Die Meldungen sind in der Regel chronologisch geordnet. Um weitere Meldungen zu sehen, scrollen Sie bitte einfach nach unten.

Erweiterte Öffnungszeiten bei der Bahnhofsmission

Trotz - oder gerade wegen - der aktuellen Situation hat die Bahnhofsmission Freiburg entschieden, die tägliche Anwesenheitszeit am Bahnhof von Montag bis Freitag auf täglich 12 Stunden auszuweiten. Ab sofort ist die Anlaufstelle wieder von Montag bis Freitag durchgehend von 8 bis 20 Uhr geöffnet. "Wir sehen am drastischen Anstieg der Gästezahlen, wie nötig es ist, dass wir für Menschen in Nöten da sind", so die Leitungskräfte.

Als Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus bestehen allerdings einige Regeln:

  • Der Zutritt zu den Räumlichkeiten ist nur mit Mund-Nasen-Schutz und auch nur für Gäste erlaubt, die symptomfrei sind.
  • Ein Mindestabstand von 1,50 Metern zum nächsten Gast oder Mitarbeitenden muss eingehalten werden.
  • Im „To-go-Bereich“ vor der Theke darf sich immer nur ein Gast aufhalten.
  • Der Aufenthalt ist begrenzt: Nur drei Gäste können an ingesamt zwei Tischen jeweils 30 Minuten Platz nehmen.
  • Besucher*innen des Cafébereichs (Sitzplätze) müssen ein Kontaktformular ausfüllen, das nach den aktuellsten Datenschutz-Richtlinien für maximal vier Wochen aufbewahrt wird.

Auch die Mitarbeiter*innen tragen durchgehend Masken, desinfizieren und lüften in festgelegten Intervallen und achten auf den Mindestabstand.

Nähen, streamen und tagen: Carl-Isler-Stiftung fördert drei Projekte der Evangelischen Stadtmission Freiburg

Die Carl-Isler-Stiftung (CIS) unterstützt 2020 und 2021 drei Projekte der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit insgesamt 7.500 Euro.

Auf Beschluss ihres Kuratoriums bezuschusst die Stiftung das Projekt „Tabita - Werkstatt für textiles Upcycling" als neuen Arbeitszweig bei „Die Oltmanns", den Werte-Wahrern der Evangelischen Stadtmission. Mit Hilfe einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin wird in der Oltmannsstraße 30 eine Nähwerkstatt eingerichtet, die vor allem erwerbslosen Frauen eine sinnvolle Tätigkeit und eine feste Tagesstruktur ermöglichen soll. Dafür stellt die CIS 3.000 Euro zur Verfügung.

Ebenfalls 3.000 Euro erhält die evangelische Gemeinde dreisam3, um die technische Ausrüstung für das „Livestreaming“ ihrer Gottesdienste mit zu finanzieren. Die Notwendigkeit, die Gottesdienste online zu übertragen, war im Frühjahr durch den Corona-Lockdown entstanden. Der Livestream soll aber auch über die Corona-Zeit hinaus weitergeführt werden, zusätzlich zum Gottesdienst vor Ort. Dadurch können auch Menschen mitfeiern, die nicht in Freiburg leben oder keine Möglichkeit haben, in die Kirche zu kommen.

Die übrigen 1.500 Euro gehen an das Josefshaus, um die Durchführung eines Fachtages zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) mit renommierten Fachleuten im Juni 2021 zu ermöglichen. Das BTHG ist ein umfassendes Gesetzeswerk, durch das Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglicht werden soll.

Aktion „Helferherzen“: Seniorenzentrum Bad Krozingen erhält Spende von dm

Die Drogeriemarktkette dm bietet jedes Jahr mit ihrer Aktion „Helferherzen“ Hilfsorganisationen und gemeinnützigen Vereinen eine Plattform, um sich den Kunden und Kundinnen vor Ort zu präsentieren. Am Ende der Aktionstage erhalten alle beteiligten Organisationen eine Spende von der Firma dm, die sich aus dem bundesweiten Tagesumsatz vom 28. September errechnet.

Im dm-Markt in Bad Krozingen stellte sich vom 17. bis zum 28. September das Seniorenzentrum Bad Krozingen der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit einem Infostand vor. Im Nachgang erhielt Hartmut Cech, Leiter des Seniorenpflegeheims Haus Siloah und Geschäftsführer der Diakoniestation, am 7. Oktober von der Filialverantwortlichen Marie Goebel-Lorenz eine Spende in Höhe von 672,78 Euro. Das Geld wird für die Nutzung von Tablets verwendet, die in der Betreuung der Bewohner zum Einsatz kommen.

