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Ihre Stimme für die Bahnhofsmission!

Die Bahnhofsmission Freiburg nimmt ab Mitte September 2019 an zwei Wettbewerben teil und baut dabei auf Ihre Unterstützung!

Hier finden Sie weitere Infos.

Ein neuer „Kollege“ für schwere Fälle: Großzügige Spende ermöglicht Anschaffung eines Treppensteigers für „Die Oltmanns“

Für die Teilentrümpelung einer Wohnung hatte eine Freiburgerin tatkräftige Helfer von „Die Oltmanns“, der Holzwerkstatt für Qualifikation und Wiedereingliederung in der Oltmannsstraße, engagiert. Dabei fiel ihr etwas auf: Die Mitarbeiter wuchteten Kühlschränke und andere schwere Geräte mit reiner Muskelkraft die Treppen hinauf. Kurzerhand bot sie deshalb an, die Anschaffung eines elektrischen Treppensteigers mit einer Spende zu unterstützen. 2.300 Euro steuerte die Unterstützerin zum Kaufpreis des hilfreichen Geräts bei, die restlichen rund 700 Euro kommen aus Fördermitteln der Carl-Isler-Stiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Die „Oltmanns“-Mitarbeiter freuen sich über die  Verstärkung durch den neuen „Teamkollegen“: „Wir bedanken uns für die großzügige Spende! Der Treppensteiger wird uns die Arbeit sehr erleichtern“, erklärt Projektleiter Volker Höhlein.

 

7 Wochen – 1000 Ideen: wieder Aktionswochen bei dreisam3

Ab dem 20. Oktober bietet die Gemeinde dreisam3 wieder eine ganz besondere Aktion an: Gemeindebesucher*innen werden für rund 7 Wochen zu Veranstalter*innen und machen verschiedenste Angebote: ein Life Escape Game, eine Rennradtour und ein Outdoor-Erlebnistag, ein Glaubenskurs und eine Worship Night, ein Kurs zur Emotionalen Kompetenz und eine Achtsamkeitsmeditation, ein Fotokurs, Handlettering und ein Porträt-Workshop, dazu Vorträge, Lesungen und vieles mehr - die Bandbreite der Aktivitäten ist groß, sodass jeder und jede Interessierte etwas Passendes für sich findet. Dabei verfolgt dreisam3 zwei Ziele: Die vielen Talente, Hobbys und Leidenschaften, die es in der Gemeinde gibt, sollen eine Bühne bekommen. Und: Interessierte sollen Gelegenheit haben, sich selbst einen Eindruck von der etwas unkonventionellen evangelischen Gemeinde zu verschaffen. Die Aktionswochen finden in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.

Eine Auswahl der zahlreichen Angebote finden Sie im Terminkalender der Stadtmission auf dieser Seite.

Das komplette Programm finden Sie hier. Das Faltblatt können Sie in gedruckter Form bei 7Wochen2019@dreisam3.de anfordern.

"vonWegen"-Ausgabe 3-19 erschienen

Die neue "vonWegen"-Ausgabe zum Thema "(Über-) Leben im Netz" wird anfang September an die Abonnenten verschickt und steht hier zum Download bereit.

Flott unterwegs mit dem VRmobil: Volksbank spendet dem Seniorenpflegeheim Breisach einen VW Caddy

115 Fahrzeuge haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken sozialen Einrichtungen in Baden-Württemberg gespendet. Über eins dieser Autos darf sich das Seniorenpflegeheim Breisach der Evangelischen Stadtmission Freiburg freuen. Im Rahmen einer Veranstaltung am 17. Juli 2019 auf Schloss Solitude in Stuttgart, zu der Vertreter aller beschenkten Einrichtungen eingeladen waren, nahmen Einrichtungsleiter Dominik Wirth-Isigkeit, Heimfürsprecher Alois Lupfer und Mitarbeiterin Ilona Kromer „ihren“ neuen VW Caddy in Empfang. Nach der symbolischen Schlüsselübergabe durch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha, den Schirmherrn des Projekts „VRmobil“, starteten die Fahrzeuge gemeinsam zu einer Sternfahrt.

