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Corona-Bonus von durstigen Kunden
südstar Getränkeland spendet Mehrwertsteuer an die Bahnhofsmission

„Wir wollen gemeinsam helfen!“ Unter diesem Motto konnten die Kundinnen und Kunden des südstar Getränkelands im zweiten Halbjahr 2020 bei ihren Einkäufen entscheiden, ob die Vorteile der Mehrwertsteuersenkung hilfsbedürftigen Menschen zugutekommen. Beinahe ausnahmslos verzichteten die Kunden auf den reduzierten Preis und sammelten so einen stattlichen Betrag an, den südstar mit einer Eigenspende aufstockte. Insgesamt kam bei dieser Aktion eine Summe von 10.000 Euro zusammen, die zu gleichen Teilen an vier gemeinnützige Organisationen aus der Region gespendet wird.

Die Evangelische Stadtmission als eine Trägerin der Bahnhofsmission Freiburg gehört zu den Begünstigten. Bahnhofsmissions-Leiterin Sarah Gugel freut sich sehr über die 2.500 Euro: „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Besonders betroffen sind aber die Menschen, die auch sonst schon Benachteiligungen erfahren und von Armut oder Sucht betroffen sind. Die Spende von südstar hilft uns dabei, weiterhin für diese Menschen da zu sein. Ein herzlicher Dank geht an die Kundinnen und Kunden, die an uns gedacht haben, und an das südstar Getränkeland!“

Kreative Talente entdecken: Josefshaus richtet Werkstatt für Holzarbeiten ein

Sägen, hämmern, schleifen und leimen – alle möglichen Arbeiten mit dem Werkstoff Holz sind ab sofort Teil des Beschäftigungsangebots im Josefshaus St. Peter. Die Hausbewohner*innen nutzen die ganz neu ausgestattete Werkstatt im Nebengebäude des Hauses, um Holzkistchen, Handschmeichler und Brettspiele anzufertigen, die dann im Schaukasten des Hauses ausgestellt und (nach Corona) beim Weihnachtsmarkt, dem Dorffest und dem hauseigenen Ostermarkt angeboten werden.

„Es geht uns darum, für die Bewohner*innen mehr Möglichkeiten zu schaffen, sich auf therapeutisch sinnvolle Weise zu beschäftigen. In der Werkstatt können sie ihre kreativen Talente neu oder wieder entdecken“, erklärt Hausleiter Peter Werz.

In den vergangenen Wochen wurden dafür diverse Geräte und Werkzeuge angeschafft – von der Kreissäge bis zum Stemmeisen. Außerdem wurden mehrere mobile Werkbänke auf Rollen gebaut, an denen die Bewohner*innen bei gutem Wetter auch im Freien arbeiten können.

Die Finanzierung der Werkstatteinrichtung erfolgte teilweise durch Spenden – von örtlichen Firmen, Geschäftspartner*innen der Stadtmission und Privatleuten. Dazu kamen Sachspenden in Form von Werkzeugen. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern ganz herzlich!

"Click&Collect" und "Click&Meet" in der Alpha-Buchhandlung

Aufgrund der neuen Corona-Verordnung des Landes gehören Buchhandlungen nicht mehr zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs.

Unsere Alpha-Buchhandlung öffnet daher ab sofort nur noch nach Voranmeldung ("Click & Meet"), und zwar montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr.
Die Voranmeldung für Click&Meet kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Die Abholung von Bestellungen ("Click & Collect") ist zu den genannten Zeiten ebenfalls möglich.

Bestellungen können über den Webshop, per E-Mail oder telefonisch aufgegeben werden. Sie können außerhalb der Öffnungszeiten auch gerne auch auf die Mailbox sprechen.

Kontakt: Tel. 0761 32947, E-Mail: freiburg@alpha-buch.de

„Der Schutz der Menschen steht für uns im Mittelpunkt“
Die zweite Impfrunde in den Seniorenpflegeheimen der Stadtmission ist abgeschlossen

Bereits im Januar wurde in den sieben Seniorenpflegeheimen der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit der Impfung der Bewohnerschaft und der Mitarbeitenden begonnen. Inzwischen haben mobile Impfteams der Kommunalen und Zentralen Impfzentren auch die zweite Impfung in allen Heimen durchgeführt. Die Gäste der Tagespflege im Haus Siloah Bad Krozingen und Breisach sowie die Mitarbeitenden der Diakoniestation Bad Krozingen wurden ebenfalls mit einbezogen. Verimpft wurden die Impfstoffe von Biontech/ Pfizer und von Moderna. Für neu einziehende Bewohner, neue Tagesgäste und auch für Mitarbeitende, die bisher noch unentschlossen waren, bieten die Heime weitere Impftermine an.

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg, erklärt zu den Impfungen:
„Für uns stand von Anfang an im Mittelpunkt, die Menschen in unseren Heimen vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. Insbesondere die Seniorinnen und Senioren, die bei uns leben, aber auch unsere Mitarbeitenden. Deswegen gelten bei uns strenge Schutzmaßnahmen, und bereits seit Dezember unterziehen wir alle, die in unseren Häusern arbeiten oder zu Besuch kommen, wöchentlichen Antigen-Tests.
Wir sind sehr froh, dass unsere Bewohner und unser Personal durch die Impfungen nun einen wirksamen Schutz vor einer Infektion erhalten haben. Die Impfbereitschaft war bei beiden Gruppen hoch, denn Bewohner und Mitarbeitende setzen sehr viel Hoffnung in die Impfung.
Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben weiterhin in Kraft. Auch die Maskenpflicht und die Testungen behalten wir bis auf Weiteres bei. Lockerungen der Maßnahmen kann es erst geben, wenn das Robert-Koch-Institut, nach dessen Vorgaben wir uns richten, dafür grünes Licht gibt. Wir bitten die Besucher und Besucherinnen, die zu uns kommen, dafür um Verständnis und hoffen auf ihre Mitwirkung!"

Ein besonderes Dankeschön für die „großartige Unterstützung“ richtet Dengler „an die Impfteams, die beteiligten Hausärzte und an das Deutsche Rote Kreuz, das uns zurzeit bei den Testungen personell entlastet“. Auch an die Mitarbeitenden, insbesondere in der Pflege, geht ein großer Dank: „Pflegekräfte können nicht einfach ins Homeoffice geschickt werden, sie werden vor Ort von unseren Bewohnern gebraucht! Sie unterziehen sich täglich den kompletten Schutzmaßnahmen, werden wöchentlich mehrmals getestet und sind privat seit einem Jahr sehr eingeschränkt, auch während der zeitweiligen Lockerungen.“

Lagerverkauf bleibt mit Click and Meet geöffnet!

Der Lagerverkauf bei "Oltmann30" ist nur noch nach vorheringer Terminabsprache ("click and meet") geöffnet.

Der Besuch ist dann nach Absprache montags bis freitags von 8–12 Uhr möglich.

Sachspenden können kontaktlos und ohne vorherige Anmeldung abgegeben werden.

"Die Oltmanns" sind auch sonst weiterhin für Sie da: Aufträge für Umzüge und Entrümpelungen werden gerne entgegengenommen!

S'Einlädele mit "Click & Meet" geöffnet

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung kann das S’Einlädele in der Guntramstr. 58 im sogenannten „Click and Meet“- Verfahren, das heißt nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Kundschaft, öffnen: Zu den Öffnungszeiten (Mo-Fr 9.30-14 Uhr) können Kunden und Kundinnen telefonisch unter 0761 28 09 07 einen Termin ausmachen und dann ganz alleine im Laden nach Geschirr, Haushaltswaren, Second-Hand-Kleidung und Lesestoff stöbern.

ACHTUNG: Die Sachspenden-Annahme verbleibt bei den "Oltmanns" in der Oltmannsstraße 30, 79100 Freiburg (Mo-Fr 8-12 Uhr).

Das Café Satz ist geschlossen, ebenso das Buchantiquariat "S'Antiqua".

"vonWegen"-Ausgabe 1-21 erschienen

Die neue "vonWegen"-Ausgabe zum Thema "Versöhnung" ist erschienen und steht hier zum Download bereit.

