Die Beiträge sind chronologisch sortiert, beginnend mit dem aktuellsten.

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Seit Anfang April 2018 ist die Evangelische Stadtmission nicht mehr für die Sozialberatung der Geflüchteten in der Wiesentalstraße zuständig. Ein privater Träger hat diese übernommen. Grund für den Trägerwechsel sind strukturelle Veränderungen im Bereich „Betreuung und Integration von Geflüchteten“ der Stadt Freiburg.

„Wir trennen uns nur ungern von dieser Aufgabe, da wir sie mit viel Motivation ausgeführt haben“, erklärt Willi Vötter, als Bereichsleiter Soziale Dienste für die Flüchtlingshilfe der Stadtmission zuständig. Die Mitarbeiterinnen seien sehr traurig über den Abschied, ebenso die Bewohner und Bewohnerinnen in der Unterkunft.

Die Stadt Freiburg hatte die Aufgaben in der Flüchtlingshilfe neu ausgeschrieben. Leider kam die Stadtmission dabei nicht mehr zum Zug. „Unser Angebot wurde geringfügig hinter dem des Konkurrenzanbieters eingeordnet. Die aktuelle Arbeit und unsere bisherige Unterstützungsleistung waren dabei nicht Gegenstand der Bewertung“, betont Willi Vötter.

Gleichzeitig mit dem Trägerwechsel wurde in Freiburg eine neue Maßnahme zur Integration von Geflüchteten gestartet. Die Stadt Freiburg stellt ihnen sogenannte Integrationsmanager/innen zur Seite, die gezielt an Themen wie Jobsuche, Ausbildung, Wohnen usw. arbeiten. Der Arbeitsaufwand für die bisherige Sozialberatung ist dadurch geringer. Deshalb wurde das Stellendeputat dafür stark reduziert.

Die Projektstelle der Ehrenamtskoordination, die überwiegend aus unabhängigen Projektmitteln der Deutschen Fernsehlotterie finanziert wird, ist von der Entscheidung zwar nur indirekt betroffen, ihre Arbeit wird dennoch Ende Juni eingestellt. „Unter den gegebenen Bedingungen lässt sich das Ehrenamtsprojekt aus unserer Sicht nicht mehr sinnvoll weiterführen. Alternative Lösungen haben sich leider zerschlagen“, begründet Willi Vötter. Bis Ende 2018 weitergeführt wird lediglich das Kunstprojekt mit traumatisierten Kindern, das in Zusammenarbeit mit der „Freiburger Vereinigung zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche e. V.“ vom Verein „stART-international“ angeboten wurde.


Die Badische Zeitung berichtete am 3.3.2018 über den Baufortschritt und das Konzept unseres neuen Pflegeheim in Breisach.

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DASDING, das junge Angebot des Südwestrundfunks, war am 23.02. zu Gast bei der Bahnhofsmission und hat einen Film über unsere FSJler Amira und Matthis gedreht.

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Nach 20 Monaten Bauzeit haben Handwerker, Bagger und Baumaschinen das Feld geräumt - in den Paulussaal und Pauluskirche zieht neues Leben ein. Das ganze Gebäude und auch der Hof erstrahlen nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung in neuem Glanz. Sämtliche Räume wurden überarbeitet und neue geschaffen. Dach und Glockenstuhl sind saniert, alle öffentlichen Bereiche wurden barrierefrei erschlossen. Neue Veranstaltungstechnik sorgt für den guten Ton und das rechte Licht.

„Unser Wunsch ist, das traditionsreiche Gebäude nun zur Heimat für Glauben, Wissenschaft und Kultur im Herzen unserer Stadt zu machen", erklärt Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Neben unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen im Paulussaal und den Angeboten der Gemeinde dreisam3 wird auch die Universität Freiburg hier für mehrere Jahre einen Platz finden.

Ewald Dengler erinnert an die Geschichte, die die Evangelische Stadtmission mit dem Gebäude verbindet: Zwischen 1907 und 1923 sei die Zentrale der diakonischen Arbeit der Stadtmission im Paulusareal untergebracht gewesen. Außerdem habe man über viele Jahrzehnte hier die Weihnachtsfeier für Bedürftige sowie den traditionellen Bazar der Stadtmission ausgerichtet.

Die zur Evangelischen Stadtmission gehörende Gemeinde dreisam3 ist bereits wieder in die Pauluskirche und die benachbarten Gemeinderäume eingezogen. Mitte Januar hat auch der Paulussaal seinen Veranstaltungsbetrieb wieder aufgenommen. So kehrten die Albert-Konzerte, die in früheren Jahren dort ein festes Standbein hatten, bereits wieder in den Paulussaal zurück. Auch die Albert-Ludwig-Universität Freiburg hat ihre ersten Veranstaltungen im Paulussaal durchgeführt.

Am 3. Februar lud die Evangelische Stadtmission Freiburg zu einem Festakt mit Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh und Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ein.

Danach konnten die Freiburger bei einem Tag der offenen Tür das modernisierte Gebäude erkunden - es wurden Rundgänge und Kirchenführungen angeboten. Kulturelle Highlights waren ein Klavierkonzert mit dem Pianisten Alfonso Gomez,  Jazz, Gospel und Pop mit der Gruppe „VoiceEvent“ sowie eine Tangonacht. Die Wissenschaft war mit einem Science-Slam vertreten. Dazu gab es eine Ladies-Crime-Night, Aufführungen des Märchentheaters Marienbad für Grundschulkinder, ein Programm für die kleinen Gäste mit Kinderschminken und Erlebnisparcour und vieles mehr. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem mehrere Foodtrucks im Paulushof.

Am 4. Februar feierte die Gemeinde dreisam3 ueinen Festgottesdienst mit dem evangelischen Dekan Markus Engelhardt.

„Mit dem Eröffnungswochenende konnten wir bereits die Bandbreite der Veranstaltungen und Angebote darstellen, die in Saal und Kirche möglich und willkommen sind. Wir freuen uns, dass viele, viele Menschen die Gelegenheit genutzt haben, das geschichtsträchtige Gebäude neu kennenzulernen und hoffen, dass sie noch viele Male wiederkommen", so Diakon Norbert Aufrecht, der als Geschäftsbereichsleiter mit seinem Team die verschiedenen Nutzungen im Paulussaal koordiniert.

In ihrer Ausgabe vom 5.2.2018 berichtete die Badische Zeitung über die Eröffnung des Paulussaals.

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Der Stadtkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 8.2. ebenfalls über die Eröffnung.

Zur Ausgabe 6-18

Das „S’Einlädele“ erhielt am 21. Dezember 2017 eine Spende von 5.000 Euro durch die neue Geolotterie „LOGEO“. Bei Logeo bestimmt der Hauptgewinner eine gemeinwohlorientierte Einrichtung, an welche die Toto-Lotto GmbH dann 5.000 Euro spendet.

Der Hauptgewinn von 100.000 Euro ging am 30. Oktober 2017 nach Freiburg und der glückliche Gewinner schlug das S'Einlädele für die Spende vor. Das Geld wird für das Projekt „Friedensbote“ verwendet, eine ambulante Einrichtung für Kinder mit Behinderungen in Kiew.