Das Auto, das mit Werbung für das Pflegeheim und für die Volksbank bedruckt ist, steht dem Seniorenpflegeheim Breisach jetzt zunächst für drei Jahre auf Leasingbasis zur Verfügung - mit der Option auf mehr: Von den 909 VRmobilen, die in den Jahren 2008 bis 2016 übergeben wurden, haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken nach Ablauf des Leasingvertrags 810 komplett an die sozialen Einrichtungen gespendet.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Volksbank, dass sie uns dieses Auto zur Verfügung stellt! Und ein ganz besonderer Dank geht an unsere Mitarbeiterin Frau Ilona Kromer. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass die Volksbank uns in das Projekt VRmobil aufgenommen hat“, erklärt Dominik Wirth-Isigkeit.

Seit 2008 haben Volksbanken und Raiffeisenbanken im Land insgesamt 1.282 VRmobile gespendet. Die Mittel stammen aus den Einnahmen, die der Losverkauf des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg e.V. einbrachte.

Bildunterschrift: Ilona Kromer, Alois Lupfer und Dominik Wirth-Isigkeit freuen sich über das neue Auto.

Führungswechsel im Seniorenpflegeheim Breisach: Roland Stadler geht in den Ruhestand - langjähriger Mitarbeiter übernimmt die Leitung

Ende Juli geht Roland Stadler, Einrichtungsleiter des Seniorenpflegeheims Breisach, in den wohlverdienten Ruhestand. Er stand seit dem 1. Januar 1997 im Dienst der Evangelischen Stadtmission Freiburg, die das Heim betreibt. Mit einer Feierstunde verabschiedeten sich am 23. Juli langjährige Wegbegleiter, Kolleginnen und Kollegen, sowie Mitarbeitende und Bewohner des Pflegeheims von Roland Stadler. Mit dabei waren der Breisacher Bürgermeister Oliver Rein und Bürgermeister Dieter Schneckenburger aus Bötzingen, Heimfürsprecher Alois Lupfer, Ilse Czakert vom Förderverein des Pflegeheims sowie Vertreterinnen der beiden Kirchen.

Bürgermeister Oliver Rein dankte Roland Stadler im Namen der Stadt Breisach und im Einklang mit seinem Kollegen Dieter Schneckenburger für die lange erfolgreiche Zusammenarbeit und würdigte Stadlers „phantastische Leistung“: „Er war mit seiner Güte und Barmherzigkeit das Gesicht des Seniorenpflegeheims und hat prägende Spuren hinterlassen.“

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg, dankte seinem Jugendfreund und langjährigen Wegbegleiter für die geleistete Arbeit: „Roland Stadler war über mehr als zwei Jahrzehnte das Gesicht der Stadtmission in Breisach. Er hat die Entwicklung unseres Seniorenpflegeheims stark geprägt und es - zusammen mit den Mitarbeitenden - zu einer qualitativ hochwertigen und zukunftsfähigen Senioreneinrichtung geformt. Darüber hinaus ist es ihm gelungen, eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und den Kirchengemeinden zu etablieren, den heute unverzichtbaren Förderverein ins Leben zu rufen und viele ehrenamtlich Mitarbeitende zu gewinnen. Durch seine authentische Persönlichkeit hat er bei der Mitarbeiter- und Bewohnerschaft und bei den Menschen in Breisach und Bötzingen Anerkennung und Vertrauen gewonnen. Wir sind ihm von Herzen dankbar für die wertvolle Arbeit, die er für die Bewohnerinnen und Bewohner, die Mitarbeitenden und für uns als Träger über all diese Jahre geleistet hat. Sein Beitrag zur Entwicklung der Pflege in Breisach wird noch lange nachwirken und im Gedächtnis bleiben.“

Segensspuren - Rückblick auf 23 Jahre

Im Dezember 1996 übernahm Roland Stadler zunächst die Leitung des „alten“ Seniorenpflegeheims Breisach in der Zeppelinstraße 35. Er erinnert sich an die Anfänge: „Durch die Einführung der Pflegeversicherung änderten sich die Anforderungen an die stationäre Pflege massiv. Bald zeichnete sich ab, dass wir einen Ersatzneubau brauchen würden.“ Das neue und größere Pflegeheim wurde dann schließlich am 10. August 2006 in der August-Ehrlacher-Straße bezogen. Einige Zeit später wurde im neuen Haus auch eine Tagespflegeeinrichtung mit zehn Plätzen eröffnet. Hinzu kam eine „behütete“ Wohngruppe für demenziell erkrankte Senioren.