Im Einsatz an der Corona-Front: Bundeswehrsoldaten helfen bei Testungen im Wichernhaus

Wer sich im Seniorenpflegeheim Wichernhaus auf Corona testen lässt, steht seit Ende Januar einem uniformierten Soldaten gegenüber. Die Bundeswehr leistet in dem Freiburger Heim drei Wochen lang Amtshilfe und hat dafür zwei Soldaten an die „Corona-Front“ beordert. Feldwebel Konstantin Bayer und Hauptfeldwebel Arthur Schreiner nehmen Abstriche beim Personal und den Besuchern vor und prüfen mit einem Schnelltest, ob die Proben auf eine Corona-Infektion hinweisen.

Wie kam es zu diesem Einsatz? „Die neue Corona-Landesverordnung für Seniorenpflegeheime sieht seit dem 18. Januar vor, dass wir nicht nur Besucher, sondern auch alle Mitarbeitenden testen müssen – und zwar jeden dreimal pro Woche“, erklärt Einrichtungsleiter Siegbert Thoma.Da die Tests nur von einer Pflegefachkraft durchgeführt werden dürfen, sei diese Anforderung mit dem vorhandenen Personal „nicht abdeckbar“ gewesen: „Die Fachkräfte werden primär für die Versorgung unserer Bewohner auf den Wohnbereichen gebraucht. In der Zeit, die sie mit Testungen verbringen, fehlen sie dort.“ Als die Heimaufsicht den Testaufwand bei den Heimen abfragte und kostenlose Unterstützung durch die Bundeswehr anbot, überlegte Thoma nicht lange – und machte von Anfang an nur positive Erfahrungen: „Die Antragsstellung lief sehr unbürokratisch ab. Die Verantwortlichen bei der Bundeswehr sind freundlich und zuvorkommend, alles ist gut strukturiert und verlässlich, die Kommunikation läuft fantastisch.“ Auch von den Soldaten, die dann Ende Januar anrückten, wurde Siegbert Thoma nicht enttäuscht: „Beide sind im Umgang und Verhalten tipptopp und freundlich. Sie arbeiten sehr strukturiert und sind so eine tolle Entlastung für unser Pflegepersonal. Besser könnte es nicht laufen!“

Doch wie empfinden die beiden Soldaten selbst den ungewöhnlichen Einsatz? Konstantin Bayer, der in seiner Kaserne normalerweise als Kfz-Instandsetzer arbeitet, freut sich, dass seine Hilfe so willkommen ist: „Wir wurden hier mit offenen Armen empfangen.“ Positive Rückmeldungen bekomme er sowohl von den Mitarbeitenden als auch von den Besuchern, hier besonders von den älteren: „Viele von denen waren selbst beim Bund, als es die Wehrpflicht noch gab, und stellen interessierte Fragen.“ Über die Uniform erschrocken sei noch niemand. Die Einrichtungsleitung hatte die Angehörigen und die Mitarbeiter allerdings auch „vorgewarnt“, dass Soldaten die Testungen übernehmen.
Neben dem Komfort eines eigenen Zimmers mit Fernseher und WLAN genießt der junge Soldat vor allem die reichliche Verpflegung: „Wir bekommen schon zum Frühstück so viel zu essen, dass es auch für den Mittag reicht!“

Zum Morgenappell antreten muss Konstantin Bayer im Wichernhaus nicht, aber die disziplinierte Arbeitsweise, die er beim „Bund“ gelernt hat, kommt ihm bei seiner neuen Aufgabe zugute. Was er in den vorbereitenden Schulungen von dem Freiburger Hausarzt Dr. Hubertus Jahn und Pflegefachkraft Andreas Zeidler lernte, konnte er sofort umsetzen. „In den ersten beiden Tagen hat mich eine Fachkraft beim Testen begleitet. Dann war klar, dass ich das allein kann.“ Jetzt schauen ihm die „Kameraden“ aus der Pflege nur noch stichprobenartig über die Schulter. Bayer geht bei den Tests sehr behutsam zu Werke, denn dass sich die Abstriche in Rachen und Nase sehr unangenehm anfühlen, weiß der Feldwebel aus eigener Erfahrung. „Da ich hier arbeite, muss ich mich selbst auch dreimal die Woche testen lassen.“

Einblicke in den Pflegeheim-Alltag erhält der 21-Jährige kaum. Bei einer Reihentestung von Bewohnern war er dabei, aber sonst ist er nur in der Teststation am Eingang tätig. Dennoch ist ihm klar: „Ich habe großen Respekt vor dem, was die Pflegekräfte leisten. Ich könnte das nicht.“ Er selbst sei mehr technisch begabt. Deswegen freut er sich auch schon darauf, nach seinem aktuellen Einsatz die Wattestäbchen wieder gegen einen Schraubenschlüssel einzutauschen und bei seiner Stammeinheit an Autos zu basteln. Der gelernte KFZ-Mechatroniker will dort seinen Meister machen.

Siegbert Thoma und sein Team würden die Amtshilfe gerne länger als drei Wochen in Anspruch nehmen, aber das ist bisher nicht vorgesehen. Aktuell sind sie einfach nur froh über die kompetente Entlastung: „Wir sind Monika Schneckenburger von der Heimaufsicht sehr dankbar, dass sie diese wertvolle Hilfe für uns in die Wege geleitet hat. Ein großer Dank geht auch an die verantwortlichen Koordinatoren, Oberstleutnant Michael Bargmann und Hauptfeldwebel Hans-Peter Huber vom Kreisverbindungskommando Freiburg-Stadt, die für die Schnelltest-Einsätze der Soldaten für die Pflegeheime in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zuständig sind.“

Auch im Lockdown für die Menschen da: die Bahnhofsmission

Der Lockdown in der kalte Jahreszeit stellt besonders für obdachlosen Besucher*innen der Bahnhofsmission Freiburg eine echte Herausforderung dar. Aber auch einsame und von Armut betroffene Menschen leiden stark unter den Kontaktbeschränkungen.

Die Bahnhofsmission leistet einen Beitrag zur Grundversorgung, bleibt daher selbstverständlich geöffnet und ist weiterhin für Menschen in Not da. Allerdings werden im Angebot Einschränkungen vorgenommmen, um Kontakte zu reduzieren - als Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

Ab sofort gilt daher:

  • Werktags schließt die Bahnhofsmission bereits um 19 Uhr (eine Stunde früher), damit Besucher*innen und Mitarbeiter*innen rechtzeitig vor der Ausgangssperre zu Hause oder am eigenen Schlafplatz sind.
  • Der Aufenthalt ist für Obdachlose und Menschen in Wohnungsnot zum Aufwärmen weiterhin möglich. Um hier niemanden einer Gefahr auszusetzen, gilt ein strenges Hygienekonzept.
  • In Not- und Krisensituationen bieten die Mitarbeitendden weiterhin Beratung an.
  • Anfragen zur Reisehilfe werden weiterhin entgegengenommen. Auch hier gelten die allgemeinen Hygieneregeln.

Alle Details und wie das Angebot anderer niedrigschwelliger Hilfen in Freiburg aussieht, haben wir in einem PDF-Dokument zusammengestellt:

Aktuelle Angebote der Grundversorgung für wohnungslose Menschen, Stand 29.01.2021

Straßenzeitung berichtet über die Leiterin der Bahnhofsmission

In der neuen Ausgabe der Straßenzeitung FREIeBÜRGER, die ab sofort auf den Straßen Freiburgs verkauft wird, stellt Sarah Gugel, Leiterin der Bahnhofsmission, ihre Arbeit vor.

Mit dem Kauf der Zeitung unterstützen Sie die VerkäuferInnen und nebenbei ein wichtiges soziales Projekt in Freiburg.

Badische Zeitung berichtet über Impfungen im Haus Siloah und Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Die BZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 1. Februar 2021 auf Seite 3 ausführlich über die Impfungen im Haus Siloah und die vorbereitende Aufklärung im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Hier können Sie den Bericht lesen.

(Der vollständige Text ist leider nur für Abonennt*innen zugänglich.)