Hartmut Cech: „Wir sind froh über die Chance, unsere vielseitigen Angebote hier zu präsentieren und danken der Firma dm herzlich für die Spende! Unser Seniorenzentrum setzt sich im Haus Siloah, in der Tagespflege, im Betreuten Wohnen und der ambulanten Pflege tagtäglich dafür ein, dass Menschen im Alter Zuwendung und Geborgenheit erfahren.“

(Foto:dm)

Endlich mobil! Ein rollstuhlgerechter Kleinbus für die Senioren im Haus der Altenpflege

„Das ist ja ein richtig tolles Ding. Mensch, da freuen wir uns!“ strahlten zwei Bewohnerinnen im Lörracher Haus der Altenpflege beim Anblick eines neuen Kleinbusses, den das Seniorenpflegeheim in dieser Woche entgegennehmen durfte. Der Wagen ist rollstuhlgerecht ausgestattet, sodass auch Senioren mit einer Gehbehinderung mitfahren können. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Förderung der „GlücksSpirale“.

Einrichtungsleiterin Ingeborg Reitmeister freut sich mit den Bewohner*innen über die neu gewonnene Mobilität: „Damit entstehen tolle neue Möglichkeiten: Ausflüge ins Grüne, in den Tierpark oder – nach der Coronazeit - zu Festen in der Region. Mit dem Bus können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern jetzt auch Fahrten zum Einkaufen anbieten – zum Beispiel, um frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt zu besorgen.“

„Wir danken der GlücksSpirale ganz herzlich für ihre Förderung! Ein großer Dank geht auch an das Lörracher Autohaus ernst + könig und den Filialleiter Roland Brachwitz. Unsere Wünsche im Hinblick auf Ausstattung und Umbau des Busses wurden allesamt erfüllt“, so Ingeborg Reitmeister.

„Tüte mit Güte“: Christliche Gemeinden übergaben Sachspenden für Bedürftige an die Bahnhofsmission

Die evangelische Gemeinde dreisam3 und die Christliche Missionsgemeinde Freiburg hatten dazu aufgerufen, zum Erntedankfest am 4. Oktober eine „Tüte mit Güte“ für Bedürftige zu packen - mit Obst und Gemüse, haltbaren Snacks, Süßigkeiten, Dosengerichten, Hygiene- und Drogerieartikeln, Monatskarten und anderen nützlichen Geschenken.

Im Rahmen der Erntedank-Gottesdienste beider Gemeinden wurden insgesamt 125 gespendete Tüten an die Bahnhofsmission übergeben.

Die Tüten werden nun an bedürftige und wohnungslose Menschen weiterverteilt. Sarah Gugel, Leiterin der Bahnhofsmission Freiburg: „Der Herbst ist für wohnungslose Menschen der Beginn einer schweren Jahreszeit. Ein Geschenk zum Erntedank kommt ganz unerwartet und macht daher besondere Freude. Die Inhalte der ‚Tüte mit Güte‘ passen auch sehr gut zu den Bedürfnissen unserer Besucher und Besucherinnen.“

Bildunterschrift: Philipp-Martin Spitczok von Brisinski, Leiter der Bahnhofsmission Freiburg (rechts), nahm die Tüten von Norbert Aufrecht, dem Vorsitzenden der Gemeindeleitung, im dreisam3-Gottesdienst entgegen. (Foto: dekoartistda)

Generationsübergreifender Protest

Bei einer Demonstration auf dem Freiburger Messegelände im September 2020 konnten zwei Studentinnen aus dem Intergenerativen Wohnprojekt am Adelhauser Klosterplatz und eine Mieterin des dortigen Seniorenwohnens gemeinsam protestieren - für beide Seiten ganz überraschend. Die Seniorin war alleine zur Demo gefahren und fühlte sich dort unter den vielen Menschen zunächst sehr unsicher. "Plötzlich haben mich die beiden Studentinnen in der Masse der Leute entdeckt, sind gleich auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich Unterstützung brauche", erzählt sie. "Ich habe mich so sehr über die beiden gefreut! Meine Unsicherheit und Ängstlichkeit waren weg. Das war wie ein Wunder für mich!"

Das 2010 gestartete intergenerative, d.h. generationenübergreifende, Wohnprojekt der Evangelischen Hochschule Freiburg ermöglicht das Zusammenleben von Alt und Jung. Seit 2013 kooperiert die EH mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg. In deren "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" ist seitdem eine Wohnung für drei Studierende der Religionspädagogik reserviert.