Bodo Schöffel, Geschäftsführer des Toto-Lotto-Bezirks Südlicher Oberrhein, und Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, übergaben den Scheck. Über die Spende freuten sich Volker Höhlein, Geschäftsführer des S'Einlädele, und Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg, in dessen Trägerschaft das S'Einlädele arbeitet (v.l.n.r.).

Am 29.12.2017 berichtete die BZ über die Sanierung des Paulusareals.

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Die Badische Zeitung lässt in ihrer Ausgabe vom 10.01.2018 einen von Spielsucht Betroffenen über seine Erfahrungen berichten.

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Außerdem wird der Leiter der Suchtberatungsstelle Regio-PSB interviewt.

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Am 17. Januar 2018 übergab der Freiburger Niederlassungsleiter Thomas Wellenreiter eine „Bildungsbox“ an die Flüchtlingshilfe der Evangelischen Stadtmission Freiburg, die sich um die Betreuung der Geflüchteten in der Unterkunft kümmert.  In der Bildungsbox stecken nicht nur Bücher, sondern auch Schulmaterial für unterschiedliche Altersgruppen, wie Buntstifte, Malblöcke, Tuschkästen und Kreide.

Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) statt. Dieser umfasst mehr als 400 Träger von Jugendhilfeeinrichtungen und Einzelpersonen.
 
„Bildung und Spracherwerb sind die entscheidenden Faktoren für eine gelingende Integration. Mit dem Lern- und Lesematerial in den Bildungsboxen wollen wir die Jugendlichen beim Deutschlernen unterstützen und ihnen helfen, sich auf ihr zukünftiges Leben hier in Deutschland vorzubereiten“, erklärt Thomas Wellenreiter.

Willi Vötter, Bereichsleiter Soziale Dienste der Stadtmission, und das Team der Flüchtlingshilfe freuen sich sehr über die Bildungsbox: „Sie unterstützt unsere Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft und hilft den Jugendlichen, sich in- und außerhalb der Schule besser in ihr neues Lebensumfeld einzugewöhnen. Insbesondere für die jungen Geflüchteten, die auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind, ist die Box eine wertvolle Hilfe.“

Die Fassade des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses war mit den Jahren renovierungsbedürftig geworden. Im Herbst 2017 wurde sie nun aufwändig neu gestaltet mit bunten Balkonen, frischem Anstrich und einem witterungsbeständigen neuen Logo. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Foto: Mey

Drei chinesische Azubis haben ihre Altenpflege-Ausbildung bei der Evangelischen Stadtmission abgeschlossen

Multinational setzt sich das Personal  in den Senioreneinrichtungen der Evangelischen Stadtmission Freiburg schon seit langem zusammen. Seit rund drei Jahren ist auch das ferne China unter den Mitarbeitenden vertreten. Die drei Chinesinnen Shao Qing, Cui Jingting und Xue Jing haben ihre Ausbildung nun abgeschlossen und arbeiten seit dem 1. Oktober als Fachkräfte im Freiburger Wichernhaus sowie im Haus Siloah in Bad Krozingen mit.

Alle drei kamen über ein Kooperationsabkommen zur Personalentwicklung im Altenpflegebereich nach Deutschland, das der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg im Jahr 2013 mit dem „China Service Center für Friendship & Cooperation with Foreign Countries“  - einer Fachorganisation des chinesischen Außenministeriums - und dem Deutsch-Chinesischen Sozialwerk abschloss. Inhalt des Abkommens: Beginnend mit dem Ausbildungsjahr 2014/2015 konnten und können bis zu 150 in China examinierte Krankenpflegekräfte in Baden-Württemberg zu Altenpflegekräften ausgebildet werden, die danach noch mindestens zwei Jahre als Fachkräfte hier arbeiten sollen.

Die 42-jährige Xue Jing brachte bereits rund 20 Jahre Berufserfahrung als Krankenpflegerin mit, als sie sich für die Teilnahme am Ausbildungsprojekt bewarb. Was hat sie dazu motiviert? „Mir ist es wichtig, immer etwas Neues zu lernen und neue Erfahrungen zu machen“, erklärt Xue Jing. Außerdem hatte sie ein sehr positives Bild von Deutschland. „Made in Germany“ war für sie immer ein besonderes Gütesiegel, in China fuhr sie einen VW. Im September hat sie die Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege bestanden. Bei der Freisprechungsfeier der Freiburger Altenpflege-Schulen wurde sie für besondere Leistungen ausgezeichnet. „Damit wurde der Einsatz von Frau Xue gewürdigt, die nicht nur ihre Ausbildung mit guten Noten gemeistert hat, sondern sich parallel eine neue Sprache aneignen musste“, erklärt Gerda Willmann, die sich als Assistentin der Gesamtpflegedienstleitung gemeinsam mit den Praxisanleiterinnen der Pflegeheime um die chinesischen Auszubildenden kümmert. Xue Jing bestätigt: „Die Sprache war ein großes Problem. Am Anfang verstand ich zum Beispiel im Schulunterricht kein Wort. Auch die Verständigung mit den Bewohnern war nicht möglich.“ Mittlerweile hat Xue Jing diese Hürde gemeistert  - dank vieler Deutschstunden und mit Hilfe von Kollegen und Kolleginnen. „Einer brachte sogar ein Wörterbuch mit und versuchte, sich auf Chinesisch mit mir zu unterhalten.“
Seit dem 1. Oktober arbeitet die Chinesin als examinierte Pflegefachkraft im Wohnbereich „Saphir“ des Wichernhauses. Ihr Arbeitsvertrag ist unbefristet. Sie selbst möchte auch gerne noch in Deutschland bleiben und im Wichernhaus arbeiten - obwohl sie das Heimweh plagt. Zu schaffen macht ihr vor allem, dass ihr Mann und ihr 13-jähriger Sohn so weit weg sind. „Jeden Sommer kommen sie für zwei Monate nach Deutschland, und im Winter fahre ich immer nach Hause.“ Der Besuch ihrer Familie sei aber jedes Mal mit großem bürokratischem Aufwand verbunden. Außerdem fehlt ihr die Nähe zum Meer, denn ihre Heimatstadt Tsingtau liegt direkt am Strand.
Sie mag aber auch ihre momentane Wahlheimat Freiburg, die sie sich bei der Bewerbung bewusst ausgesucht hatte, und den Schwarzwald. An den Deutschen gefallen ihr besonders ihr Fleiß und ihre Pünktlichkeit. Positiv aufgefallen ist ihr auch, dass die Menschen auf der Straße höflich miteinander und mit ihr umgehen. „Manche grüßen mich sogar auf Chinesisch“, berichtet sie. Momentan sucht die frisch gebackene Fachkraft eine Wohnung, denn bisher lebt sie noch in einem möblierten Zimmer im Personalbereich des Wichernhauses. „Es ist nicht einfach. Viele Vermieter sagen gleich ab, wenn sie merken, dass ich mit ausländischem Akzent spreche“, so ihre Erfahrung.