Aufklären und Ängste nehmen: Ärzt*innen informieren in den Stadtmissions-Pflegeheimen über die Corona-Impfung

In den Seniorenpflegeheimen der Evangelischen Stadtmission Freiburg haben die freiwilligen Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen. Am 11. Januar fand die erste Impfung von Bewohnerschaft und Personal im Haus Siloah statt, die übrigen Häuser folgen. Vor der Impfung bieten die Hausärzte des mobilen Impfteams in allen Heimen Aufklärungsgespräche an. Mitarbeitende, Bewohner und Bewohnerinnen sowie betreuende Angehörige können sich hier über alle Aspekte der Impfung informieren und nachfragen - in der Gruppe oder im Einzelgespräch.

Häufig gestellte Fragen sind zum Beispiel: „Wieso soll ich mich überhaupt impfen lassen? Wer wird zuerst geimpft und warum? Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen sind möglich?“ Aber auch Sorgen, die durch Fehlinformationen in den sozialen Medien entstanden sind, spielen eine Rolle - so etwa die Frage, ob die Impfung Frauen unfruchtbar macht, oder auch die Angst vor einer Genmanipulation durch den Impfstoff.  

Beim Aufklärungstermin im Dietrich-Bonhoeffer-Haus am 21. Januar standen Dr. Armin Hartmann, Dr. Martina Mellert und Dr. Franziska Eickhoff den Mitarbeitenden und Bewohnern Rede und Antwort. Dabei setzen die Mediziner*innen auf Fakten, aber nicht nur: „Wichtig ist auch, dass wir auf der persönlichen, emotionalen Ebene auf die individuellen Ängste eingehen“, so Dr. Martina Mellert.

„Das Impfen ist uns ein Herzensanliegen“, betont Dr. Armin Hartmann, denn „wir Hausärzte erleben das Leiden der Corona-Kranken an vorderster Front mit.“ Pflegeheime seien besonders gefährdet und betroffen, daher werde hier zuerst geimpft. Gemeinsam mit seinen Teamkolleginnen möchte er möglichst viele Menschen dazu bewegen, sich impfen zu lassen. „Je schneller wir alle durchgeimpft sind, desto eher können wir wieder normal miteinander umgehen!“ Wenn das geschafft ist, so verspricht er den Senior*innen, „dann gehen wir alle zusammen in den Kurpark und singen laut Halleluja!“

Werben, aufklären und vormachen: Bewohner und Mitarbeitende im Haus Siloah ließen sich impfen

Die Bewohner von Seniorenpflegeheimen gehören zu den Ersten, die eine Corona-Impfung bekommen sollen, ebenso wie die Mitarbeitenden, die sie pflegen und betreuen. Im Haus Siloah in Bad Krozingen, das zur Evangelischen Stadtmission Freiburg gehört, war es am 11. Januar soweit: Ein mobiles ärztliches Impfteam des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) rückte an –  mit 140 Dosen des begehrten Impfstoffs im Gepäck.  

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen.

Interview mit Stadtmissions-Mitarbeiter Martin Hau in der BZ Breisach

Unser Mitarbeiter Martin Hau - Fachkraft für Arbeitssicherheit und Koordinator des Corona-Krisenstabs für unsere Senioreneinrichtungen -  wurde von der BZ Breisach über seine Erfahrungen während der Corona-Pandemie befragt. Das Interview ist am 14. Januar in der Breisacher Lokalausgabe und bei BZ online erschienen.

Hier geht es zum Interview.

(Teile des BZ-Angebots sind nur für Abonnenten zugänglich.)

Wegen Corona: Auch 2021 findet kein Bazar statt

Nachdem bereits der Bazar 2020 wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden musste, ist nun auch klar: 2021 wird es ebenfalls keinen Bazar geben.

Ob und wann die Veranstaltung in 2022 stattfinden kann, ist noch offen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Aufwärmzelt für Wohnungslose: Bahnhofsmission beteiligt sich an der Betreuung

Bis zum 8. Januar besteht für wohnungslose Menschen auf der Fläche neben dem Essenstreff eine zusätzliche Möglichkeit zum Aufwärmen: Die Stadt Freiburg stellte ein Zelt auf, das sie gemeinsam mit dem Armenfonds der Waisenhausstiftung finanziert. Ergänzend zum Essensangebot im Essenstreff wird das Zelt bis zum 8. Januar jeden Tag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Kaffee, Tee, Apfelsaftschorle und Hefezopf, im Essenstreff angeboten, können im Zelt verzehrt werden. Selbstverständlich wird im Zelt auf die Einhaltung der Corona-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen) geachtet. Bei Bedarf werden Einwegmasken an die Wohnungslosen ausgegeben. Für das außergewöhnliche Angebot zwischen den Jahren und das gemeinsame Engagement hat sich Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach bei der Eröffnung des Zeltes herzlich bedankt.

Die Bahnhofsmission Freiburg sorgt gemeinsam mit ehrenamtlich Engagierten der Heilsarmee, des Essenstreffs und des Vereins Freunde von der Straße für eine gute Atmosphäre und einen ruhigen geordneten Ablauf im Zelt. Sarah Gugel und Philipp Spitczok, Leitung der Bahnhofsmission, erklären dazu: "Die kalte Jahreszeit stellt für wohnungslose Menschen in diesem Jahr eine besondere Herausforderung dar. Einkaufszentren und viele öffentliche Orte haben geschlossen. Tagesstätten der Wohnungslosenhilfe müssen Aufenthalt begrenzen, um den Schutz vor der Pandemie zu gewährleisten. Wir freuen uns daher sehr über diese Initiative zum Schutz vor Kälte. Unsere Anerkennung gilt unseren ehrenamtlich Engagierten, die nun neben ihrem Engagement in der Bahnhofsmission auch im Wärmezelt mitarbeiten."

Baden TV Süd war bei der Eröffnung des Zeltes vor Ort und mit Philipp Spitczok und Sarah Gugel, Leitungsteam der Bahnhofsmission Freiburg, im Gespräch. Hier können Sie das Interview anschauen.


Bild: Bei der Eröffnung des Aufwärmzelts (von links): Boris Gourdial, Leiter Amt für Soziales und Senioren, Guillaume Plas vom Verein Freunde von der Straße, Jule Ruopp, Philipp Spitczok und Sarah Gugel von der Bahnhofsmission, Ingrid Conzen und Horst Zahner, Olivier und Ingeborg Chevalley von der Heilsarmee und Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. (Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg)

Badische Zeitung und fudder berichten über die Bahnhofsmission

In der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung und auf dem Portal "Fudder" ist zum Jahresende 2020 ein Bericht über die Arbeit der Bahnhofsmission freiburg während der Corona-Pandemie erschienen.

Hier können Sie den Bericht lesen.

 

Zimmer gesucht!

Um für junge Menschen eine Ausbildung in der Pflege und einen damit verbundenen Umzug in die Regionen Freiburg, Bad Krozingen und Breisach attraktiv zu gestalten, sucht die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. zum 1.3.2021 oder später nach Wohnraum. Angedacht sind kleine Wohngemeinschaften von 2 bis 3 Personen.

Sie haben eine freie Wohnung in Freiburg, Bad Krozingen, Breisach und Umgebung?
Sie möchten gerne junge Menschen beim Start ins Arbeitsleben unterstützen, legen aber gleichzeitig Wert auf ein sicheres Mietverhältnis?
Dann ist die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. Ihre Lösung!

Ihre Ansprechpartnerin:
Frau Willmann
Tel. 0761 3191744
willmann@stadtmission-freiburg.de

Tröstender Weihnachtsgruß von der Litfaßsäule: Plakat-Aktion der Evangelischen Stadtmission Freiburg

Das Bild ist uns allen seit Monaten vertraut: Zwei Füße stehen vor einem Klebestreifen mit der Aufschrift: "Bitte 1,5m Abstand halten". Dieses Corona-Motiv greift die Evangelische Stadtmission Freiburg jetzt in einer vorweihnachtlichen Plakat-Kampagne auf. Das Wesentliche steht dabei zwischen den Abstandhaltern: Eine Strophe aus dem adventlichen Liedtext „Die Nacht ist vorgedrungen“ des evangelischen Theologen Jochen Klepper. Er weist darin auf die rettende Nähe Gottes hin, die Christen an Weihnachten feiern.