125 Jahre Bahnhofsmission: Ausstellung im Freiburger Hauptbahnhof gab Einblicke in die Geschichte

Vom 25. September bis zum 5. Oktober 2020 war im Basement des Freiburger Hauptbahnhofes die bundesweite Wanderausstellung „125 Jahre Bahnhofsmission“ zu sehen. Sie vermittelte auf rund 20 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen Überblick über die Geschichte der Bahnhofsmission, die 1894 in Berlin mit der Gründung der ersten Bahnhofsmission im Schlesischen Bahnhof begann. Auf Infotafeln, Leuchtrahmendisplays und Monitorwänden illustrierte die Ausstellung in Texten und Bildern die Arbeit der Bahnhofsmissionen damals und heute.
Freiburg war die erste Station in Baden-Württemberg, an der die Ausstellung, die mit Mitteln der „Deutsche Bahn Stiftung“ realisiert wurde, präsentiert wurde.

Vielen Menschen ist die Bahnhofsmission vor allem wegen ihrer Unterstützung für Reisende ein Begriff. Zu Recht: 2000 Ehrenamtliche und 400 hauptberufliche Mitarbeiter begleiten Reisende mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen beim Ein- und Umsteigen, drücken die richtigen Knöpfe an Fahrkartenautomaten und leisten Orientierung in fremden Bahnhöfen. Die Bahnhofsmissionen waren aber immer auch Anlaufstellen für Menschen in Not. Am Anfang ging es um junge Mädchen und Frauen vom Land: Auf der Suche nach Arbeit kamen sie in den Bahnhöfen der Großstädte an und sollten davor bewahrt werden, „auf die schiefe Bahn“ zu geraten. Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine bundesweite Bewegung. Heute bieten 104 Bahnhofsmissionen in Deutschland Rat und Hilfe von jetzt auf gleich, teilweise rund um die Uhr. Im Schnitt rund 140 Mal am Tag leistet jede Bahnhofsmission pro Tag Unterstützung – getreu dem Leitspruch: „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“.

In Freiburg steht die Bahnhofsmission seit 1903 Bedürftigen, Ortsfremden oder am Bahnhof gestrandeten Menschen zur Seite, ohne Festlegung auf eine bestimmte Zielgruppe. In ihren Räumen am Gleis 1 heißt sie an 364 Tagen im Jahr Menschen in Notlagen willkommen. Hier können sie sich ausruhen und beraten lassen, Kaffee trinken, beten und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen.

Weitere Infos zur Arbeit der Bahnhofsmission Freiburg gibt es auf der Website bahnhofsmission-freiburg.de  und bei facebook.

Träger der Bahnhofsmission Freiburg sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V.

Foto: Andreas Hofmann und Rolf Band (Bahnhofsmanagement), Philipp-Martin Spitczok von Brisinski und Sarah Gugel (Leitungskräfte der Bahnhofsmission Freiburg) sowie Norbert Aufrecht (Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Evang. Stadtmission Freiburg) eröffneten die Ausstellung.

Spielerisch über Glücksspielsucht aufgeklärt
Suchtberatungsstelle Regio-PSB beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag

Rund 500.000 Menschen in Deutschland haben Probleme mit übermäßigem Glücksspiel. Hinzu kommen zahlreiche Angehörige, die von dieser Problematik mitbetroffen sind. Um auf das hohe Suchtpotenzial aufmerksam zu machen, fand am 30. September 2020 wieder der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. An diesem Tag informierten in ganz Deutschland Mitarbeitende der Suchthilfe mit öffentlichen Aktionen und im persönlichen Gespräch über die Gefahren, die von der Teilnahme an Glücksspielen ausgehen können.

In Freiburg beteiligte sich die Regio-PSB, die Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission, an diesem Aktionstag. Am Nachmittag klärte das Team vor der Beratungsstelle in der Lehenerstraße 54a mit einem Quiz spielerisch über die Problematik auf und kam so mit vielen Passanten ins Gespräch.

Die Regio-PSB bietet Betroffenen und Angehörigen schon seit vielen Jahren Beratung und Begleitung an. Seit dem 21. September beherbergt sie in ihren Räumen nun auch eine neue "Selbsthilfegruppe Glücksspielsucht", die sich immer montags in den ungeraden Kalenderwochen von 18 Uhr bis 19:30 Uhr in der Lehenerstraße 54a trifft. Die Gruppe ist offen für alle, die ihre Spielfreiheit stärken wollen und Unterstützung in einer Gruppe suchen.

Weitere Informationen finden Interessierte hier.

Bericht über die Bahnhofsmission auf Baden TV Süd

Der Lokalsender Baden TV Süd berichtet über die Arbeit der Bahnhofsmission in Zeiten von Corona und über die Ausstellung "125 Jahre Bahnhofsmission", die bis zum 5. Okotber am Freiburger Hauptbahnhof zu sehen ist.

Hier geht es zum Bericht.

Glücksspielsucht und Regio-PSB im Freiburger Wochenbericht

Der Freiburger Wochenbericht bringt in seiner Ausgabe vom 30. September 2020 einen Bericht über einen von Glücksspielsucht Betroffenen und über die Angebote der Regio-PSB.