Die Evangelische Stadtmission bewertet das Projekt nach den Erfahrungen der ersten drei Jahre positiv. Als Arbeitgeber hat sie viel in die Ausbildung der drei Chinesinnen investiert. So erhielten diese während der gesamten Ausbildung dreimal pro Woche Deutschunterricht, dessen Kosten die Stadtmission übernahm. Der Zeitaufwand für die Betreuung der Azubis und für die arbeits- und ausländerrechtlichen Formalitäten war enorm. Außerdem gab es auch Rückschläge, denn mehrere chinesische Schüler haben ihre Ausbildung abgebrochen. Dennoch hat die Stadtmission die Beteiligung an dem Projekt nicht bereut. Ewald Dengler, Vorstand der Stadtmission: „Dass es in der Pflege einen hohen Personalbedarf gibt, der mit einheimischen Bewerbern nicht gedeckt werden kann, ist bekannt. Mit unseren Mitarbeitenden aus osteuropäischen Ländern haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Jetzt freuen wir uns über die drei frisch gebackenen Fachkräfte aus Fernost.“ Abgeschlossen ist das Projekt damit noch nicht: Eine weitere Chinesin hat gerade ihre Ausbildung im Haus Siloah begonnen, und auch für den Ausbildungsbeginn im April 2018 liegen bereits Bewerbungen vor.

Xue Jing hat ihre Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege erfolgreich abgeschlossen.

Über das Kooperationsprojekt zur Personalentwicklung im Altenpflegebereich zwischen dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, dem „China Service Center für Friendship & Cooperation with Foreign Countries“ und dem Deutsch-Chinesischen Sozialwerk berichtete der SWR am Sonntag, 29.10. in der "Landesschau".

Die Aufnahmen für die Sendung wurden mit unserer frischgebackenen Fachkraft Xue Jing im Seniorenpflegeheim Wichernhaus gedreht.

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Laien-Performance in "Schräglage" tanzte für das S´Einlädele

Elf tanzbegeisterte Laien "Ü 40" brachten im Juli unter Leitung der Tanzpädagogin und Choreographin Renate Müller-Procyk eine abendfüllende Performance zum selbst gewählten Thema "Schräglage" auf die Bühne. Der Eintritt zu den vier Aufführungen in Freiburg und Endingen erfolgte auf Spendenbasis zugunsten des Hilfsprojekts „Friedensbote“ der Ukrainehilfe des S'Einlädele, das in Kiew alleinerziehende Mütter und deren Kinder mit Benachteiligungen unterstützt. Die gesammelten Eintrittsspenden und der Reinerlös aus Catering und Verkauf ergaben insgesamt eine Summe von über 1.000 Euro, die an das S’Einlädele übergeben wurden. Die Gelder fließen in vollem Umfang in das Hilfsprojekt.

Weitere Infos zum Hilfsprojekt unter www.seinlaedele.de.

Es war bereits das dritte Projekt dieser Art, das die Tanzpädagogin und Choreographin Renate Müller-Procyk (choreographische Assistenz: Anna Garms) auf die Beine stellte.

Dieses Jahr hatten die Beteiligten das Thema „Schräglage“ gewählt. Die elf Tänzer und Tänzerinnen steuerten viele eigene Ideen bei und entwickelten sie unter Anleitung bühnentauglich weiter, sodass ein abendfüllendes Programm entstand. Der Choreographin ging es dabei nicht um technische Perfektion oder Bühnenerfahrung, sondern vielmehr darum, die Eigenheiten jedes/r Einzelnen darzustellen, ihre Natürlichkeit und Authentizität.

Und das genau war es, was den Auftritt spannend und sehenswert machte: Die bunte Mischung und Vielfalt der Tanzenden spiegelte sich in humorvollen, aber auch intensiven Choreographien wider, die das Publikum in jedem Moment überraschten. Die Zuschauer und Zuschauerinnen erlebten skurrile, lustige, dramatische und verrückt, auf jeden Fall aber immer bewegende Szenen, ein „geplantes Chaos“, durchchoreographierte Bewegungen und Gruppen- sowie Einzel- oder Paartänze.

Infos zur Performance und zum Tanztheaterprojekt: www.newdance-freiburg.de

Kerstin Andreae, Freiburger Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen, informierte sich am 21. Juli bei einem Ortstermin über die Arbeit der Bahnhofsmission Freiburg.
Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten lernte Andreae die Einrichtung kennen und kam mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden ins Gespräch.
Annette Albrecht (Regionalleiterin von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg) und Norbert Aufrecht (Geschäftsbereichsleiter Missionarische Dienste der Evangelischen Stadtmission Freiburg) informierten die Abgeordnete über die gemeinsame Trägerschaft für die Bahnhofsmission sowie über deren Finanzierung.
Philipp Spitczok von Brisinski (Leitung der Bahnhofsmission Freiburg seitens IN VIA) und Sarah Gugel (Leitung der Bahnhofsmission Freiburg seitens Stadtmission) berichteten von Angeboten und Zielgruppen der Bahnhofsmission.
Thema waren auch aktuelle Herausforderungen, etwa die Gewinnung von Freiwilligen für ein FSJ, und gesellschaftliche Entwicklungen wie Zuwanderung und Altersarmut, die sich auf die Arbeit der Bahnhofsmission auswirken.

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 19. Juli 2017 über den Sinnesgarten und den Förderverein des Seniorenpflegeheims Breisach.

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Die Carl-Isler-Stiftung unterstützt im Jahr 2017 vier Projekte der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit insgesamt 11.000 Euro. Auf Beschluss ihres Kuratoriums bezuschusst die Stiftung die Umgestaltung des Gartens im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Bad Krozingen für demenziell erkrankte Bewohner und das Projekt „Rückenwind“ der Suchtberatungsstelle Regio-PBS für Angehörige spielsüchtiger Menschen mit jeweils 3.000 Euro. Insgesamt 5.000 Euro erhält die Ukrainehilfe des „S’Einlädele“ – 3.000 Euro für den Ausbau ihres Patenschaftsprojektes und weitere 2.000 Euro für den Einbau eines Aufzugs im Seniorenzentrum Vatutino in der Ukraine.

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Volker Höhlein (Geschäftsführer des S'Einlädele), Tobias Adler (Fundraiser im S'Einlädele), Damaris Prümmer (Projektverantwortliche „Rückenwind“) und Hanns-Martin Neuffer (Einrichtungsleiter im Dietrich-Bonhoeffer-Haus) freuen sich über die Unterstützung durch die Carl-Isler-Stiftung, die Ewald Dengler (Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg) im Auftrag des Kuratoriums symbolisch überreicht.

„Ida-Siegwolf-Zustiftung“ zur Carl-Isler-Stiftung der Stadtmission

Mehr als 30 Jahre lang, bis zu ihrem 80. Lebensjahr, war Ida Siegwolf ehrenamtlich für die Evangelische Bahnhofsmission in Freiburg aktiv. Ihr Wunsch war, dass zum Erhalt der Bahnhofsmission eine Stiftung eingerichtet wird. Mit einer Zustiftung von 10.000 Euro zur bestehenden Carl-Isler-Stiftung der Stadtmission hat ihr Sohn Leonhard Siegwolf nun im Sinne seiner Mutter dazu beigetragen, dass ihr Engagement für hilfsbedürftige Menschen fortgesetzt wird. Die Gelder werden als „Ida-Siegwolf-Zustiftung“ geführt, deren Erträge ausschließlich der Arbeit der Bahnhofsmission zufließen.