Norbert Aufrecht, der Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Stadtmission, hat die Kampagne initiiert und erklärt, was sie vermitteln will: „Gottes Sohn wird als kleines Kind im Stall geboren, teilt die Armut und Not der Menschen. Das war nicht nur vor 2.000 Jahren so. Auch heute, mitten in der Corona-Krise, ist Gott uns nahe und begleitet uns. Und er hält dabei keinen Abstand.“

Diese tröstende Zusage will die Stadtmission an die Menschen in Freiburg weitergeben - ganz klassisch mittels Plakaten auf rund 180 Litfaßsäulen im Freiburger Stadtgebiet, aber auch digital: „Zum Plakat haben wir auch eine Website mit Denkanstößen zum Liedtext und der Einladung zu den Weihnachtsgottesdiensten unserer Gemeinde dreisam3 eingerichtet.“ Die Website ist über den Link stadtmission-freiburg.de/weihnachten zu erreichen.

„Die Nähe Gottes spürbar werden zu lassen, ist ein zentrales Anliegen der Evangelischen Stadtmission - nicht nur in der Corona-Krise“, erklärt Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler. Er nennt Beispiele: „Wir pflegen und betreuen Senioren, sind bei der Bahnhofsmission für Menschen in Not da, beraten Suchtkranke und geben Arbeitslosen eine sinnvolle Beschäftigung. Immer in dem Bewusstsein, dass wir damit Gottes Liebe an die Menschen weitergeben wollen.“

Ein Lastenrad für die Bahnhofsmission

Seit Anfang Dezember ist die Bahnhofsmission klimafreundlich und emissionsfrei mit einem eigenen Lastenrad unterwegs.

"Jetzt können wir nicht nur Sachspenden transportieren und das leckere Essen aus dem Restaurant Légère zur Bahnhofsmission bringen. Auch alle Be- und Versorgungsfahrten lassen sich mit dem bestens zur Fahrradstadt Freiburg passenden Transportmittel bestreiten", freuen sich die Leitungskräfte Sarah Gugel und Philipp Spitczock.

Die Anschaffung war nur dank vieler großherziger Spenden möglich. "Dafür möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen Spender*innen bedanken, aber auch bei der Firma ekone, die uns bei der Beschaffung des Lastenrads unterstützt hat." 

 

Michael Kuttler (ekone eBikes), Sarah Gugel (Leiterin der Bahnhofsmission)
und Nele Ammon (Studierende im Praxissemester) mit dem neuen Lastenrad

Gut gefülltes Spendenhäuschen

282,79 Euro haben die Kunden und Kundinnen der Freiburger ALPHA-Buchhandlung in ein Spendenhäuschen der Bahnhofsmission eingeworfen, das im Laden aufgestellt war. Sarah Gugel als Leiterin der Bahnhofsmission nahm die Spende am 1. Dezember 2020 von Vroni Schaal, der Leiterin der Buchhandlung, entgegen.

Die Bahnhofsmission bedankt sich herzlich bei allen Spendern für ihre Unterstützung!

Wer in seinem Geschäft oder Lokal auch gerne eine Spendenbox aufstellen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 0761 31917-92 oder per Mail an samuel.kuttler@stadtmission-freiburg.de wenden.

Von nachdenklich bis heiter: Der Kalender Freiburger Vielfalt 2021 ist da!

Ab sofort ist der neue Kalender der Evangelischen Stadtmission Freiburg in der Alpha-Buchhandlung (Fischerau 36) und bei der Bahnhofsmission gegen Spende erhältlich.

Er zeigt zwölf Motive aus Freiburg und dem Umland mit passenden Denkanstößen. Unsere Kalenderblätter geben sich mitunter nachdenklich oder mahnend, setzen aber bewusst auch heitere Akzente und bilden Lebensfreude ab. Denn so wie unser Kalender wird auch das nächste Jahr bunte, frohe Momente bereithalten – trotz Corona!

Mehr Infos und Einblick in den Kalender

 

Malteser spendeten 212 Gläser Marmelade für die Gäste der Bahnhofsmission

212 Gläser mit Quittengelee, Erdbeer, Pfirsich-, Birnen- und Zwetschgenmarmelade haben die Freiburger Malteser an die Bahnhofsmission Freiburg gespendet. Die selbstgekochte Marmelade wurde am 20. November von Maria Theresia und Hans Peter Rehder, die als Mitglieder im Malteserorden die Marmelade mit eingekocht hatten, und Marija Galjer, Referentin für soziale ehrenamtliche Dienste bei den Maltesern, an Sarah Gugel (Leiterin der Bahnhofsmission) und Jule Roupp (FSJlerin) übergeben. „Wir danken den Maltesern für diese großartige Aktion! Mit der gespendeten Marmelade können wir unsere Gäste monatelang lecker verpflegen“, freuen sich die Empfänger. Die Spendenaktion findet nach 2019 zum zweiten Mal statt.

Anlass der Aktion, die Mitarbeitende der Malteser-Geschäftsstelle gemeinsam mit Mitgliedern des Malteserordens organisiert hatten, war auch diesmal der „Welttag der Armen“ am 15. November „Wie schon im vergangenen Jahr wollten wir uns an diesem Tag gerne mit einer Aktion für die Bahnhofsmission beteiligen. Mit der Spende tragen wir dazu bei, dass die Gäste dort neben Kaffee und Tee auch etwas zu essen – ein Marmeladenbrot – bekommen können. Von der Aktion haben alle etwas: Unsere Mitarbeitenden konnten sich beim Kochen oder durch das Spenden von Obst, Zucker und Gläsern einbringen. Und den Gästen der Bahnhofsmission schmeckt hoffentlich unsere leckere Marmelade. Gerade während der Corona-Pandemie ist es wichtig, dass sich die sozialen Einrichtungen in der Stadt auch gegenseitig unterstützen!“ sagt Marija Galjer.

Foto: v.l.n.r.: Hans Peter Rehder (Malteser), Jule Roupp und Sarah Gugel (Bahnhofsmission), Maria Theresia Rehder und Marija Galjer (Malteser)

BZ-Artikel über Pflegeheime und Corona

Die Badische Zeitung berichtete am 29.10.2020 und am 18.12.2020 darüber, wie die Seniorenpflegeheime in der Region ihre Bewohner*innen, Besucher*innen und Mitarbeitenden vor einer Infektion mit Corona schützen und wie die Infektionslage jeweils aussah. 

Im Oktober nahm Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler Stellung zur Lage in den Heimen in Breisach und Bötzingen.

Hier geht es um BZ-Bericht.

Am 18.12. standen die beiden Breisacher Heime im Mittelpunkt. Die Einrichtungsleitungen berichteten über die aktuelle Situation in ihren Häusern.

Hier geht es zum Bericht.

 

Hinweis: Teile des BZ-Angebots sind nur für Abonnenten zugänglich.

 

Bahnhofsmission im "Einkaufsbahnhof"-Podcast

In ihrem Podcast "Bahnhofsbummel mit Sahne" erkunden Ingo Ruff, die "Stimme der Bahn", der in den Zügen den nächsten Halt und Umsteigemöglichkeiten ankündigt, und der bekannte Radiomoderator Alexander Dieck die größten Bahnhöfe in Baden-Württemberg und zeigen: Bahnhöfe sind nicht nur zum Wegfahren oder Ankommen da, sondern auch zum Hierbleiben, Shoppen, Schlemmen und schöne Dinge erleben in Geschäften, Restaurants, Bars und Cafés.

In der dritten Folge machen die beiden Station in Freiburg und besuchen dabei unter anderem die Bahnhofsmission. In einem Interview stellt Leiterin Sarah Gugel die Arbeit der Bahnhofsmission vor. Im Anschluss sind Info und Alex beim Feinkosthändler "Degusto" zu Gast, dessen Inhaber Uwe Wehrle die Bahnhofsmission immer wieder unterstützt. Er erzählt, warum er so ein großes Herz für die Bahnhofsmission hat.