Hier können Sie den Bericht anschauen und herunterladen.  (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

 

 

 

Stiftungskuratorium neu gewählt

Das Kuratorium der Carl-Isler-Stiftung wurde am 23. September 2020 neu gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dr. Klaus Schüle, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Freiburger Stadtrat, gewählt. Christiane Engstfeld, bisher schon Stiftungbotschafterin, ist seine Stellvertreterin. Die weiteren Mitglieder des Kuratoriums sind Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Regierungspräsident i.R., Wirtschaftsprüfer Stefan Heckhausen, der Unternehmer Hans Nußbaum sowie Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg.

Das Kuratorium wacht über die Einhaltung des Stifterwillens und beaufsichtigt den Träger. Es entscheidet außerdem über die Verwendung der Stiftungsmittel und darüber, welche Projekte gefördert werden.

Erweiterte Öffnungszeiten und Corona-gerechte Aufenthaltsmöglichkeiten bei der Bahnhofsmission

Und wieder ist was „neu“ in der Bahnhofsmission Freiburg. Die Corona-Pandemie hat uns in der Bahnhofsmission von Beginn an vor einige große und viele kleinere Herausforderungen gestellt.

Eine sehr zentrale Frage, mit der wir uns immer wieder beschäftigen mussten und müssen, ist: Wie können wir die jeweils aktuellen Regeln und Empfehlungen, aber auch Erkenntnisse zu Covid19 in unseren auch ohne Abstandsregeln schon sehr beengten Räumlichkeiten umsetzen? Immer im Blick darauf, dass sowohl für die Gäste, als auch unsere Mitarbeiter*innen der größtmögliche Schutz vor einer möglichen Ansteckung gegeben ist.

So haben wir uns früh gezwungen gesehen, die Bahnhofsmission für den normalen Besucherverkehr zu schließen. Um einfach so weiterzumachen, ist es Zu eng in unseren Räumlichkeiten. Wir wollten aber für die, die uns brauchen, da sein, da bleiben. Wir sind geblieben, mussten aber fortan auf einen zentralen Punkt in unserem Konzept verzichten: den Aufenthalt, also die Möglichkeit für unsere Gäste, etwas zur Ruhe zu kommen, einen Kaffee oder Tee zu trinken, ein Stück weit Geborgenheit zu erleben.

Fortan konzentrierten wir uns, wie dann viele Kooperationspartner in Freiburg auch, vor allem auf die Grundversorgung der unterstützungsbedürftigen Menschen. Wir konnten und können bis heute durch großartige Spender*innen und Unterstützer*innen an unsere Gäste Brote und zweimal in der Woche eine warme Mahlzeit ausgeben - und immer mal wieder etwas „Süßes“ oder „Frisches“ dazu. Trotzdem hatten wir immer die Frage im Hinterkopf, wie ein Aufenthalt wieder möglich sein kann. Auch wurde immer deutlicher, dass der Bedarf an Beratungen und kleinen Hilfen nach wie vor vorhanden war, wenn nicht sogar größer wurde. Für einen leider sehr kurzen Zeitraum von knapp einem Monat hatten wir dafür eine gute Lösung gefunden, wie wir Corona-konform einen Aufenthalt bieten konnten. Das „Café am Gleis“ am Ende des Bahnsteigs 1 wurde gut angenommen, es gab von wirklich vielen Seiten schöne, positive Rückmeldungen. Leider wurde diese in der akuten Krise erteilte Genehmigung seitens der Deutschen Bahn und der Eigentümergesellschaft des Bahnhofskomplexes wieder entzogen. Eine Alternativlösung konnte nicht gefunden werden. Nach wie vor bedauern wir das, aber wir müssen nach vorne schauen: Der Winter naht, wir brauchen praktikable Lösungen.

Unter den gegebenen räumlichen Umständen vor Ort am Hauptbahnhof und unter Berücksichtigung der Corona-Verordnungen haben wir unser Konzept nun mit sofortiger Wirkung „umgebaut“, wie im übrigen auch die Bahnhofsmission selber.

 

Was sich ab sofort ändert:

  • Die Öffnungszeiten werden ordentlich ausgeweitet. Wir öffnen nun von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 20.00 Uhr, sowie am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14.00 bis 18.00 Uhr und freuen uns sehr darüber, wieder mehr für unsere Gäste vor Ort da zu sein.
  • Ab sofort ist wieder ein Aufenthalt, wenn auch begrenzt und unter Einhaltung einiger neuer, aber einfacher Regeln, bei uns im Café im Inneren der Bahnhofsmission möglich. An zwei Tischen bieten wir Sitzplätze für drei Gäste. Der Aufenthalt ist allerdings zeitlich auf 30 Minuten beschränkt. Wir werden die Gäste freundlich auf den Ablauf dieser halben Stunde aufmerksam machen und sie bitten zu gehen. Danach werden wir den Sitzplatz reinigen und desinfizieren, so dass der nächste Gast Platz nehmen kann.
  • In unserer im Raum integrierten Beratungsecke können wir kleine Hilfen vermitteln oder es können kurze Telefonate getätigt werden. Auch eine kurze Beratung ist hier möglich. Wir bitten unsere Gäste, dabei einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wie auch unsere Mitarbeiter*innen einen solchen tragen.
  • Eine Getränke- und Notversorgung bieten wir parallel dazu weiter an: In einem Einbahnstraßen-System können Gäste von Gleis-Seite aus die Bahnhofsmission betreten und sie über die Tür zum vorderen Hof wieder verlassen. Am Dienstag und Donnerstag gibt es weiterhin warmes Essen vom Café Legere bzw. von Zusammenleben e.V. 

„Ein völlig falsches Signal“
Statement von Willi Vötter Leiter der Regio-PSB Freiburg, zur Duldung von Online-Glücksspiel

Die Landesregierungen der 16 Bundesländer haben sich nach Medieninformationen darauf geeinigt, dass zahlreiche bislang illegale Online-Automatenspiele bereits jetzt geduldet werden, obwohl der neue Glücksspielstaatsvertrag erst im kommenden Jahr in Kraft treten soll. Er sieht vor, dass ab Juli 2021 auch Online-Casinos in Deutschland eine Lizenz beantragen können. Bislang sind solche Spiele lediglich in Schleswig-Holstein legal, dennoch werben viele Anbieter schon seit Jahren bundesweit für ihre Online-Spiele.

Zur Vereinbarung der Länder äußert sich Willi Vötter als Leiter der Regio-PSB, der Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission Freiburg:

„Viele Betroffene Spieler wünschen sich seit Jahren eher restriktivere Maßnahmen zum Schutz vor den massiven Folgen des pathologischen Glücksspiels. Glücksspiel ist keine harmlose Sucht, sondern in Bezug auf die Auswirkungen in der Familie, im sozialen Umfeld am Arbeitsplatz und letztlich auch auf die psychische Gesundheit mindestens so schädlich einzuschätzen wie die Alkoholabhängigkeit.
Wir sehen mit großer Sorge, dass mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag ein bisher verbotener Onlinemarkt zu weiten Teilen legalisiert werden soll. Anbieter, die sich bisher nicht als gesetzeskonform erwiesen haben, erhalten jetzt einen staatlichen Freifahrtschein.
Gesetzeskonforme Anbieter und vor allem die abhängigen Spielerinnen und Spieler wird das sehr schmerzen. Jede Art der Ausdehnung des Glücksspielmarkts vergrößert das Leid von Betroffen und Angehörigen. Gleichzeitig wird die längst überfällige, spielartenübergreifende und bundeseinheitliche Spieler-Sperrdatei unter behördlicher Kontrolle weiter nur in Aussicht gestellt.
Eine Legalisierung des bisher verbotenen Onlinemarkts setzt ein völlig falsches Signal an ausstiegswillige Spieler und auch an junge, besonders anfällige Zielgruppen der Glücksspielindustrie.
In der Konsequenz setzt der Staat hier sein Glücksspielmonopol aufs Spiel und entlässt die Anbieter aus ihrer sozialen Verantwortung. Als Suchtberater mache ich mir große Sorgen, dass die steuerlichen Einnahmen aus dem Glücksspiel die gesellschaftlichen Folgen der pathologischen Glücksspielsucht bei weiten nicht aufwiegen werden.“

"Oma Else" hat Corona überstanden

Ein Filmbeitrag von RTL.de stellt "Oma Else" vor, die seit Februar 2019 im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen lebt. Sie ist 99 Jahre jung und hat nach einem nicht gerade ereignisarmen Leben im Frühjahr 2020 auch noch eine Corona-Erkrankung überstanden. Der Film zeigt, wie ungebrochen ihre Lebensfreude auch nach dieser schweren Zeit ist.

Hier geht es zum Film.

Emotionale Momente, bereichernde Begegnungen
Der Jahresbericht der Stadtmission erscheint erstmals als Broschüre

Kleingedruckte Tabellen voller Zahlen, Statistiken und Bilanzen: Jahresberichte können eine ganz schön trockene Angelegenheit sein. Aber es geht auch anders! Der Jahresbericht 2019 der Evangelischen Stadtmission Freiburg, der nun erstmals als Broschüre erscheint, erzählt in Wort und Bild, was Bewohner, Klienten, Kunden und Mitarbeitende der Stadtmission im vergangenen Jahr miteinander erlebt haben.

