Familien, gerne vorbeikommen. Dazu werden u.a. eine Hüpfburg, ein Smoker-Grill, Liegestühle und Sonnenschirme aufgestellt. Die Anschaffung dieser Ausrüstung wird von der Carl-Isler-Stiftung mit 7.500 Euro unterstützt.

Zusätzlich zu den Märkten und Festen wird es in der Holzwerkstatt künftig montags, mittwochs und freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr einen Lagerverkauf geben. Im Herbst startet dann eine Zusammenarbeit mit der benachbarten Montessori-Schule, die zum Beispiel bei der Verladung humanitärer Hilfslieferungen für die Ukraine Unterstützung leisten will.


Die Carl-Isler-Stiftung ist die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. Sie unterstützt mit ihren Mitteln die Arbeit der Stadtmission in ihrer ganzen Breite und springt mit ihren Mitteln dort ein, wo andere Geldgeber fehlen. Weitere Informationen

Volker Höhlein (Projektleiter des Sozialdienstes), Willi Vötter (Bereichsleiter Soziale Dienste) und Ewald Dengler (Vorstand der Ev. Stadtmission Freiburg) freuen sich über den Scheck der Carl-Isler-Stiftung, den Dr. Klaus Schüle (Mitglied des Kuratoriums der CIS), Christine Engstfeld (Stiftungsbotschafterin) und Professor Dr. Rainer Marquard (Vorsitzender des Kuratoriums) überbrachten.

Gemeinsam das Leben feiern! Das Haus Siloah besteht seit 25 Jahren

In diesem Jahr begeht das Haus Siloah sein 25-jähriges Jubiläum. Das ganze Jahr über finden dazu verschiedene Veranstaltungen und Aktionen statt, die gemeinsam mit Bewohnern und Bewohnerinnen, deren Angehörigen und den Mitarbeitenden gestaltet werden. Höhepunkt des Jahres war eine Festwoche vom 9. bis 13. Juli 2018 (Berichte und Fotos siehe unten).

Ein großes Banner an der Fassade des Hauses macht seit dem Jahresanfang auf das Jubiläum aufmerksam, großformatige Plakate weisen auf Veranstaltungen hin. Als süßes Präsent verteilt das Haus Siloah Jubiläums-Schokotäfelchen mit einem Bild des Pflegeheims.

Einrichtungsleiter Hartmut Cech: „Das Haus Siloah ist mehr als ein Pflegeheim. Wir bieten Menschen im Alter eine Heimat, begleiten und unterstützen sie. Wir füllen gemeinsam mit ihnen die Tage mit Leben. Das tun wir nun bereits seit 25 Jahren. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!"

Die Tagespflege im Haus Siloah besteht ebenfalls seit 25 Jahren. „Anfangs wurde die Tagespflege nur tageweise angeboten. Seit rund vier Jahren sind wir von Montag bis Freitag von 10-17 Uhr für unsere Gäste da. Die Tagespflege kommt nicht nur den Gästen zugute, sondern auch den pflegenden Angehörigen, die dadurch eine Entlastung erfahren“, so Hartmut Cech.

Wertvolle Schulungen zum „Demenzikon“-Handbuch
Zuschuss aus Mitteln der „Woche der Diakonie“

Rund 120 Mitarbeitende aus den sechs Pflegeheimen der Evangelischen Stadtmission Freiburg nahmen von Oktober 2017 bis März 2018 an Schulungen des Bildungshauses der Diakonie Baden zum „Demenzikon“-Handbuch für Pflege und Betreuung von dementiell veränderten Menschen teil.

Die Pflegepädagoginnen Rita Burkhart und Cornelia Grünkorn brachten den Mitarbeitenden aus den Bereichen Pflege und Betreuung zwei Tage lang die Themen des Handbuchs nahe. Dabei ging es u.a. um Demenz im Alltag, die pflegerische Diagnostik, therapeutische Konzepte, Selbstreflektion und Selbstpflege. Von zentraler Bedeutung waren Fallbeispiele, die gemeinsam analysiert wurden.

Zu den Kosten für die Schulungen, die bei rund 19.300 Euro lagen, gab es einen Zuschuss 6.000 Euro aus Mitteln der „Woche der Diakonie“. Die Evangelische Stadtmission bedankt sich ganz herzlich für diese Unterstützung!

Kostenloser Haarschnitt für Obdachlose: Die „Barber Angels“ waren zu Gast bei der Bahnhofsmission Freiburg

Die bundesweit aktive „Barber Angels Brotherhood“ war am 6. Mai 2018 erstmals in Freiburg im Einsatz. In und vor den Räumen der Ökumenischen Bahnhofsmission am Hauptbahnhof boten die Friseure und Friseurinnen unter Leitung ihres „Zenturios“ Andreas Drotleff aus Ortenberg kostenlose Haar- und Bartschnitte für obdachlose und bedürftige Menschen an. Ministerpräsident Winfried Kretschmann war Schirmherr der Aktion. Für die Landesregierung nahm Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, an der Aktion teil.