Hier können Sie den Podcast anhören.
Der Beitrag über die Bahnhofsmission beginnt bei 1:58, der Besuch bei Degusto folgt direkt danach.

1.000 Euro für ein Lastenrad: Bahnhofsmission gewinnt bei Spendenaktion der Sparkasse

Die Bahnhofsmission Freiburg hat bei der Spendenaktion "Wir für alle - alle für euch" der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau 1.000 Euro gewonnen. Sie gehört zu zehn Projekten, für die facebook-User in einem Wettbewerb vom 14. bis zum 21. Oktober 2020 die meisten "Gefällt mir"- Angaben abgaben.

Das Geld wird verwendet, um ein Lastenfahrrad zu kaufen - damit Sachspenden, Besorgungen, Einkäufe und anderes umweltbewusst transportiert werden kann.

Sarah Gugel und Philipp-Martin Spitczok von Brisinski, Leiter*innen der Bahnhofsmission: "Ein großes Dankeschön an die Sparkasse - und an alle, die uns geliked haben! Wir freuen uns auf das neue Bike!"

Nähen, streamen und tagen: Carl-Isler-Stiftung fördert drei Projekte der Evangelischen Stadtmission Freiburg

Die Carl-Isler-Stiftung (CIS) unterstützt 2020 und 2021 drei Projekte der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit insgesamt 7.500 Euro.

Auf Beschluss ihres Kuratoriums bezuschusst die Stiftung das Projekt „Tabita - Werkstatt für textiles Upcycling" als neuen Arbeitszweig bei „Die Oltmanns", den Werte-Wahrern der Evangelischen Stadtmission. Mit Hilfe einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin wird in der Oltmannsstraße 30 eine Nähwerkstatt eingerichtet, die vor allem erwerbslosen Frauen eine sinnvolle Tätigkeit und eine feste Tagesstruktur ermöglichen soll. Dafür stellt die CIS 3.000 Euro zur Verfügung.

Ebenfalls 3.000 Euro erhält die evangelische Gemeinde dreisam3, um die technische Ausrüstung für das „Livestreaming“ ihrer Gottesdienste mit zu finanzieren. Die Notwendigkeit, die Gottesdienste online zu übertragen, war im Frühjahr durch den Corona-Lockdown entstanden. Der Livestream soll aber auch über die Corona-Zeit hinaus weitergeführt werden, zusätzlich zum Gottesdienst vor Ort. Dadurch können auch Menschen mitfeiern, die nicht in Freiburg leben oder keine Möglichkeit haben, in die Kirche zu kommen.

Die übrigen 1.500 Euro gehen an das Josefshaus, um die Durchführung eines Fachtages zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) mit renommierten Fachleuten im Juni 2021 zu ermöglichen. Das BTHG ist ein umfassendes Gesetzeswerk, durch das Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglicht werden soll.

Aktion „Helferherzen“: Seniorenzentrum Bad Krozingen erhält Spende von dm

Die Drogeriemarktkette dm bietet jedes Jahr mit ihrer Aktion „Helferherzen“ Hilfsorganisationen und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform, um sich den Kunden und Kundinnen vor Ort zu präsentieren. Am Ende der Aktionstage erhalten alle beteiligten Organisationen eine Spende von der Firma dm, die sich aus dem bundesweiten Tagesumsatz vom 28. September errechnet.

Im dm-Markt in Bad Krozingen stellte sich vom 17. bis zum 28. September das Seniorenzentrum Bad Krozingen der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit einem Infostand vor. Im Nachgang erhielt Hartmut Cech, Leiter des Seniorenpflegeheims Haus Siloah und Geschäftsführer der Diakoniestation, am 7. Oktober von der Filialverantwortlichen Marie Goebel-Lorenz eine Spende in Höhe von 672,78 Euro. Das Geld wird für die Nutzung von Tablets verwendet, die in der Betreuung der Bewohner zum Einsatz kommen.

Hartmut Cech: „Wir sind froh über die Chance, unsere vielseitigen Angebote hier zu präsentieren und danken der Firma dm herzlich für die Spende! Unser Seniorenzentrum setzt sich im Haus Siloah, in der Tagespflege, im Betreuten Wohnen und der ambulanten Pflege tagtäglich dafür ein, dass Menschen im Alter Zuwendung und Geborgenheit erfahren.“

(Foto:dm)

Endlich mobil! Ein rollstuhlgerechter Kleinbus für die Senioren im Haus der Altenpflege

„Das ist ja ein richtig tolles Ding. Mensch, da freuen wir uns!“ strahlten zwei Bewohnerinnen im Lörracher Haus der Altenpflege beim Anblick eines neuen Kleinbusses, den das Seniorenpflegeheim in dieser Woche entgegennehmen durfte. Der Wagen ist rollstuhlgerecht ausgestattet, sodass auch Senioren mit einer Gehbehinderung mitfahren können. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Förderung der „GlücksSpirale“.

Einrichtungsleiterin Ingeborg Reitmeister freut sich mit den Bewohner*innen über die neu gewonnene Mobilität: „Damit entstehen tolle neue Möglichkeiten: Ausflüge ins Grüne, in den Tierpark oder – nach der Coronazeit - zu Festen in der Region. Mit dem Bus können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern jetzt auch Fahrten zum Einkaufen anbieten – zum Beispiel, um frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt zu besorgen.“

„Wir danken der GlücksSpirale ganz herzlich für ihre Förderung! Ein großer Dank geht auch an das Lörracher Autohaus ernst + könig und den Filialleiter Roland Brachwitz. Unsere Wünsche im Hinblick auf Ausstattung und Umbau des Busses wurden allesamt erfüllt“, so Ingeborg Reitmeister.

„Tüte mit Güte“: Christliche Gemeinden übergaben Sachspenden für Bedürftige an die Bahnhofsmission

Die evangelische Gemeinde dreisam3 und die Christliche Missionsgemeinde Freiburg hatten dazu aufgerufen, zum Erntedankfest am 4. Oktober eine „Tüte mit Güte“ für Bedürftige zu packen - mit Obst und Gemüse, haltbaren Snacks, Süßigkeiten, Dosengerichten, Hygiene- und Drogerieartikeln, Monatskarten und anderen nützlichen Geschenken.

Im Rahmen der Erntedank-Gottesdienste beider Gemeinden wurden insgesamt 125 gespendete Tüten an die Bahnhofsmission übergeben.

Die Tüten werden nun an bedürftige und wohnungslose Menschen weiterverteilt. Sarah Gugel, Leiterin der Bahnhofsmission Freiburg: „Der Herbst ist für wohnungslose Menschen der Beginn einer schweren Jahreszeit. Ein Geschenk zum Erntedank kommt ganz unerwartet und macht daher besondere Freude. Die Inhalte der ‚Tüte mit Güte‘ passen auch sehr gut zu den Bedürfnissen unserer Besucher und Besucherinnen.“

Bildunterschrift: Philipp-Martin Spitczok von Brisinski, Leiter der Bahnhofsmission Freiburg (rechts), nahm die Tüten von Norbert Aufrecht, dem Vorsitzenden der Gemeindeleitung, im dreisam3-Gottesdienst entgegen. (Foto: dekoartistda)

Generationsübergreifender Protest

Bei einer Demonstration auf dem Freiburger Messegelände im September 2020 konnten zwei Studentinnen aus dem Intergenerativen Wohnprojekt am Adelhauser Klosterplatz und eine Mieterin des dortigen Seniorenwohnens gemeinsam protestieren - für beide Seiten ganz überraschend. Die Seniorin war alleine zur Demo gefahren und fühlte sich dort unter den vielen Menschen zunächst sehr unsicher. "Plötzlich haben mich die beiden Studentinnen in der Masse der Leute entdeckt, sind gleich auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich Unterstützung brauche", erzählt sie. "Ich habe mich so sehr über die beiden gefreut! Meine Unsicherheit und Ängstlichkeit waren weg. Das war wie ein Wunder für mich!"