Was erwartet Sie, wenn Sie den Bericht aufschlagen? Hier ein kleiner Überblick: Kinder freunden sich im Haus der Altenpflege mit Senioren an, das neu eröffnete Pflegehaus Nouvelle ermöglicht seinen Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben, die Bahnhofsmission rettet Leben, eine Fotografin entdeckt im Haus Siloah die Schönheit des Alters, die Gemeinde dreisam3 entfaltet ein Feuerwerk der Begabungen, „Die Oltmanns“ bewahren Wertvolles und geben es weiter, die Alpha- Buchhandlung bietet Bücher und Beratung im neuen Ambiente, Europäische Freiwillige und Ehrenamtliche sammeln wertvolle Erfahrungen.

Neben emotionalen Momenten und bereichernden Begegnungen gehört dann doch auch noch etwas Zahlenmaterial natürlich zu unserem Jahresbericht dazu. Es ist aber ansprechend und verständlich aufgemacht - unter anderem mit griffigen Beispielen aus allen Arbeitsbereichen.

Den Jahresbericht können Sie ab sofort hier als pdf-Datei ansehen und herunterladen.

Wer ihn lieber als Broschüre in der Hand halten und darin schmökern möchte, kann ihn sehr gerne kostenlos bestellen.

Ansprechpartner ist Samuel Kuttler, Tel. 0761 31917-92 oder E-Mail: samuel.kuttler@stadtmission-freiburg.de.
Gerne können Sie auch mehrere Exemplare bestellen und diese an andere Interessierte in Ihrem Umkreis weitergeben.

Vom Baum direkt ins Glas: Konfitüren-Kreationen aus dem Hotel Alla-Fonte jetzt auch online bestellbar!

Leckere, hausgemachte Konfitüren sind eine Spezialität des Hotels Alla-Fonte in Bad Krozingen. Auf dem Frühstückbüffet stehen ungewöhnliche Sorten wie „Rhabarber mit Holunderblüte“, "Prosecco mit Lavendel" und „Dunkler Schwarzwald“ aus Beerenfrüchten.

Geschäftsführer Armin Rüde kocht den süßen Brotaufstrich selbst ein: „Ich verwende Früchte aus meinem eigenen Garten in Ehrenkirchen und vom Obstmarkt Freiburg. Daraus koche ich in unserer Hotelküche frische Konfitüren für unsere Gäste. Ohne Zusatzstoffe, ohne Farb- und Konservierungsstoffe – nur reife Früchte kommen bei uns ins Glas und von dort direkt aufs Frühstücksbuffet.“

Bisher kamen nur die Gäste vor Ort in den Genuss der Kreationen von Armin Rüde. Doch ab sofort können Freunde des süßen Frühstücks die Produkte der Konfitüren-Manufaktur auch über die Homepage des Hotels ordern und sich das Urlaubsgefühl an den heimischen Frühstückstisch holen. Das Besondere dabei: Jede Woche wird eine Konfitüre frisch hergestellt und abgefüllt - sozusagen vom Acker oder Baum direkt ins Glas- und sofort an die Besteller verschickt. So schmeckt der Sommer!

Hier können Sie Ihre Konfitüre bestellen.

„FAIR ways Förderpreis“: SC Freiburg und Partner unterstützen die Bahnhofsmission

Gemeinsam mit seinen 15 „FAIR ways“-Partnern unterstützt der SC Freiburg dieses Jahr im Rahmen des „FAIR ways Förderpreises“ 41 gemeinnützige Institutionen und Projekte aus der Region, die sich in den Bereichen Bildung, Bewegung, Umwelt und Solidarität engagieren. Wie im vergangenen Jahr werden insgesamt 80.000 Euro ausgeschüttet.  Die Bahnhofsmission Freiburg gehört zu den geförderten Einrichtungen.

Auch der dieses Jahr zum ersten Mal vergebene Sonderpreis „Gute Tat mit Radio und Plakat“ geht an die Bahnhofsmission Freiburg, die über die „FAIR ways“-Förderung hinaus noch eine Kampagne mit Plakaten in Freiburg und Radiospots in ganz Südbaden erhält. Die Plakate werden ab dem 24. Juli einen Monat lang an bis zu 200 Standorten im Freiburger Stadtgebiet zu sehen sein. Der zugehörige Radiospot läuft in dieser Zeit rund 100 mal bei baden.fm. Der Sonderpreis wird gestiftet von SC-Medienpartner baden.fm, den SC-Sponsoren Wall AG und Münchrath/Ideen + Medien sowie der Wilhelm Oberle-Stiftung. Schirmherr ist  Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister für Jugend, Kultur, Soziales und Integration der Stadt Freiburg.