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission und Mitglied im Stiftungs-Kuratorium, freut sich gemeinsam mit der Leiterin der Evangelischen Bahnhofmission Sarah Gugel über die zusätzlichen Mittel, die durch die Zustiftung zur Verfügung stehen: „Ehrenamtliches Engagement und finanzielle Zuwendungen sind für die Bahnhofsmission gleichermaßen unverzichtbar. Die Familie Siegwolf hat uns somit gleich doppelt unterstützt. Dafür sind wir von ganzem Herzen dankbar!“

Ida Siegwolf wurde zweimal für ihr soziales und kirchliches Engagement ausgezeichnet: 1995 von der Evangelischen Stadtmission mit dem „Kronenkreuz der badischen Landeskirche“ und 2004 - an ihrem 90. Geburtstag - von der Stadt Freiburg mit der „Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg“.

Foto (v.l.n.r.): Leonhard Siegwolf (Stifter), Sarah Gugel (Leiterin der Evangelischen Bahnhofmission), Ewald Dengler (Vorstand der Evangelischen Stadtmission und Mitglied im Kuratorium der Carl-Isler-Stiftung)

Die Badische Zeitung berichtete am 8. Juni über die Zustiftung.

Mit einer öffentlichen Aktion zum Internationalen Tag der Pflege machten das Diakonische Werk Baden und örtliche Träger der Altenhilfe am 12. Mai auf die dramatische Situation in der Altenpflege aufmerksam. Mit dabei war auch die Evangelische Stadtmission Freiburg als Trägerin von sechs Seniorenpflegeheimen und einer Diakoniestation im Raum Freiburg.
 
Am Vormittag versammelten sich unter dem Motto „Pflege braucht mehr Zeit!“ Mitarbeitende aus der Pflege auf dem Augustinerplatz in Freiburg zu einem Flashmob.
 
Die Diakonie und die beteiligten Träger forderten mit der Aktion eine Verbesserung der Arbeitssituation in der Altenpflege. In Deutschland fehlt schon heute Pflegepersonal. Alle Prognosen zeigen: Die Lage wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Die Mitarbeitenden haben immer weniger Zeit, um pflegebedürftigen Menschen in angemessener Weise Zuwendung und Begleitung entgegenzubringen. Gleichzeitig wächst in unserer alternden Bevölkerung der Bedarf an guter Pflege. Mit Blick auf die Bundestagswahl forderten die Träger konsequente Maßnahmen der Politik. Dazu gehören eine bessere Bezahlung und ein verbesserter Personalschlüssel, insbesondere in der stationären Pflege.

Aus dem benachbarten Seniorenpflegeheim Wichernhaus der Stadtmission waren auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der Betreuung zur Unterstützung mitgekommen.

Die Evangelische Stadtmission Freiburg beteiligte sich am 29. April mit einem Infostand an der Jobmesse Gesundheit & Pflege in Freiburg. Die Seniorenpflegeheime der Stadtmission und die Diakoniestation Bad Krozingen warben gemeinsam für eine Ausbildung in der Altenpflege.

Auch qualifizierte Pflegefachkräfte, die sich beruflich neu orientieren wollen, wurden angesprochen.

In einem Alters-Simulationsanzug konnten Besucher und Besucherinnen am eigenen Leib erfahren, wie sich der Körper im Alter verändert.

 
Infos zur Ausbildung bei der Evangelischen Stadtmission und Online-Bewerbung

Ein Team von ERB Medien drehte am 28.4. einen Filmbeitrag über unsere Sozialbetreuung für Flüchtlinge in der Wiesentalstraße, der im Juli im Rahmen der Serie "Vision.Mission.Stadtmission" gesendet wurde.

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Mitten in der Freiburger Innenstadt machte die Ökumenische Bahnhofsmission am 22. April Station. Am bundesweiten "Tag der Bahnhofsmission" luden die beiden Träger - die Evangelische Stadtmission Freiburg und IN VIA in der Erzdiözese Freiburg - dazu ein, auf dem Kartoffelmarkt mit hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und sich auf Schautafeln zu informieren. Genau wie bei der Bahnhofsmission am Gleis 1 wurden die Gäste mit fair gehandeltem Kaffee, Tee, Schmalzbroten und hausgemachter Marmelade verköstigt. Für Kinder gab es gasgefüllte Bahnhofsmissions-Luftballons.
 
Philipp Spitczock und Sarah Gugel, die Leitungskräfte der Bahnhofsmission Freiburg, wollten mit dem Aktionstag deutlich machen: "Die Bahnhofsmission Freiburg ist weit mehr als eine Hilfseinrichtung für Reisende am Bahnhof. Sie ist Teil des sozialen Hilfenetzwerks in Freiburg und eine wichtige Anlaufstelle für Menschen auf der Suche nach Orientierung."

Die BZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 20. April 2017 über Idriz Ismailji, der im Rahmen des Projektverbundes Baden im Wichernhaus zur Pflegekraft ausgebildet wird.

Die Badische Zeitung berichtete am 19. April über die Sanierung des Paulussaals und der Pauluskirche.

Auf der Internetseite der BZ wurde dazu eine Bildergalerie veröffentlicht, die Einblicke in die Baustelle gibt.

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Kooperation mit der Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission Freiburg

Salif Bayo aus Gambia blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: Mit sieben weiteren Geflüchteten wurde er für die Teilnahme an der ausbildungsvorbereitenden Maßnahme "puzzle 3" der Stadtpiraten Freiburg e.V. ausgewählt. Aufmerksam und interessiert lernen die Geflüchteten in Gruppen a vier Personen fachpraktische und theoretische Inhalte rund um das Schreinerhandwerk. Die Maßnahme in der Holzwerkstatt der Evangelischen Stadtmission Freiburg erstreckt sich über vier Monate hinweg, unter Anleitung eines Schreinermeisters, Hans Jürgen Hug.

Die Maßnahme zielt darauf ab, Geflüchtete zu qualifizieren. Sie stellt ein Verbindungsstück, ein „Puzzlestück" dar, damit die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt erleichtert wird. Somit kann Integration ganzheitlich funktionieren und der Bedarf von Unternehmen nach Fachkräften zielgerichtet beantwortet werden. Nach einem Abschlusstest können die Teilnehmer sich mit einem Zeugnis bewerben. "Der Grundgedanke des Projekts war unser Wunsch, dass wir mal was für die Eltern machen, die es zum Teil richtig schwer haben, wenn sie hier ankommen. Das Projekt eröffnet konkrete Zukunftsperspektiven", sagt David Rösch, erster Vorsitzender der Stadtpiraten Freiburg e.V.