Das 2010 gestartete intergenerative, d.h. generationenübergreifende, Wohnprojekt der Evangelischen Hochschule Freiburg ermöglicht das Zusammenleben von Alt und Jung. Seit 2013 kooperiert die EH mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg. In deren "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" ist seitdem eine Wohnung für drei Studierende der Religionspädagogik reserviert.

125 Jahre Bahnhofsmission: Ausstellung im Freiburger Hauptbahnhof gab Einblicke in die Geschichte

Vom 25. September bis zum 5. Oktober 2020 war im Basement des Freiburger Hauptbahnhofes die bundesweite Wanderausstellung „125 Jahre Bahnhofsmission“ zu sehen. Sie vermittelte auf rund 20 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen Überblick über die Geschichte der Bahnhofsmission, die 1894 in Berlin mit der Gründung der ersten Bahnhofsmission im Schlesischen Bahnhof begann. Auf Infotafeln, Leuchtrahmendisplays und Monitorwänden illustrierte die Ausstellung in Texten und Bildern die Arbeit der Bahnhofsmissionen damals und heute.
Freiburg war die erste Station in Baden-Württemberg, an der die Ausstellung, die mit Mitteln der „Deutsche Bahn Stiftung“ realisiert wurde, präsentiert wurde.

Vielen Menschen ist die Bahnhofsmission vor allem wegen ihrer Unterstützung für Reisende ein Begriff. Zu Recht: 2000 Ehrenamtliche und 400 hauptberufliche Mitarbeiter begleiten Reisende mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen beim Ein- und Umsteigen, drücken die richtigen Knöpfe an Fahrkartenautomaten und leisten Orientierung in fremden Bahnhöfen. Die Bahnhofsmissionen waren aber immer auch Anlaufstellen für Menschen in Not. Am Anfang ging es um junge Mädchen und Frauen vom Land: Auf der Suche nach Arbeit kamen sie in den Bahnhöfen der Großstädte an und sollten davor bewahrt werden, „auf die schiefe Bahn“ zu geraten. Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine bundesweite Bewegung. Heute bieten 104 Bahnhofsmissionen in Deutschland Rat und Hilfe von jetzt auf gleich, teilweise rund um die Uhr. Im Schnitt rund 140 Mal am Tag leistet jede Bahnhofsmission pro Tag Unterstützung – getreu dem Leitspruch: „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“.

In Freiburg steht die Bahnhofsmission seit 1903 Bedürftigen, Ortsfremden oder am Bahnhof gestrandeten Menschen zur Seite, ohne Festlegung auf eine bestimmte Zielgruppe. In ihren Räumen am Gleis 1 heißt sie an 364 Tagen im Jahr Menschen in Notlagen willkommen. Hier können sie sich ausruhen und beraten lassen, Kaffee trinken, beten und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen.

Weitere Infos zur Arbeit der Bahnhofsmission Freiburg gibt es auf der Website bahnhofsmission-freiburg.de  und bei facebook.

Träger der Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.

Foto: Andreas Hofmann und Rolf Band (Bahnhofsmanagement), Philipp-Martin Spitczok von Brisinski und Sarah Gugel (Leitungskräfte der Bahnhofsmission Freiburg) sowie Norbert Aufrecht (Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Evang. Stadtmission Freiburg) eröffneten die Ausstellung.

Spielerisch über Glücksspielsucht aufgeklärt
Suchtberatungsstelle Regio-PSB beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag

Rund 500.000 Menschen in Deutschland haben Probleme mit übermäßigem Glücksspiel. Hinzu kommen zahlreiche Angehörige, die von dieser Problematik mitbetroffen sind. Um auf das hohe Suchtpotenzial aufmerksam zu machen, fand am 30. September 2020 wieder der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. An diesem Tag informierten in ganz Deutschland Mitarbeitende der Suchthilfe mit öffentlichen Aktionen und im persönlichen Gespräch über die Gefahren, die von der Teilnahme an Glücksspielen ausgehen können.

In Freiburg beteiligte sich die Regio-PSB, die Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission, an diesem Aktionstag. Am Nachmittag klärte das Team vor der Beratungsstelle in der Lehenerstraße 54a mit einem Quiz spielerisch über die Problematik auf und kam so mit vielen Passanten ins Gespräch.

Die Regio-PSB bietet Betroffenen und Angehörigen schon seit vielen Jahren Beratung und Begleitung an. Seit dem 21. September beherbergt sie in ihren Räumen nun auch eine neue "Selbsthilfegruppe Glücksspielsucht", die sich immer montags in den ungeraden Kalenderwochen von 18 Uhr bis 19:30 Uhr in der Lehenerstraße 54a trifft. Die Gruppe ist offen für alle, die ihre Spielfreiheit stärken wollen und Unterstützung in einer Gruppe suchen.

Weitere Informationen finden Interessierte hier.

Bericht über die Bahnhofsmission auf Baden TV Süd

Der Lokalsender Baden TV Süd berichtet über die Arbeit der Bahnhofsmission in Zeiten von Corona und über die Ausstellung "125 Jahre Bahnhofsmission", die bis zum 5. Okotber am Freiburger Hauptbahnhof zu sehen ist.

Hier geht es zum Bericht.

Glücksspielsucht und Regio-PSB im Freiburger Wochenbericht

Der Freiburger Wochenbericht bringt in seiner Ausgabe vom 30. September 2020 einen Bericht über einen von Glücksspielsucht Betroffenen und über die Angebote der Regio-PSB.

Hier können Sie den Bericht anschauen und herunterladen.  (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

 

 

 

Stiftungskuratorium neu gewählt

Das Kuratorium der Carl-Isler-Stiftung wurde am 23. September 2020 neu gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dr. Klaus Schüle, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Freiburger Stadtrat, gewählt. Christiane Engstfeld, bisher schon Stiftungbotschafterin, ist seine Stellvertreterin. Die weiteren Mitglieder des Kuratoriums sind Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Regierungspräsident i.R., Wirtschaftsprüfer Stefan Heckhausen, der Unternehmer Hans Nußbaum sowie Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg.

Das Kuratorium wacht über die Einhaltung des Stifterwillens und beaufsichtigt den Träger. Es entscheidet außerdem über die Verwendung der Stiftungsmittel und darüber, welche Projekte gefördert werden.

„Ein völlig falsches Signal“
Statement von Willi Vötter Leiter der Regio-PSB Freiburg, zur Duldung von Online-Glücksspiel

Die Landesregierungen der 16 Bundesländer haben sich nach Medieninformationen darauf geeinigt, dass zahlreiche bislang illegale Online-Automatenspiele bereits jetzt geduldet werden, obwohl der neue Glücksspielstaatsvertrag erst im kommenden Jahr in Kraft treten soll. Er sieht vor, dass ab Juli 2021 auch Online-Casinos in Deutschland eine Lizenz beantragen können. Bislang sind solche Spiele lediglich in Schleswig-Holstein legal, dennoch werben viele Anbieter schon seit Jahren bundesweit für ihre Online-Spiele.