Den ganzen Nachmittag über nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, sich frisieren zu lassen. Für die Damen stand auch eine Kosmetikerin bereit. Berührungsängste kamen bei den Kunden und Kundinnen kaum auf, da die Barber Angels ihre Aktionen immer in „Bikerkluft“ durchführen. Seit Anfang 2017 haben sie in über 40 Einsätzen in ganz Deutschland und Österreich mehr als 5.000 Menschen kostenlos Haare und Bärte geschnitten.

Die Bahnhofsmission hatte sich gerne bereit erklärt, für diese Aktion ihre Räume zur Verfügung zu stellen. „Die Barber Angels kümmern sich um ein Grundbedürfnis, das bei obdachlosen Menschen oft zu kurz kommt. Gepflegt zu sein erhöht das Selbstwertgefühl und steigert die Lebensqualität. Die Aktion liegt damit ganz auf der Linie der Bahnhofsmission und ergänzt unser Angebot“, erklären die Leitungskräfte Sarah Gugel und Philipp Spitzcok.

Träger der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit.

Staatssekretärin Bärbl Mielich (links) im Gespräch mit einer Friseurin der "Barber Angels" und einer Kundin.

Ewald Dengler (rechts), Vorstand der Evangelischen Stadtmission, freut sich über die Aktion der "Barber Angels".

"Boys' Day" im Wichernhaus Freiburg - Besuch von Staatssekretärin Bärbl Mielich

Das Wichernhaus Freiburg beteiligte sich am 26. April 2018 am bundesweiten "Boys' Day", durch den Jungen ab der 5. Klasse Einblicke in Berufe erhalten, die traditionell eher als Frauenberufe gelten.

Elias Thoma (12) entschied sich dafür, in dem Seniorenpflegeheim der Evangelischen Stadtmission den Mitarbeitenden der Betreuung und der Alltagsbegleitung über die Schulter zu schauen. Dabei begleitete der Siebtklässler aus Breisach zum Beispiel Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegeheims zu Betreuungsangeboten wie dem Gedächtnistraining sowie zur Andacht.

Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, und Christian Tomschitz, Landeskoordinierungsstelle Boys’ Day und Girls’Day der Bundesagentur für Arbeit, besuchten anlässlich des "Boys' Days" das Wichernhaus, um sich vor Ort über die Ausgestaltung des Tages zu informieren.

Nach einem kurzen Rundgang durchs Haus mit Heimleiter Siegbert Thoma, Wohnbereichsleiterin Anita Dern und Vera Feger (Mitarbeiterin der Betreuung) nahmen sie gemeinsam mit dem Boys'-Day-Teilnehmer Elias an einem Betreuungsangebot teil und trafen ihn anschließend zu einem Gespräch.


Weitere Informationen zum Boys' Day


Im Bild von links nach rechts: Heimleiter Siegbert Thoma, Christian Tomschitz (Landeskoordinierungsstelle Boys’ Day), Elias Thoma (Teilnehmer am Boys' Day), Vera Feger (Betreuung), Staatssekretärin Bärbl Mielich.

„Menschen bewegen“: Tag der Bahnhofsmission am 21. April

Unter dem Motto „Menschen bewegen“ stand der bundesweite „Tag der Bahnhofsmission“ am 21. April 2018. Von 13 bis 17 Uhr luden die beiden Träger der Bahnhofsmission Freiburg - die Evangelische Stadtmission Freiburg und IN VIA in der Erzdiözese Freiburg - dazu ein, sich in der Halle des Freiburger Hauptbahnhofs über die Arbeit der Bahnhofsmission zu informieren. Auf einer Aktionsstrecke vom Reisezentrum bis hin zu den Räumen der Bahnhofsmission am Nordende von Bahnsteig 1 konnten Besucher und Besucherinnen am Glücksrad drehen, einen Rollstuhlparcour meistern, Gäste- und Mitarbeitendenportraits anschauen und sich mit Kuchen, Kaffee, Tee und Kakao stärken. Höhepunkt des Aktionstags war das Benefizkonzert der Band „Redhouse Hot Six“, die mit Oldtime-Jazz der 20er- und 30er Jahre für gute Stimmung sorgten.

Philipp Spitczok und Sarah Gugel, die Leitungskräfte der Bahnhofsmission Freiburg, wollten mit dem Aktionstag deutlich machen: „Die Bahnhofsmission Freiburg ist weit mehr als eine Hilfseinrichtung für Reisende am Bahnhof. Sie ist Teil des sozialen Hilfenetzwerks in Freiburg und eine wichtige Anlaufstelle für Menschen auf der Suche nach Orientierung."

 

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