Von Beginn an sei viele Jahre eine Arbeit zum Wohle aller im Hause befindlichen Menschen geleistet worden, „mit einer sehr gut ausgebildeten, loyalen, kompetenten und liebenswerten Mitarbeiterschaft, die immer wieder ihre theoretische Qualität zur fachlich-praktischen Qualität werden lässt“, so Stadler. Durch „gezieltes Fördern und Fordern, Achtsamkeit und transparentes Vorgehen“ wurden unter der Leitung von Roland Stadler in beiden Häusern immer wieder Mitarbeitende für weiterführende, verantwortliche Tätigkeiten gewonnen. Er spricht in diesem Zusammenhang gerne von „Mitarbeitererhaltung“, denn „dieser Begriff ist umfassend positiv besetzt und für einen werteorientierten Träger wie die Stadtmission passend.“

Wichtige Unterstützung für das Pflegeheim leistet ab 2001 der Förderverein. „Wir sind dem Verein sehr dankbar für das Mehr an Möglichkeiten, um Personal und Auftrag gebende Anvertraute besser wertzuschätzen und zu versorgen.“ Dankbar ist Stadler auch für die Unterstützung durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer: „Über 20 Jahre durfte ich nun erleben, wie bis zu 100 Ehrenamtliche in der Einrichtung mitgewirkt haben und uns quasi als die ‚Sahne im Kaffee‘ zur Seite standen. Viele Aktivitäten wurden dadurch erst möglich.“ Einen großen Raum nahm laut Stadler immer die Arbeit mit Angehörigen, mit den gewählten Heimfürsprechern sowie dem Hospizdienst ein. „Vorträge zu wichtigen und relevanten Themen waren auch der Öffentlichkeit der Stadt Breisach zugänglich und immer gut besucht.“

Als auf dem Platz des „alten“ Pflegeheims in der Zeppelinstraße ein Neubau geplant wurde, war Stadler mit seinen Mitarbeitenden der Leitungsebene und Verwaltung mit eingebunden; ebenso bei der Starthilfe, bei Einarbeitungen und in Gestalt von Personal, das an das neue „Pflegehaus Nouvelle“ abgegeben wurde.

Stadlers Wirkungsbereich erstreckte sich in den letzten Jahren dann auch über Breisach hinaus: Im September 2010 übernahm er die Leitungsverantwortung für das Seniorenpflegeheim Bötzingen mit 30 Plätzen sowie fünf Wohnungen für Betreutes Wohnen. „Die Einbettung in die Gemeinde gelang auch dort immer besser, und die fachliche Arbeit und Leistung führte auch zur Anerkennung bei der dortigen Ärzteschaft“, zieht Stadler Bilanz.

Im Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte sieht Roland Stadler eine „Segensspur“, die sich durch die Geschichte der Breisacher Seniorenpflegeheime zieht: „Man kann vieles managen, und ich habe immer das Meine dazu getan. Doch die besten Dinge bekam ich in der Regel geschenkt, insbesondere gute Mitarbeitende und Leitungskräfte. Deswegen wird auch weiterhin wichtig bleiben, die Rechnung nicht ohne Gott zu machen - er wirkt mehr, als wir denken.“

Der Nachfolger kennt sich aus

Die Leitung des Seniorenpflegeheims Breisach hat am 1. Juli Dominik Wirth-Isigkeit übernommen, der bereits seit rund zwölf Jahren in der August-Ehrlacher-Straße arbeitet. Damals fing er als Auszubildender an. Zuletzt war er als Wohnbereichsleitung tätig. „Wir sind als Träger sehr froh, dass wir einen bewährten, kompetenten Mitarbeiter aus den eigenen Reihen für die Einrichtungsleitung gewinnen konnten. Er kennt das Haus seit vielen Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven, ist mit den Abläufen und vor allem mit den Menschen vertraut, die hier leben und arbeiten“, erklärt Ewald Dengler.