Zur Vereinbarung der Länder äußert sich Willi Vötter als Leiter der Regio-PSB, der Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission Freiburg:

„Viele Betroffene Spieler wünschen sich seit Jahren eher restriktivere Maßnahmen zum Schutz vor den massiven Folgen des pathologischen Glücksspiels. Glücksspiel ist keine harmlose Sucht, sondern in Bezug auf die Auswirkungen in der Familie, im sozialen Umfeld am Arbeitsplatz und letztlich auch auf die psychische Gesundheit mindestens so schädlich einzuschätzen wie die Alkoholabhängigkeit.
Wir sehen mit großer Sorge, dass mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag ein bisher verbotener Onlinemarkt zu weiten Teilen legalisiert werden soll. Anbieter, die sich bisher nicht als gesetzeskonform erwiesen haben, erhalten jetzt einen staatlichen Freifahrtschein.
Gesetzeskonforme Anbieter und vor allem die abhängigen Spielerinnen und Spieler wird das sehr schmerzen. Jede Art der Ausdehnung des Glücksspielmarkts vergrößert das Leid von Betroffen und Angehörigen. Gleichzeitig wird die längst überfällige, spielartenübergreifende und bundeseinheitliche Spieler-Sperrdatei unter behördlicher Kontrolle weiter nur in Aussicht gestellt.
Eine Legalisierung des bisher verbotenen Onlinemarkts setzt ein völlig falsches Signal an ausstiegswillige Spieler und auch an junge, besonders anfällige Zielgruppen der Glücksspielindustrie.
In der Konsequenz setzt der Staat hier sein Glücksspielmonopol aufs Spiel und entlässt die Anbieter aus ihrer sozialen Verantwortung. Als Suchtberater mache ich mir große Sorgen, dass die steuerlichen Einnahmen aus dem Glücksspiel die gesellschaftlichen Folgen der pathologischen Glücksspielsucht bei weiten nicht aufwiegen werden.“

"Oma Else" hat Corona überstanden

Ein Filmbeitrag von RTL.de stellt "Oma Else" vor, die seit Februar 2019 im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen lebt. Sie ist 99 Jahre jung und hat nach einem nicht gerade ereignisarmen Leben im Frühjahr 2020 auch noch eine Corona-Erkrankung überstanden. Der Film zeigt, wie ungebrochen ihre Lebensfreude auch nach dieser schweren Zeit ist.

Hier geht es zum Film.

Emotionale Momente, bereichernde Begegnungen
Der Jahresbericht der Stadtmission erscheint erstmals als Broschüre

Kleingedruckte Tabellen voller Zahlen, Statistiken und Bilanzen: Jahresberichte können eine ganz schön trockene Angelegenheit sein. Aber es geht auch anders! Der Jahresbericht 2019 der Evangelischen Stadtmission Freiburg, der nun erstmals als Broschüre erscheint, erzählt in Wort und Bild, was Bewohner, Klienten, Kunden und Mitarbeitende der Stadtmission im vergangenen Jahr miteinander erlebt haben.

Was erwartet Sie, wenn Sie den Bericht aufschlagen? Hier ein kleiner Überblick: Kinder freunden sich im Haus der Altenpflege mit Senioren an, das neu eröffnete Pflegehaus Nouvelle ermöglicht seinen Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben, die Bahnhofsmission rettet Leben, eine Fotografin entdeckt im Haus Siloah die Schönheit des Alters, die Gemeinde dreisam3 entfaltet ein Feuerwerk der Begabungen, „Die Oltmanns“ bewahren Wertvolles und geben es weiter, die Alpha- Buchhandlung bietet Bücher und Beratung im neuen Ambiente, Europäische Freiwillige und Ehrenamtliche sammeln wertvolle Erfahrungen.

Neben emotionalen Momenten und bereichernden Begegnungen gehört dann doch auch noch etwas Zahlenmaterial natürlich zu unserem Jahresbericht dazu. Es ist aber ansprechend und verständlich aufgemacht - unter anderem mit griffigen Beispielen aus allen Arbeitsbereichen.

Den Jahresbericht können Sie ab sofort hier als pdf-Datei ansehen und herunterladen.

Wer ihn lieber als Broschüre in der Hand halten und darin schmökern möchte, kann ihn sehr gerne kostenlos bestellen.

Ansprechpartner ist Samuel Kuttler, Tel. 0761 31917-92 oder E-Mail: samuel.kuttler@stadtmission-freiburg.de.
Gerne können Sie auch mehrere Exemplare bestellen und diese an andere Interessierte in Ihrem Umkreis weitergeben.

Vom Baum direkt ins Glas: Konfitüren-Kreationen aus dem Hotel Alla-Fonte jetzt auch online bestellbar!

Leckere, hausgemachte Konfitüren sind eine Spezialität des Hotels Alla-Fonte in Bad Krozingen. Auf dem Frühstückbüffet stehen ungewöhnliche Sorten wie „Rhabarber mit Holunderblüte“, "Prosecco mit Lavendel" und „Dunkler Schwarzwald“ aus Beerenfrüchten.

Geschäftsführer Armin Rüde kocht den süßen Brotaufstrich selbst ein: „Ich verwende Früchte aus meinem eigenen Garten in Ehrenkirchen und vom Obstmarkt Freiburg. Daraus koche ich in unserer Hotelküche frische Konfitüren für unsere Gäste. Ohne Zusatzstoffe, ohne Farb- und Konservierungsstoffe – nur reife Früchte kommen bei uns ins Glas und von dort direkt aufs Frühstücksbuffet.“

Bisher kamen nur die Gäste vor Ort in den Genuss der Kreationen von Armin Rüde. Doch ab sofort können Freunde des süßen Frühstücks die Produkte der Konfitüren-Manufaktur auch über die Homepage des Hotels ordern und sich das Urlaubsgefühl an den heimischen Frühstückstisch holen. Das Besondere dabei: Jede Woche wird eine Konfitüre frisch hergestellt und abgefüllt - sozusagen vom Acker oder Baum direkt ins Glas- und sofort an die Besteller verschickt. So schmeckt der Sommer!

Hier können Sie Ihre Konfitüre bestellen.

„FAIR ways Förderpreis“: SC Freiburg und Partner unterstützen die Bahnhofsmission

Gemeinsam mit seinen 15 „FAIR ways“-Partnern unterstützt der SC Freiburg dieses Jahr im Rahmen des „FAIR ways Förderpreises“ 41 gemeinnützige Institutionen und Projekte aus der Region, die sich in den Bereichen Bildung, Bewegung, Umwelt und Solidarität engagieren. Wie im vergangenen Jahr werden insgesamt 80.000 Euro ausgeschüttet.  Die Bahnhofsmission Freiburg gehört zu den geförderten Einrichtungen.

Auch der dieses Jahr zum ersten Mal vergebene Sonderpreis „Gute Tat mit Radio und Plakat“ geht an die Bahnhofsmission Freiburg, die über die „FAIR ways“-Förderung hinaus noch eine Kampagne mit Plakaten in Freiburg und Radiospots in ganz Südbaden erhält. Die Plakate werden ab dem 24. Juli einen Monat lang an bis zu 200 Standorten im Freiburger Stadtgebiet zu sehen sein. Der zugehörige Radiospot läuft in dieser Zeit rund 100 mal bei baden.fm. Der Sonderpreis wird gestiftet von SC-Medienpartner baden.fm, den SC-Sponsoren Wall AG und Münchrath/Ideen + Medien sowie der Wilhelm Oberle-Stiftung. Schirmherr ist  Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister für Jugend, Kultur, Soziales und Integration der Stadt Freiburg.

 

Das ist FAIR ways 

Seit 2011 versammelt der SC Freiburg unter dem Motto „FAIR ways – Wir übernehmen Verantwortung“ Partner, die sich wie der Sport-Club aktiv dem Thema Nachhaltigkeit stellen. Die Unterstützung für gesellschaftliches Engagement in der Region durch den „FAIR ways Förderpreis“ soll Menschen, die sich für soziale Zwecke einsetzen, in ihrem Tun bestärken. Darüber hinaus soll die öffentliche Resonanz für die geförderten Institutionen sowie für die „FAIR ways“-Partner genutzt werden, um noch mehr Menschen zu motivieren, sich gesellschaftlich zu engagieren. 

Der „FAIR ways Förderpreis“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutenden Sozialpreise Südbadens entwickelt. Seit 2012 konnte insgesamt eine Fördersumme von 455.000 Euro ausgeschüttet werden. Für die Vergabe des 9. „FAIR ways Förderpreises“ wählte die „FAIR ways“-Jury aus 71 eingegangenen Bewerbungen in diesem Jahr 41 Preisträger aus.

Diese 15 „FAIR ways“-Partner engagieren sich mit dem SC Freiburg: SCHLEITH, J. Schneider Elektrotechnik, NEOPERL, itp Ingenieure, FAB Fördertechnik und Anlagenbau, RMA Pipeline Equipment, NaturEnergie, Bilcare Research, Kleenoil Panolin, Zitzelsberger Gebäudereinigung, Klaus Dörflinger Bedachungen, Girsberger, Streck Transportgesellschaft, Franz Morat Group und A. Raymond. 