 

Das ist FAIR ways 

Seit 2011 versammelt der SC Freiburg unter dem Motto „FAIR ways – Wir übernehmen Verantwortung“ Partner, die sich wie der Sport-Club aktiv dem Thema Nachhaltigkeit stellen. Die Unterstützung für gesellschaftliches Engagement in der Region durch den „FAIR ways Förderpreis“ soll Menschen, die sich für soziale Zwecke einsetzen, in ihrem Tun bestärken. Darüber hinaus soll die öffentliche Resonanz für die geförderten Institutionen sowie für die „FAIR ways“-Partner genutzt werden, um noch mehr Menschen zu motivieren, sich gesellschaftlich zu engagieren. 

Der „FAIR ways Förderpreis“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutenden Sozialpreise Südbadens entwickelt. Seit 2012 konnte insgesamt eine Fördersumme von 455.000 Euro ausgeschüttet werden. Für die Vergabe des 9. „FAIR ways Förderpreises“ wählte die „FAIR ways“-Jury aus 71 eingegangenen Bewerbungen in diesem Jahr 41 Preisträger aus.

Diese 15 „FAIR ways“-Partner engagieren sich mit dem SC Freiburg: SCHLEITH, J. Schneider Elektrotechnik, NEOPERL, itp Ingenieure, FAB Fördertechnik und Anlagenbau, RMA Pipeline Equipment, NaturEnergie, Bilcare Research, Kleenoil Panolin, Zitzelsberger Gebäudereinigung, Klaus Dörflinger Bedachungen, Girsberger, Streck Transportgesellschaft, Franz Morat Group und A. Raymond. 

 

Weitere Informationen zu FAIR ways finden Sie hier.

Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement des SC Freiburg lesen Sie hier.

Zum Auftakt der Plakataktion am 23. Juli trafen sich (v.l.n.r.): Tatjana Fischer (Sales Manager Wall Deceaux), Bernd Vogt (Leitung Verkaufsbüro Frankfurt von Wall Deceaux), Philipp Spitczok (Leitung Bahnhofsmission Freiburg), Susanne Münchrath (Münchrath/ Ideen + Medien), Ulrich von Kirchbach (Bürgermeister für Jugend, Kultur, Soziales und Integration der Stadt Freiburg), Cathrin von Essen (Wilhelm-Oberle-Stiftung), Barbara Denz (Vorstandsvorsitzende IN VIA), Ewald Dengler (Vorstand Evang. Stadtmission Freiburg), Norbert Aufrecht (Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Evang. Stadtmission Freiburg), Sarah Gugel (Leitung Bahnhofsmission Freiburg).

"Wir sind für Sie da!" - auch online: die neue Website der Bahnhofsmission

Seit Anfang Juli ist die brandneue Internetseite der Ökumenischen Bahnhofsmission Freiburg online. In einer eigens entwickelten frischen Optik zeigt sie Informationen für Menschen in schwierigen Lebenslagen, für Reisende und alle anderen, die sich für die Angebote der Bahnhofsmission interessieren. Auch Menschen, die über eine ehrenamtliche Mitarbeit nachdenken oder die Arbeit der Bahnhofsmission unterstützen möchten, werden hier fündig.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Website: bahnhofsmission-freiburg.de

Glücksspielsucht in Zeiten von Corona
Die Suchtberatungsstelle Regio-PSB zur Wiedereröffnung der Spielhallen in Baden-Württemberg

In den Spielhallen Baden-Württembergs darf seit dem 11. Mai wieder gezockt werden, nachdem sie zuvor wegen der Corona-Krise mehrere Wochen geschlossen waren. Nicht für alle Spieler ist das eine gute Nachricht.

Die Regio-PSB Freiburg, die Suchtberatungsstelle der Evangelischen Stadtmission Freiburg, kümmert sich um Menschen, für die das Spielen zur Sucht geworden ist. „Im vergangenen Jahr haben wir mehr als sechzig Männer und Frauen mit Glücksspielproblemen beraten, vermittelt und längerfristig begleitet. Über 80 Prozent der Ratsuchenden hatte dabei Problem mit Automatenspielen“, berichtet Willi Vötter, Leiter der Beratungsstelle. Als die Spielhallen in diesem Frühjahr für mehrere Wochen schließen mussten, sei die Beratung bei Spielproblemen dennoch ein akutes Thema geblieben. „Der erzwungene Spielverzicht löst die Glücksspielsucht noch nicht.“

Auch in der Krise seien daher ambulante und stationäre Hilfsangebote vermittelt und selbst durchgeführt worden. Der Bedarf an Vermittlung in ambulante und stationäre Rehabilitation habe sogar ein Nachfragehoch erreicht. Mit dem Lockdown wurde das Beratungsangebot allerdings auf eine rein telefonische Beratung umgestellt. Für die Mitarbeitenden war diese Zeit eine besondere Erfahrung: „Manchmal habe ich in den letzten Wochen der Coronakrise gedacht: So muss sich Sucht anfühlen. Leben mit einer nur kurzfristigen Perspektive von Tag zu Tag, noch ohne die Hoffnung auf Ausstieg“, sagt Willi Vötter.