Bildunterschrift: Roland Stadler (links) übergibt den „Staffelstab“ gemeinsam mit Ewald Dengler (Mitte) an seinen Nachfolger Dominik Wirth-Isigkeit.

 

„Wir haben Hoffnung“: Gottesdienst der Bahnhofsmission in der Bahnhofshalle war gut besucht

Unter dem Motto „Wir haben Hoffnung“ lud die Ökumenische Bahnhofsmission Freiburg anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Bahnhofsmissionen am 12. Juli zu einem Abendgottesdienst ein.

Der Gottesdienst wurde von Gästen und Mitarbeiter*innen der Bahnhofsmission in Zusammenarbeit mit Silvia Dufner (geistliche Beirätin von IN VIA) und Diakon Norbert Aufrecht (Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Evangelischen Stadtmission Freiburg) gestaltet.

Musiker aus der Gemeinde dreisam3 begleiteten die Veranstaltung musikalisch. Die Künstler „Kora“ und „Dr. Wim´s Jazz Affaire“ bereicherten den Gottesdienst mit Trompete und Gesang sowie Klarinette und Akkordion zusätzlich.

Der Bahnhof als „Gottesdienstraum“ verlieh der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre.

Herzlichen Dank an Degusto Feinkost, dessen Inhaber Uwe Wehrle mit viel Engagement die Veranstaltung unterstützte und wichtige Kontakte herstellte. Vielen Dank auch an die Deutsche Bahn AG und die „Mein Einkaufsbahnhof GmbH“ für die Ermöglichung und finanzielle Unterstützung des Gottesdienstes, sowie der „Blumenoase im Hauptbahnhof“ für den wunderschönen Blumenschmuck!

Grund zum Feiern im Pflegehaus Nouvelle: Dritter Wohnbereich ist eröffnet

Bereits seit November 2018 füllt sich das Pflegehaus Nouvelle mit Leben. Inzwischen sind 25 Seniorin-nen und Senioren eingezogen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden (er)leben sie tagtäglich, wie der Slogan des Hauses - „Miteinander leben. Miteinander pflegen.“ - in die Tat umgesetzt wird.

Am Freitag, dem 7. Juni, lud die Evangelische Stadtmission Freiburg als Trägerin des Pflegehauses die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, die örtlichen Medien und viele Gäste aus Breisach zu einer nachgeholten Einweihungsfeier ein.

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., und Yvonne Mutter, Einrich-tungsleiterin des Pflegehauses Nouvelle, begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feier.

Die Ansprache von Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., zum Nachlesen.

Lother Menges, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Breisach, und Matthias Günther, Geschäftsführer der FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH, sprachen Grußworte. Dekan Rainer Heimburger, Evang. Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, gab einen geistlichen Impuls und Pfarrer Werner Bauer, Kath. Seelsorgeeinheit Breisach und Merdingen, segnete die Menschen, die im Pflegehaus Nouvelle wohnen, arbeiten und zu Besuch kommen. Thomas Decker, Inhaber des verantwortlichen Ingenieurbüros pro4, brachte für die Bewohner des Hauses einen Spieletisch als Geschenk mit. Danach hatten die Besucherinnen und Besucher bei Kaffee, Eis, kalten Getränken und Leckerem vom Grill viel Zeit zu Begegnungen und Gesprächen.

Yvonne Mutter, Einrichtungsleiterin des Pflegehauses Nouvelle: „Nach einem halben Jahr schauen wir dankbar auf das bisher Geschaffene zurück, richten den Blick aber auch nach vorne. Am 11. Juni neh-men wir den dritten Wohnbereich in Betrieb, und unser Ziel ist es, bis zum Jahresende das gesamte Haus für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren zu öffnen.“ Entscheidend dafür sei, wie er-folgreich die Suche nach Personal verlaufe. „Wir benötigen insbesondere noch Pflegefachkräfte, aber auch Pflegehelfer und Präsenzkräfte, die in unserem innovativen Hausgemeinschaftskonzept eine zentrale Rolle spielen.“ Sie begleiten das Leben in den Wohnbereichen als feste Bezugsperson und primäre Ansprechpartner. „Dafür kommen ganz unterschiedliche Berufsgruppen in Frage – neben Pflegehelfern und Hauswirtschaftern zum Beispiel auch Dorfhelfer, Familien- oder Heilerziehungspfleger.“