 

Weitere Informationen zu FAIR ways finden Sie hier.

Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement des SC Freiburg lesen Sie hier.

Zum Auftakt der Plakataktion am 23. Juli trafen sich (v.l.n.r.): Tatjana Fischer (Sales Manager Wall Deceaux), Bernd Vogt (Leitung Verkaufsbüro Frankfurt von Wall Deceaux), Philipp Spitczok (Leitung Bahnhofsmission Freiburg), Susanne Münchrath (Münchrath/ Ideen + Medien), Ulrich von Kirchbach (Bürgermeister für Jugend, Kultur, Soziales und Integration der Stadt Freiburg), Cathrin von Essen (Wilhelm-Oberle-Stiftung), Barbara Denz (Vorstandsvorsitzende IN VIA), Ewald Dengler (Vorstand Evang. Stadtmission Freiburg), Norbert Aufrecht (Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Evang. Stadtmission Freiburg), Sarah Gugel (Leitung Bahnhofsmission Freiburg).

"Wir sind für Sie da!" - auch online: die neue Website der Bahnhofsmission

Seit Anfang Juli ist die brandneue Internetseite der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg online. In einer eigens entwickelten frischen Optik zeigt sie Informationen für Menschen in schwierigen Lebenslagen, für Reisende und alle anderen, die sich für die Angebote der Bahnhofsmission interessieren. Auch Menschen, die über eine ehrenamtliche Mitarbeit nachdenken oder die Arbeit der Bahnhofsmission unterstützen möchten, werden hier fündig.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Website: bahnhofsmission-freiburg.de

Glücksspielsucht in Zeiten von Corona
Die Suchtberatungsstelle Regio-PSB zur Wiedereröffnung der Spielhallen in Baden-Württemberg

In den Spielhallen Baden-Württembergs darf seit dem 11. Mai wieder gezockt werden, nachdem sie zuvor wegen der Corona-Krise mehrere Wochen geschlossen waren. Nicht für alle Spieler ist das eine gute Nachricht.

Die Regio-PSB Freiburg, die Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission Freiburg, kümmert sich um Menschen, für die das Spielen zur Sucht geworden ist. „Im vergangenen Jahr haben wir mehr als sechzig Männer und Frauen mit Glücksspielproblemen beraten, vermittelt und längerfristig begleitet. Über 80 Prozent der Ratsuchenden hatte dabei Problem mit Automatenspielen“, berichtet Willi Vötter, Leiter der Beratungsstelle. Als die Spielhallen in diesem Frühjahr für mehrere Wochen schließen mussten, sei die Beratung bei Spielproblemen dennoch ein akutes Thema geblieben. „Der erzwungene Spielverzicht löst die Glücksspielsucht noch nicht.“

Auch in der Krise seien daher ambulante und stationäre Hilfsangebote vermittelt und selbst durchgeführt worden. Der Bedarf an Vermittlung in ambulante und stationäre Rehabilitation habe sogar ein Nachfragehoch erreicht. Mit dem Lockdown wurde das Beratungsangebot allerdings auf eine rein telefonische Beratung umgestellt. Für die Mitarbeitenden war diese Zeit eine besondere Erfahrung: „Manchmal habe ich in den letzten Wochen der Coronakrise gedacht: So muss sich Sucht anfühlen. Leben mit einer nur kurzfristigen Perspektive von Tag zu Tag, noch ohne die Hoffnung auf Ausstieg“, sagt Willi Vötter.

Nun sind die Spielhallen wieder geöffnet. „Auch für süchtige Spieler ist die Zwangspause damit vorbei. Viele hätten sich eine längere Auszeit gewünscht“, weiß Willi Vötter aus Gesprächen mit den Betroffenen. Andererseits bedeute die Wiedereröffnung aus Sicht der Beratungsstelle auch einen Schutz vor dem Umstieg auf Online-Spielangebote oder gar illegales Glücksspiel.

Die Regio-PSB bietet inzwischen neben der telefonischen Beratung auch wieder persönliche Gespräche in der Lehener Straße 54a an - nach vorheriger Anmeldung. Dieses Angebot werde von den Betroffenen und Angehörigen gerne angenommen. Auch Gruppenangebote werden jetzt wieder mit einem besonderen Hygienekonzept möglich werden.

Eine Prognose, wie sich die Corona-Krise mittelfristig auf den Konsum von Suchtmitteln und das Suchtverhalten auswirken wird, will der Berater noch nicht wagen. „Dazu wissen wir noch zu wenig. Wir befürchten jedoch einen steigenden Bedarf in den nächsten Monaten, der auch uns im Hilfesystem vor neue Aufgaben stellen wird. Deshalb sind wir sehr froh, dass unsere Kooperationspartner, die Kostenträger, die Verwaltungen und auch die Politik das Hilfesystem aufrechterhalten, unterstützen und fördern“, so Vötter.

Die Beratungs- und Therapienagebote der Suchtberatungsstelle Regio-PSB zeigen einen Ausweg aus dem Suchtkreislauf. Betroffene und Angehörige können sich unter der Telefonnummer 0761 2858300 oder per E-Mail unter psb@stadtmission-freiburg.de an die Suchtberatungsstelle wenden.

BZ-Interview zur Ukrainehilfe

In der Badischen Zeitung ist am 29. April ein Interview mit Volker Höhlein über die Arbeit des S'Einlädele und die Situation in der Ukraine erschienen.

Hier geht es zum Interview.

(Teile des Online-Angebots der BZ sind nur für Abonnenten zugänglich.)

Bauunternehmer Unmüßig spendet der Stadtmission 50.000 Schutzmasken

250.000 Schutzmasken, die sie über persönliche Kontakte in China besorgen konnte, hat die Freiburger Bauunternehmerfamilie Unmüßig jetzt an vier lokale Pflegeeinrichtungen und an die Stadt Freiburg gespendet. Die Masken wurden heute im Beisein von Peter Unmüßig (im Bild 4. von rechts) und des Ersten Bürgermeisters Ulrich von Kirchbach (1. von links) an die vier Träger übergeben. Auch die Evangelische Stadtmission erhält 50.000 der begehrten Masken, die sie hauptsächlich für die Versorgung ihrer Pflegeheime und der Diakoniestation, aber auch in anderen Arbeitsbereichen wie etwa bei der Bahnhofsmission verwenden wird. „Schutzmasken sind für uns in Zeiten von Corona unverzichtbar, aber leider schwer zu bekommen. Deswegen sind wir unsagbar froh über diese Spende, sie kommt genau zur rechten Zeit“, freut sich Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler (im Bild 2. von rechts). Bereits Ende März hatte ein Freiburger Arzt der Stadtmission 5.000 Masken geschenkt, die ebenfalls hochwillkommen waren. Ewald Dengler: „Wir erfahren derzeit vielfältige Unterstützung von zahlreichen Menschen. Das reicht von Kindern, die Bilder für unsere Bewohner malen, über Konzerte vorm Pflegeheim-Balkon und Firmenspenden für Tablets bis zu einem Restaurant, das für die Gäste der Bahnhofsmission kocht. Allen, die uns so tatkräftig und kreativ unterstützen, danken wir von ganzem Herzen!“

Foto: Patrick Seeger, Stadt Freiburg

„Dein Neuer hat’s drauf!“: Unser Kinospot für die Pflege-Ausbildung

Ein heißes Rennen mit quietschenden Reifen und ein unerwartetes Finish: Mit einem neuen Werbespot wirbt die Evangelische Stadtmission Freiburg für eine Ausbildung in der Pflege.

Wegen der coronabedingten Schließung aller Kinos lief der Spot leider nur wenige Tage.
Sie können ihn aber jederzeit in unserem Youtube-Kanal anschauen.

Ausbildungswerbung mit frechen Karten

"Willst du mir mir duschen?" und "Herta, 83, sucht..." sind nur zwei der frechen Sprüche , mit denen die Stadtmission auf Postkarten um Auszubildende wirbt. Die Karten werden als Freecards in Kneipen ausgelegt und bei Jobmessen verteilt.