Nun sind die Spielhallen wieder geöffnet. „Auch für süchtige Spieler ist die Zwangspause damit vorbei. Viele hätten sich eine längere Auszeit gewünscht“, weiß Willi Vötter aus Gesprächen mit den Betroffenen. Andererseits bedeute die Wiedereröffnung aus Sicht der Beratungsstelle auch einen Schutz vor dem Umstieg auf Online-Spielangebote oder gar illegales Glücksspiel.

Die Regio-PSB bietet inzwischen neben der telefonischen Beratung auch wieder persönliche Gespräche in der Lehener Straße 54a an - nach vorheriger Anmeldung. Dieses Angebot werde von den Betroffenen und Angehörigen gerne angenommen. Auch Gruppenangebote werden jetzt wieder mit einem besonderen Hygienekonzept möglich werden.

Eine Prognose, wie sich die Corona-Krise mittelfristig auf den Konsum von Suchtmitteln und das Suchtverhalten auswirken wird, will der Berater noch nicht wagen. „Dazu wissen wir noch zu wenig. Wir befürchten jedoch einen steigenden Bedarf in den nächsten Monaten, der auch uns im Hilfesystem vor neue Aufgaben stellen wird. Deshalb sind wir sehr froh, dass unsere Kooperationspartner, die Kostenträger, die Verwaltungen und auch die Politik das Hilfesystem aufrechterhalten, unterstützen und fördern“, so Vötter.

Die Beratungs- und Therapienagebote der Suchtberatungsstelle Regio-PSB zeigen einen Ausweg aus dem Suchtkreislauf. Betroffene und Angehörige können sich unter der Telefonnummer 0761 2858300 oder per E-Mail unter psb@stadtmission-freiburg.de an die Suchtberatungsstelle wenden.

BZ-Interview zur Ukrainehilfe

In der Badischen Zeitung ist am 29. April ein Interview mit Volker Höhlein über die Arbeit des S'Einlädele und die Situation in der Ukraine erschienen.

Hier geht es zum Interview.

(Teile des Online-Angebots der BZ sind nur für Abonnenten zugänglich.)

Bauunternehmer Unmüßig spendet der Stadtmission 50.000 Schutzmasken

250.000 Schutzmasken, die sie über persönliche Kontakte in China besorgen konnte, hat die Freiburger Bauunternehmerfamilie Unmüßig jetzt an vier lokale Pflegeeinrichtungen und an die Stadt Freiburg gespendet. Die Masken wurden heute im Beisein von Peter Unmüßig (im Bild 4. von rechts) und des Ersten Bürgermeisters Ulrich von Kirchbach (1. von links) an die vier Träger übergeben. Auch die Evangelische Stadtmission erhält 50.000 der begehrten Masken, die sie hauptsächlich für die Versorgung ihrer Pflegeheime und der Diakoniestation, aber auch in anderen Arbeitsbereichen wie etwa bei der Bahnhofsmission verwenden wird. „Schutzmasken sind für uns in Zeiten von Corona unverzichtbar, aber leider schwer zu bekommen. Deswegen sind wir unsagbar froh über diese Spende, sie kommt genau zur rechten Zeit“, freut sich Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler (im Bild 2. von rechts). Bereits Ende März hatte ein Freiburger Arzt der Stadtmission 5.000 Masken geschenkt, die ebenfalls hochwillkommen waren. Ewald Dengler: „Wir erfahren derzeit vielfältige Unterstützung von zahlreichen Menschen. Das reicht von Kindern, die Bilder für unsere Bewohner malen, über Konzerte vorm Pflegeheim-Balkon und Firmenspenden für Tablets bis zu einem Restaurant, das für die Gäste der Bahnhofsmission kocht. Allen, die uns so tatkräftig und kreativ unterstützen, danken wir von ganzem Herzen!“

Foto: Patrick Seeger, Stadt Freiburg

„Dein Neuer hat’s drauf!“: Unser Kinospot für die Pflege-Ausbildung

Ein heißes Rennen mit quietschenden Reifen und ein unerwartetes Finish: Mit einem neuen Werbespot wirbt die Evangelische Stadtmission Freiburg für eine Ausbildung in der Pflege.

Wegen der coronabedingten Schließung aller Kinos lief der Spot leider nur wenige Tage.
Sie können ihn aber jederzeit in unserem Youtube-Kanal anschauen.

Ausbildungswerbung mit frechen Karten

"Willst du mir mir duschen?" und "Herta, 83, sucht..." sind nur zwei der frechen Sprüche , mit denen die Stadtmission auf Postkarten um Auszubildende wirbt. Die Karten werden als Freecards in Kneipen ausgelegt und bei Jobmessen verteilt.