Neuartiges Konzept ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben

Das französische Wort „nouvelle“ bedeutet „neuartig“ oder auch „modern“. In Kombination mit dem Begriff „Pflegehaus“ steht es für einen neuen Ansatz, das Zusammenleben von und die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen zu gestalten: Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen noch möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben. Wenn das nicht mehr möglich ist, suchen sie und ihre Angehörigen nach Wohnformen, die dem eigenen Zuhause ähnlich sind, um eine weitestgehend selbstbestimmte Lebensführung beizubehalten.  Diesen Bedarf greift das innovative Hausgemeinschaftskonzept der Evangelischen Stadtmission auf, nach dem das neue Pflegehaus geführt wird. Hier steht das Leben in den Wohngruppen mit jeweils 12 oder 13 Bewohnerinnen und Bewohnern im Mittelpunkt. Ziel des Konzeptes ist es, so weit wie möglich die Normalität des Alltags zu erhalten. Nicht die Pflegebedürftigkeit steht im Vordergrund, sondern der gemeinsam gestaltete Tagesablauf mit Mahlzeiten, Beschäftigungs- und Freizeitangeboten. Die Bewohner können sich nach vorhandenen Fähigkeiten und Wünschen an Alltagsaktivitäten beteiligen. Sie können mitkochen, den Tisch decken, Geschirr spülen, abtrocknen und einräumen, Wäsche aufräumen oder einfach „nur“ dabei sein. Die soziale Betreuung im Pflegehaus Nouvelle wird nicht nur als Angebot von Beschäftigungseinheiten verstanden, sondern findet ständig statt - beim Miteinander in der Gruppe, bei der Körperpflege, bei den Mahlzeiten im Aufenthaltsraum und beim Kontakt mit den Angehörigen.

 

Presseberichte

Die Badische Zeitung berichtete am 12. Juni 2019 über die Eröffnung. Hier geht es zum Artikel.

Im Reblandkurier erschienen ebenfalls Berichte. Hier können Sie die Berichte lesen.

Bereits am 8. Juni brachte das Echo am Samstag einen Beitrag über das Pflegehaus Nouvelle - hier zum Nachlesen.

Ins Gesicht geschrieben: Fotoausstellung mit Bewohner-Porträts im Haus Siloah

Acht Schwarzweiß-Porträtfotos pflegebedürftiger Bewohnerinnen und Bewohnern zeigte eine Ausstellung im Seniorenpflegeheim Haus Siloah in Bad Krozingen im April und Mai 2019.

Marina Mayerhofer, die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen studiert und ergänzend dazu praktische Erfahrung im Haus Siloah sammelt, hatte die Seniorinnen und Senioren fotografiert. Sie erklärt ihre Motivation für das Projekt: „Beim Gedanken an pflegebedürftige Senioren überwiegen bei den meisten jüngeren Menschen negative Assoziationen: Schmerzen und Leid, schleppender Gang und müde, triste Gesichter. Das ging mir früher nicht anders. Durch mein Studium und besonders durch meine Praxiserfahrung im Seniorenpflegeheim Siloah konnte ich diese negativen Bilder durch viele positive ersetzen. Mir ist klar geworden: Um das Schöne zu erkennen, muss man es erleben!“ Durch ihre Porträtfotos wollte die Studentin ihre eigene Erfahrung und ihr Umdenken für andere erlebbar und greifbar machen und so dazu beitragen, dem negativen Denken über Menschen im Pflegeheim entgegenzuwirken. Gleichzeitig wollte sie ein Zeichen setzen gegen den Trend, nur junge, glatte Gesichter zu zeigen. „Ich möchte Mut machen, die Augen zu öffnen für das Schöne in den Gesichtern alter Leute und dazu aufrufen, dass wir uns auch mit den Menschen dahinter auseinandersetzen, nicht nur mit der Fassade.“