Die Evangelische Stadtmission Freiburg unterstützt das Projekt, indem sie den Stadtpiraten ihre Holzwerkstatt mit Maschinen und Werkzeug zur Verfügung stellt - in der vorgeschalteten Pilotphase sogar mietfrei. Außerdem war sie bei der Projektentwicklung beratend mit dabei. Willi Vötter, Bereichsleiter der sozialen Dienste der Evangelischen Stadtmission, freut sich über die Kooperation: "Geflüchtete durch sinnvolle Arbeit und den Erwerb von Kompetenzen in die Gesellschaft zu integrieren, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag dazu leisten können. Zudem gibt es eine Querverbindung zu unserem Betreuungsangebot in der Flüchtlingsunterkunft Wiesentalstraße, denn an dem Projekt der Stadtpiraten nehmen auch einige der dortigen Bewohner teil."

Mit dem Projekt befinden sich die Stadtpiraten Freiburg in der engeren Auswahl um den Deutschen Integrationspreis. Mit dem Integrationspreis möchte die gemeinnützige Hertie-Stiftung überzeugende Integrationsprojekte finden, fördern und sie bei der Umsetzung begleiten und auszeichnen. Dafür wird die Stiftungsförderung mit Crowdfunding kombiniert. Für die Finanzierung von Projekten und das Preisgeld stellt die Hertie-Stiftung über 200.000 Euro bereit.

2. Platz im Crowdfunding Ranking

puzzle³ hat mit 826 Unterstützer am 11. April den 2. Platz in einem Ranking erreicht, bei dem es um zusätzliche Mittel der Hertie-Stiftung ging. Als Zweitplatzierter erhält das Projekt 10.000 Euro zusätzlich für den Fundingtopf.

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne zum Projekt "puzzle3".

Die Internetseite fudder.de berichtete am 8. Mai über das Projekt.

Stadtpiraten Freiburg e.V. ist ein eigenständiger, gemeinnütziger Verein mit regionalem Bezug. Vorrangiges Ziel der Stadtpiraten ist die Unterstützung und Begleitung von minderjährigen Geflüchteten in Freiburg. Die Stadtpiraten sind seit 2009 in Freiburger Flüchtlingswohnheimen aktiv. Wöchentlich gestalten sie mit rund 70 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen ein Programm für rund 170 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. "Wir arbeiten für eine Gesellschaft mit hoffnungsvollen, aktiven und gesunden Mitgestalter und Mitgestalterinnen. Eine Gesellschaft, in der Menschen sich ihres unveräußerlichen Wertes bewusst sind und in der eine Kultur der Wertschätzung, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Nächstenliebe gelebt und erlebbar ist", so der Verein.

Im November und Dezember filmte ein Team der ERB Medien GmbH die Gottesdienste der Gemeinde dreisam3 sowie die Mädchengruppe für die Sendereihe "Vision - Mission - Stadtmission" bei bwfamily.tv. Daraus entstanden zwei Filme.

Im Rahmen der "Woche der Inklusion" der Stadt Freiburg luden die Evangelische Hochschule und die Evangelische Stadtmission Freiburg am 16.02. dazu ein, ihr intergeneratives Wohnprojekt im Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz kennenzulernen. Viele interessierte BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, mit alten und jungen BewohnerInnen ins Gespräch zu kommen, auf einer Wandzeitung Aussagen zu Jugend und Alter zu kommentieren und eine Musterwohnung zu besichtigen. Das intergenerative Wohnprojekt stellte sich außerdem mit einer Fotoausstellung und einem Filmbeitrag vor.

Foto: H.-P. Fischer

Bilder vom Tag der Offenen Tür

Dass Enkelkinder und Großeltern unter einem Dach leben, ist besonders in der Stadt selten geworden. Das 2010 gestartete intergenerative, d.h. generationenübergreifende, Wohnprojekt der Evangelischen Hochschule Freiburg ermöglicht das Zusammenleben von Alt und Jung. Seit 2013 kooperiert die EH mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg. In deren "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" ist seitdem eine Wohnung für drei Studierende der Religionspädagogik reserviert. Die Belegung wechselt in der Regel jährlich. Derzeit wohnen dort zwei Studentinnen und ein Student. Sie begleiten ihre älteren NachbarInnen zum Beispiel bei Einkäufen, Spaziergängen oder Arztbesuchen, geben Hilfestellung am Computer und machen Angebote zur Freizeitgestaltung, wie gemeinsames Kochen und Essen, Singen und Musizieren oder Spielenachmittage.

"Jung und Alt können viel voneinander lernen, das Zusammenleben ist eine Bereicherung für beide Seiten", erklärt Prof. Dr. Kerstin Lammer, die das Projekt an der EH leitet. Die Hochschule biete ihren Projekt-TeilnehmerInnen  neben günstigem Wohnraum gleichzeitig ein studien- und berufsbezogenes Lernfeld. "Die Studierenden werden engmaschig begleitet und das Projekt wird evaluiert."

Auch für die Evangelische Stadtmission Freiburg ist das generationenübergreifende Wohnen ein Gewinn: "Viele ältere Menschen, die bei uns einziehen, wünschen sich Begleitung und Betreuung. Wir können durch die Unterstützung der Studierenden unser Betreuungsangebot verbessern", so Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler.

Am 21. November 2016 fand in den Räumen der Matthäusgemeinde Freiburg die Gründungsveranstaltung der CVJM-Gruppe Freiburg statt. Die Gruppe soll dabei helfen, die Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker vernetzen.

Mit der Gründung der örtlichen Gruppe des CVJM  (Christlicher Verein Junger Menschen) bekommt der weltweit größte christliche Jugendverband nun auch wieder seine Dependance in Freiburg, nachdem eine frühere CVJM-Arbeit, die übrigens als Arbeitszweig der Evangelischen Stadtmission betrieben wurde, in den 80er Jahren beendet werden musste. Zu den Initiatoren der Neugründung gehören Vertreter der Jugendkulturarbeit „TEN SING“, der Schuljugendarbeit „ACROSS“, sowie die Evangelische Pfarrgemeinde Nord und die Evangelische Gemeinde dreisam3. Ein weiterer Netzwerkpartner ist der „Stadtpiraten Freiburg e.V.“, der Jugendarbeit in Freiburger Flüchtlingsunterkünften betreibt. Darüber hinaus sind auch 19 Privatpersonen Mitglieder geworden.

„Wir wollen keinen klassischen Verein“ erklärt Norbert Aufrecht von der Gemeinde dreisam3. Vielmehr gehe es darum, die Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker zu vernetzen, Synergien zu nutzen und so eine breitere Plattform für christliche Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Auch David Rösch von den Stadtpiraten sieht viele Chancen in der neuen CVJM-Gruppe:  „Wir wollen junge Menschen motivieren, sich zu engagieren – egal bei welchem Partner des Netzwerks. Wir hoffen, dass Jugendarbeit gestärkt wird und weitere spannende Kooperationen entstehen.“ Darauf setzen auch Gemeindediakonin Verena Essig von der Evangelischen Pfarrgemeinde Nord und Felix Böllmann, Ortsältester in der Evangelischen Pfarrgemeinde Südwest: „Oft fehlen vor Ort die Ehrenamtlichen, die eine Kindergruppe oder eine Freizeit anbieten können. Hier können die CVJMer eine Lücke schließen“, so Verena Essig.

Doch: CVJM ist nicht nur Engagement, sondern auch Heimat für den Glauben. Norbert Aufrecht erinnert sich daran, wie wichtig es für ihn war, als Kind und Jugendlicher an Gruppen und Zeltlagern teilzunehmen und dort auch den christlichen Glauben kennen zu lernen: „Das war eine tolle Zeit, und ich bin heute aus eigener Erfahrung überzeugt davon, dass der christliche Glaube junge Leute stark macht und einen guten Kompass für ein verantwortliches Leben mitgibt.“

Auch Felix Böllmann bringt CVJM-Gruppen- und Gremienerfahrung mit: „Junge Leute probieren gern etwas aus. Für mich war der CVJM immer ein guter Raum, um neues zu entdecken, andere Christen kennenzulernen und selbst zu wachsen.“

Markus Engelhardt, Dekan des Evangelischen Stadtkirchenbezirks Freiburg, hat die Planungsphase unterstützt. „Ich freue mich über jede Initiative, die jungen Leuten Zugang zum christlichen Glauben eröffnet. Solche Zugänge sind vielfältig und die Vernetzung verschiedener Angebote daher wichtig. Das Konkurrenzdenken sollte der Vergangenheit angehören“, gab Engelhardt den Initiatoren mit auf den Weg.

Unterstützung kommt auch vom CVJM Baden: „Wir begrüßen die Initiative aus Freiburg und freuen uns über die Offenheit und das gute Miteinander der verschiedenen Akteure in Freiburg. Wir unterstützen das Freiburger Netzwerk und stellen gerne unser Knowhow aus der Jugendverbandsarbeit zur Verfügung“, sagt Matthias Kerschbaum, Generalsekretär des regional zuständigen CVJM - Landesverbandes.

Bei der Veranstaltung wurde die Gründung einer zunächst rechtlich unselbständigen Gruppe unter dem Dach des CVJM Baden vorgenommen, die verschiedene Arbeitszweige vernetzt, organisatorische Aspekte bündelt und neue Möglichkeiten für christliche Jugendarbeit eröffnet. Die Initiatoren berichteten über die Idee eines CVJM-Netzwerkes, stelleten die "Pariser Basis" als Grundlage der Zusammenarbeit vor und konkretisierten mit den Teilnehmenden Ziel und Auftrag eines CVJM - Netzwerkes Freiburg. Die Informationsveranstaltung mündete in die Gründung der Gruppe mit Unterzeichnung von Mitgliedschaftsanträgen.

Der „Christliche Verein Junger Menschen“ ist der größte christlich-ökumenische Jugendverband in Deutschland. Der CVJM ist  konfessionsunabhängig und hat allein in Deutschland ca. 330.000 Mitglieder, die in 2.200 Ortsvereinen organisiert sind. Die Angebote des CVJM (Gruppen, Aktionen, Sport und Freizeiten) sind offen für alle und erreichen jedes Jahr fast 1 Million weitere junge Menschen. Der CVJM ist Teil einer weltweiten Bewegung, zu der in 124 Ländern ca. 45 Mio. Mitglieder gehören. Auch wenn die CVJM stets am Puls der Zeit bleiben, blickt die Bewegung auf eine lange Tradition zurück: Vor über 150 Jahren trafen sich am Rande der Weltausstellung 1855 in Paris 99 junge Männer aus neun Ländern, verabschiedeten die sog. „Pariser Basis“ und gründeten den Weltbund der CVJM. Auch in Freiburg gab es schon seit 1865 einen CVJM - Ortsverein, der zuletzt  innerhalb der Evangelischen Stadtmission betrieben, jedoch um 1985 aufgelöst wurde. Seit ca. 10 Jahren gibt es in Freiburg die im norwegischen CVJM entwickelte, musikalisch-kreative Jugendarbeit „TenSing“-Arbeit, bisher jedoch ohne Anbindung an den CVJM.

Am 8. November drehte ein Filmteam der ERB Medien GmbH einen Filmbeitrag über das Josefshaus St. Peter. Der Film wird im Rahmen der Sendereihe "Vision - Mission - Stadtmission" bei bwfamily.tv ausgestrahlt. Erster Sendetermin war der 20.12. Die Sendung wird noch mehrfach wiederholt.

Hier können Sie die gesamte Sendung online anschauen.

Herbstfest der Flüchtlingsunterkunft Wiesentalstraße

Vor knapp einem Jahr hat die Evangelische Stadtmission Freiburg die Sozialbetreuung in der Flüchtlingsunterkunft in der Wiesentalstaße 21a übernommen. Das Team der Flüchtlingshilfe hat in dieser Zeit viel erlebt und bewegt. Nun war es an der Zeit, auch einmal gemeinsam zu feiern.

Am 2. Oktober trafen sich die BewohnerInnen, ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende, NachbarInnen und Kooperationspartner zu einem bunten Herbstfest auf dem Außengelände des benachbarten Jugend- und Kinderhauses „Juks“. Kulinarische Spezialitäten, Tänze und Musik aus verschiedenen Kulturen, ein Kinderprogramm und viele zwischenmenschliche Begegnungen bescherten allen Mitfeiernden einen frohen Nachmittag.

Bilder vom Fest

Bilder vom Fest

„Alter ich schwör‘: Spielhallen haben meinen Geldbeutel gef…“ Mit diesen drastischen Worten reagiert ein Passant auf die Frage: „Was denken Sie über Spielhallen?“ Diese Frage stellte die „Regio-PSB“ der Evangelischen Stadtmission am 28. September auf einer Bodenzeitung in der Freiburger Innenstadt. Anlass der Aktion: der bundesweite „Aktionstags Glücksspielsucht“.
Die Suchtberatungsstelle konnte mit dieser niederschwelligen und wertschätzenden Form der Ansprache viele gute Gespräche über die Risiken von Glücksspiel führen und über Hilfsmöglichkeiten informieren. Viele Passanten blieben stehen, lasen sich die vorgegeben Antwortmöglichkeiten durch und markierten die Aussage, der sie zustimmten, mit einem Kreuz.
Vor allem junge Menschen stimmten zu, dass „die Leute selber wissen müssen, ob sie da reingehen“.  Noch mehr Passanten aber sahen die Not der „25.000 Glücksspielsüchtigen in Baden Württemberg“ und forderten, dass man „da etwas unternehmen“ müsse. Eine hohe Zustimmung bekam auch die Aussage, dass „am Ende doch nur die Besitzer von Spielhallen die Gewinner“ seien. Wenig Zustimmung fand die Aussage, dass man „mit einer guten Strategie Geld gewinnen“ könne, oder auch, dass „Spielhallen doch auch Arbeitsplätze schaffen“.
Eine ganze Reihe von Passantinnen und Passanten äußerten im Gespräch, dass sie selbst einen Kollegen oder Angehörigen hätten, der von der Spielleidenschaft nicht mehr loskäme. Einige wenige bekannten sogar eigene Probleme mit dem Glücksspiel. Hier konnte Informationsmaterial  weitergegeben und der Kontakt zur Beratungsstelle hergestellt werden. Immer wieder wurde auch darauf hingewiesen, dass Glücksspiel eine wichtige staatliche Einnahmequelle bei uns ist. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Präventions- und Hilfsangebote wie das der Stadtmission ausreichend gefördert werden. Insgesamt fand die Aktion viel positive Resonanz und Zustimmung.