Ihre „Fotomodelle“, die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Siloah, waren zunächst etwas überrascht, als Marina Mayerhofer mit Ihrer Idee auf sie zukam. „Ich habe mich gewundert, dass mich jemand fotografieren will. Das hat mich vorher noch keiner gefragt“, erinnert sich Rita Reh, die seit März 2018 in dem Pflegeheim lebt. Sie ließ sich im Porträt, aber auch gemeinsam mit ihrem Ehemann ablichten. Bruno Kliemann, der im Oktober 2016 ins Haus Siloah einzog, hat sich gerne bereit erklärt, sich für die Ausstellung fotografieren zu lassen. „Als ich das Bild dann sah, war ich erstaunt, wie gut ich aussehe“, sagt der Senior mit einem Augenzwinkern, und: „Die Fotografin hat ein gutes Auge!“ Auch seiner Tochter habe das Foto gefallen. Einig sind sich die beiden Modelle, dass sie eine Menge Spaß bei den Aufnahmen hatten. „Wir haben sehr viel gelacht!“

Neuer Imagefilm der Stadtmission jetzt online

Der Film stellt die verschiedenen Arbeitsfelder der Evangelischen Stadtmission Freiburg vor, geht auf ihr christliches Selbstverständnis und ihre Ziele ein und schaut zurück auf die Geschichte des Werkes.

Hier können Sie den Film anschauen.

Lebensqualität für Senioren und Angehörige: Erweiterte Öffnungszeiten bei der Tagespflege Breisach

Seit dem 4. Mai 2019 ist die Tagespflege immer auch samstags geöffnet, und zwar von 8:30 bis 16 Uhr. Ruth Koehly: „Durch diese Erweiterung unserer Öffnungszeiten bieten wir pflegenden Angehörigen eine zusätzliche Entlastung an. Sie können den Samstag nun zum Beispiel nutzen, um Besorgungen zu machen, während ihre Lieben bei uns gut betreut werden.“

Die Badische Zeitung berichtete am 27. Apirl 2019 in ihrer Elzacher Lokalausgabe über die Ukrainehilfe des "S'Einlädele".

Hier geht es zum Bericht.

"Himmel über Baden" mit Wichernhaus-Seelsorgerin Ruth Kummetz

Das Magazin "Himmel über Baden - Reportagen aus der Evangelischen Kirche" des Senders bibel tv brachte am 18. April einen Beitrag über die Seelsorge für Senioren sowie Glaube und Zweifel im Alter.

Der Sender begleitete und befragte dazu Ruth Kummetz, Seelsorgerin im Seniorenpflegeheim Wichernhaus.

Die Sendung können Sie hier anschauen.

 

Bewährtes Angebot im neuen Ambiente: Die ALPHA-Buchhandlung wurde rundum erneuert

Mit ihrem Sortiment aus Bibeln, Büchern, CDs und Geschenken, Kalendern und Karten will die ALPHA Buchhandlung der Evangelischen Stadtmission Freiburg Menschen Impulse für ein Leben im Vertrauen auf Gott geben. Dabei thematisiert sie nicht nur theologische Fragen und will auch nicht nur Christen ansprechen. Stress, Partnerschafts- und Erziehungsfragen, Trauer, Gesundheit und Krankheit: die großen Fragen und Aufgaben des Lebens stellen sich allen Menschen. Die Buchhandlung will hier Orientierung und Hilfestellungen mit einem christlichen Wertehorizont weitergeben.

Damit das auch in Zukunft gelingt und sich Menschen in der Buchhandlung wohlfühlen, hat die Buchhandlung ein umfangreiches „Update“ bekommen: Nicht nur ein neuer Boden und neue Möbel sorgen für ein frischeres und helleres Ambiente. Verschiedene Sitzgruppen und ein Angebot von Kaffeespezialitäten laden zum Schmökern und Genießen ein. Und wer dabei online bleiben will, kann sich ins freie W-LAN einloggen. Schauen Sie sich einfach in unserem Laden um. Das Team der Buchhandlung freut sich auf Sie!

Lebenslust trifft auf Lebenserfahrung: Die „Kita am Sonnenplatz“ im Haus der Altenpflege Lörrach

Das Lörracher „Haus der Altenpflege“ in der Mozartstraße 27 beherbergt nicht mehr nur Seniorinnen und Senioren. Am 1. Oktober wurde in der Einrichtung die „Kita am Sonnenplatz“ eröffnet, eine Ganztageseinrichtung für zwanzig Kinder ab drei Jahren.