Am Sonntag, 25. September, feierte das S’Einlädele sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Festgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche im Stühlinger. Die Festpredigt hielt der ehemalige Direktor der Berliner Stadtmission, Hans-Georg Filker. Als besonderer Gast war die S'Einlädele-Gründerin Schwester Inge Kimmerle dabei. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Rejoice Chor aus Schallstadt und die Brass Quintett Academy aus Kiew. Parallel zum Gottesdienst gab es ein abwechslungsreiches Programm für Kinder mit Kinderschminken, Hüpfburg, und Aktionen im Park. Nach dem Gottesdienst war Zeit für Begegnung bei selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.

Auf 25 segensreiche Jahre blickt das S’Einlädele zurück. Was das christlich ausgerichtete Hilfsprojekt in dieser Zeit für Menschen in Freiburg und in der Ukraine tun konnte, ist Grund zu feiern, zu danken und Gott zu loben.
Im Grunde genommen fing alles mit einer persönlichen Krise an. Nach vierzehn Jahren als Gemeindediakonin in der damaligen Paulusgemeinde (heute: dreisam3), fühlte die Aidlinger Schwester Inge Kimmerle sich ausgebrannt und wollte Freiburg verlassen. Ein Gespräch mit einem Seelsorger erbrachte ganz neue Perspektiven auf das, was Gott mit ihr vorhatte, und so öffnete unter ihrer Leitung am 20. November 1991 das S’Einlädele im Stadtteil Stühlinger erstmals seine Tür. Schon bald war dieser etwas andere Laden mit seiner besonderen Atmosphäre kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Menschen kamen dazu, um diese fantasievolle Idee praktizierter Nächstenliebe zu unterstützen.
Im Frühjahr 1993 waren ukrainische Ingenieure in Freiburg und wünschten sich beim Besuch im S’Einlädele Bibeln. Bei der Übergabe lud der mitgereiste Stadtabgeordnete Schwester Inge ein, nach Kiew zu kommen, um modellhaft Religionsunterricht zu geben. Drei Monate später erfolgte die erste Ukraine-Reise (inzwischen sind es circa 70). Die große persönliche Not erschütterte das Reiseteam. Nach der Rückkehr wurde die Ukraine-Hilfe gegründet. Seither entstanden viele Hilfsprojekte. Zu den herausragenden Projekten zählen der Aufbau von drei Kinderhäusern, ein Seniorenzentrum und ein Landwirtschaftshof.
Jährlich schickt das S’Einlädele etwa zehn Hilfstransporte in die Ukraine und lässt über das ganze Jahr verteilt die Weihnachtspäckchen-, Fasten-, Schulranzen- und Lebensmittelpäckchen-Aktionen laufen. In all seinen Aktivitäten ist das S’Einlädele auf Geld- und Sachspenden angewiesen.
2010 gab Schwester Inge den Stab an den neuen Geschäftsführer Volker Höhlein weiter, die Trägerschaft übernahm die Evangelische Stadtmission Freiburg. „Lesen und Genießen“ heißt es im Café Satz mit Antiquariat, das im November 2012 als weiteres Projekt dazu kam. Heute teilt sich das S’Einlädele auf in die Arbeitsbereiche Ladenverkauf mit Seelsorgeangebot, Café Satz mit Antiquariat sowie die Ukraine-Hilfe. 17 hauptamtliche und rund 70 ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind heute insgesamt beschäftigt.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums berichtet die Badische Zeitung am 24.September über die Geschichte und Gegenwart des "S'Einlädele".

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Mit einem bunten Sommerfest feierte das Seniorenpflegeheim Breisach am 10. September bei strahlendem Sonnenschein sein 10-jähriges Bestehen. Mit dabei waren neben den BewohnerInnen und ihren Angehörigen auch viele ehrenamtlich Mitarbeitende.

Bildliche Eindrücke vom Fest finden Sie hier.

In ihrer Ausgabe vom 9. September berichtet die Badische Zeitung über das Jubiläum im Seniorenpflegeheim Breisach.

Die Evangelische Stadtmission Freiburg beteiligt sich am „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining des SC Freiburg, der sein Engagement für Flüchtlinge in Freiburg ausbaut. Das Freiburger Netzwerk veranstaltet seit November 2015 wöchentlich ein Fußballtraining für Flüchtlinge und wird als 19. Willkommensbündnis nun für zwei Jahre im Rahmen des bundesweiten Integrations-Programms „Willkommen im Fußball“ gefördert. Mit dieser Unterstützung soll das bestehende Fußballangebot ausgebaut und Flüchtlinge bei der Integration in den südbadischen Vereinsfußball unterstützt werden.

„Freunde statt Fremde“ ist das Motto, unter dem der SC Freiburg seit 2009 Aktionen bündelt und Projekte unterstützt, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und gegen Diskriminierung wenden. Seit November 2015 gehört das „Freunde statt Fremde“-Fußballtraining dazu. Das wöchentliche Fußballangebot ist ein gemeinsames Projekt von Polizei-Sportverein Freiburg, Stadt Freiburg, Diakonischem Werk Freiburg, Evangelischer Stadtmission Freiburg, eurojournalist.eu und SC Freiburg für Jugendliche und erwachsene Männer (16 bis 30 Jahre) aus den Freiburger Flüchtlingswohnheimen in der Lörracher Straße und in der Wiesentalstraße, wo die Stadtmission für die Betreuung der Flüchtlinge zuständig ist.

Die „Freunde statt Fremde“-Fußballeinheiten sind mittlerweile fester Bestandteil des Alltags vieler Bewohner des Wohnheims. Das Trainerteam versucht, über den Spaß am Fußball den Teilnehmern spielerisch die deutsche Sprache näherzubringen und ihnen dadurch die Integration in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern. Über das Fußballtraining hinaus werden außerdem gemeinsam weitere Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen geplant und durchgeführt.

„Willkommen im Fußball“ ist ein bundesweites Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert von der Bundesliga-Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz.
Seit August 2015 haben sich bundesweit 20 Willkommensbündnisse gebildet. Die Bündnisse bestehen aus der Kooperation eines Vereins der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen und Amateurvereinen. Eine fachliche sowie finanzielle Unterstützung sorgt dafür, dass die lokalen Bündnisse und Netzwerke auch über die Förderdauer hinaus tragfähig gemacht werden.

Website der Bundesliga Stiftung

Website der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 1. Juli über die Aktivitäten des Fördervereins für das Seniorenpflegeheim Breisach und in diesem Zusammenhang auch erneut über den Garten der Erinnerung für demenzkranke Bewohner.

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Die Badische Zeitung berichtete am 6. und 14. Juni über die Eröffnung des "Gartens der Erinnerung" für dementiell erkrankte Bewohner/innen im Seniorenpflegeheim Breisach.

Zum Artikel vom 6. Juni

Zum Artikel vom 13. Juni

Die Badische Zeitung berichtete am 21. Mai über die Selbsthilfegruppe für Glücksspielsüchtige unserer Suchtberatungsstelle Regio-PSB.