Genutzt werden dafür die ehemaligen Schulungsräume des früheren Chrischona-Pflegeheims. Diese standen bis vor kurzem leer, ein Nachmieter wurde gesucht – und gefunden: Eine Kita in ein Seniorenheim zu integrieren, war schon lange ein Wunsch der Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH, die als freier Träger seit Jahren sowohl Kinderkrippen als auch Kindergärten in Lörrach betreibt. Die Idee eines Kindergartens in diesen Räumlichkeiten stieß bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg und beim Team im Haus der Altenpflege sofort auf positive Resonanz. Auch die Stadt Lörrach und der Gemeinderat signalisierten rasch ihre Unterstützung für diese Idee, die Stadt und das Regierungspräsidium Freiburg stellten Fördermittel für den Umbau zur Verfügung.

„Viele Kinder haben heute nur noch unregelmäßig Kontakt zu älteren Menschen. Umgekehrt verlieren auch viele Menschen im Alter den Kontakt zur jungen Generation. Auf diese Weise entsteht eine zunehmende Entfremdung zwischen Jung und Alt. Unsere Kita möchte mit dem Haus der Altenpflege einen Begegnungsrahmen schaffen, um die Generationen wieder zusammenzubringen und sowohl Kinder als auch Senioren von gegenseitigen Lebenskompetenzen profitieren zu lassen“, erklärt Angelika Mauch, Geschäftsführerin der Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH. Im Haus der Altenpflege sollen viele gemeinsame Begegnungen stattfinden. So sollen z.B. die Mittagsmahlzeiten gemeinsam im Speisesaal eingenommen werden und langsam auch Patenschaften zwischen junger und älterer Generation  entstehen.

Bisher gibt es nur wenige Einrichtungen in Deutschland, die eine solche Konzeption umgesetzt haben. Auch im Bereich Fortbildungen und in der wissenschaftlichen Literatur gibt es bisher wenig Aussagen über messbare generationsübergreifende Lerneffekte. Einig sind sich jedoch alle Experten, dass Senioren von der sprühenden Lebenslust der Kinder profitieren und umgekehrt die Kinder von deren Lebenserfahrung. Die Kinder lernen in solchen Einrichtungen aber auch, dass Krankheit und Tod zum Leben dazugehören. In der „Kita am Sonnenplatz“ wurde die Konzeption gemeinsam von den ErzieherInnen des Kinderlandes und der Einrichtungsleitungsleitung des Hauses der Altenpflege, vertreten durch den damaligen Einrichtungsleiter Torsten Böhm, entwickelt. Gemeinsam werden die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieses Miteinanders zwischen Alt und Jung im Alltag erarbeitet. Das Erleben christlicher Werte stellt ebenfalls eine neue Herangehensweise für den konfessionslosen Kindergarten dar.

Große Vorteile bietet die neue Zusammenarbeit für die Mitarbeitenden im Haus der Altenpflege: „Jetzt können sie ihre Kinder direkt am Arbeitsplatz im Kindergarten unterbringen“, freut sich die neue Einrichtungsleiterin Ingeborg Reitmeister. Damit zeige sich die Stadtmission als besonders kinder- und familienfreundlicher Arbeitgeber.

 

Zeitungsberichte über die neue Kita

Die "Weiler Zeitung", die Oberbadische und die Badische Zeitung berichteten inzwischen teils mehrfach über den Kindergarten:

Hier geht es zum Bericht der Weiler Zeitung.

Hier geht es zum Bericht der BZ vom 9. Juni 2018.

Hier geht es zum BZ-Bericht vom 26.10.2018.

Hier geht es zum Bericht der BZ vom 10.11.2018.

Hier geht es zum Bericht der Oberbadischen vom 25.10.2018.

Hier geht es zum Bericht der Oberbadischen vom 9.11. 2018.

 

Ansprechpartnerinnen für weitere Informationen:

Haus der Altenpflege, Einrichtungsleiterin Ingeborg Reitmeister,  Tel. 07621 428-0, E-Mail: hausderaltenpflege@stadtmission-freiburg.de
Familienzentrum Kinderland Lörrach gGmbH, Geschäftsführung Angelika Mauch, Tel. 07621-1633950, Mail: info@kinderland-loerrach.de.

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