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Die Badische Zeitung hat Ende April 2016 über das S'Einlädele, die Ukrainehilfe und Artjom Bulakh berichtet.

Hier geht es zum Artikel

Die Evangelische Stadtmission Freiburg beteiligte sich am 9. und 10. April mit einem Infostand an der Jobmesse Gesundheit & Pflege in Freiburg.

Die sechs Seniorenpflegeheime der Stadtmission und die Diakoniestation Bad Krozingen warben gemeinsam für eine Ausbildung in der Altenpflege. Auch qualifizierte Pflegefachkräfte, die sich beruflich neu orientieren wollen, werden angesprochen.

Mit dabei waren erfahrene Praxisanleitungen, unser Ausbildungsbotschafter und weitere Azubis aus verschiedenen Pflegeheimen der Stadtmission.

Infos zur Ausbildung bei der Evangelischen Stadtmission und Online-Bewerbung

Die BZ berichtete Anfang April über zwei Bauprojekte der Evangelischen Stadtmission. 

Die Sanierung des Paulussaals und der Pauluskirche war Thema in einem Artikel am 4. April.

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Am 2. April erschien ein Bericht über das Großprojekt auf dem Thomasareal.

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Rollstuhlfahrer Felix Bernhard erzählte von seinen Pilgerwegen

Von seinen Rollstuhl-Pilgerfahrten auf dem Jakobsweg und nach Jerusalem erzählte Felix Bernhard in einem reich bebilderten Vortrag am 28. Januar 2016 im Melanchthon-Saal in Freiburg. Veranstalter war die Alpha-Buchhandlung in der Evangelischen Stadtmission Freiburg.

Über den Vortrag berichtet der Evang. Stadtkirchenbezirk auf seiner Homepage.

Die Badische Zeitung hat am 1. Februar ebenfalls einen Bericht veröffentlicht.

Allen Widerständen zum Trotz pilgerte Bernhard fünf Mal auf dem Jakobsweg und legte dabei mehr als 3.000 Kilometer zurück. Er überwand steile Pässe und endlose Ebenen, mal unter sengender Sonne, mal im strömenden Regen. Alleine, im Rollstuhl. Damit nicht genug: Er reiste sogar bis nach Jerusalem. In sechs Monaten legte er 5.500 Kilometer zurück und durchquerte neun Länder - mit reiner Muskelkraft. Ein Abenteuer, das vor ihm noch nie ein Mensch im Rollstuhl bewältigt hat.

Seit einem schweren Motorradunfall sitzt der frühere Leistungssportler im Rollstuhl. Mit dem festen Willen, seinem Leben wieder Normalität zu geben und sich von seinem Handicap nicht stoppen zu lassen, hat er sich auf den Weg gemacht.

Felix Bernhard berichtet von Freiheit, Einsamkeit und wunderbaren Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religion.

Für eine Sendereihe über Stadtmissionen in Baden dreht seit Sommer 2015 ein Team von ERB Medien in verschiedenen Einrichtungen der Ev. Stadtmission Freiburg.

Bei einem Drehtermin im Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz ging es am 25. Januar um das intergenerative Wohnprojekt der Ev. Hochschule und der Ev. Stadtmission Freiburg. Gefilmt wurden die beteiligten Studentinnen sowie mehrere Senioren und Seniorinnen. Frau Professor Dr. Kerstin Lammer, Projektleiterin an der EH, und der Vorstand der Stadtmission Ewald Dengler wurden ebenfalls interviewt.

Für eine Sendereihe über Stadtmissionen in Baden dreht seit Sommer 2015 ein Team von ERB Medien in verschiedenen Einrichtungen der Ev. Stadtmission Freiburg.

Am 19. Januar war das Filmteam zu Gast bei der Regio-PSB, unserer Suchtberatungsstelle, und in einer Freiburger Spielhalle. Thema des Films: Spielsucht und die Prävention auf Anbieterseite.

Unsere Suchtberatung führt Schulungen für Spielhallen-Personal durch, um die Mitarbeitenden dafür zu sensibilisieren, wie sie auffällige Spieler erkennen und in Hilfsangebote vermitteln können.

Die gesamte Sendung, die auch Beiträge über die Arbeit der Stadtmissionen in Karlsruhe und Heidelberg enthält, können Sie hier anschauen.

 

Förderverein freut sich über 500 Euro

Seit mittlerweile 15 Jahren verzichtet der regionale Energie- und Umweltdienstleister Badenova in der Vorweihnachtszeit auf kostspielige Weihnachtsgeschenke an Kunden. Stattdessen stellt Badenova das eingesparte Geld karitativen und ehrenamtlichen Einrichtungen zur Verfügung.

Aus diesem Spendentopf erhielt der Förderverein Seniorenpflegeheim Breisach 500 Euro für das Projekt "Garten der Erinnerung". Dazu Ernst Schneider, 1. Vorsitzender des Fördervereins: „Wir verwenden die Badenova-Weihnachtsüberraschung zum Ausbau des geplanten Gartenprojektes für unsere dementen Senioren. Der Garten der Erinnerung wird zum Beispiel mit einer Wassersäule eingerichtet und soll für die Senioren eine Wohlfühloase werden.“

(Quelle für Foto und Text: badenova AG & Co. KG, Freiburg)


Im Bild:
Stehend: Martina Bastian und Marco Gutjahr (Badenova Unternehmenskommunikation), Dr. Martin Kalchthaler (stellvertr. Vorsitzender Förderverein Runder Tisch für Mitmenschlichkeit e.V. Breisach), Horst Zahner (Vorstand Förderverein Essenstreff e.V. Dreikönigshaus Freiburg) und Ernst Schneider (1. Vorsitzender Förderverein Seniorenpflegeheim Breisach e.V.). Sitzend: Anke Dallmann (Sprecherin Netzwerk Inklusion Region Freiburg).

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 23.12.2015 über den aktuellen Stand der Planungen für das Thomas-Areal in Zähringen.

Hier können Sie den Artikel nachlesen.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Gernot Erler informierte sich im Dezember 2015 im Seniorenpflegeheim Breisach über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Altenhilfe, speziell in der stationären Pflege, und die Auswirkungen der neuen Gesetze. Im Gespräch mit Heimleiter Roland Stadler ging es außerdem um die grundsätzliche Frage des Sinns und Nutzens von Pflegeheimen.

Foto: Büro MdB Erler

Die Freiburger Band "Zwei für Einen" gab am 17. Dezember an der Weihnachtskrippe der Bahnhofsmission im Untergeschoss des Hauptbahnhofs ein Benefizkonzert. Barbara Necker (Piano, Gesang) und Dieter Bauer (Gitarre, Gesang) präsentierten neben Weihnachtsliedern in neuem Gewand auch Gospels und eigene Songs.

Die beiden Musiker finden immer wieder in Projekten zusammen, arbeiten derzeit im Gebetshaus Freiburg als Team und haben eine Vorliebe für Gospelmusik.

Auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Armut suchen Menschen Zuflucht in Deutschland. Sie aufzunehmen, zunächst mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen und ihnen dann eine neue Perspektive für ihr Leben zu bieten, ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft. Besonders gefordert sind hier die christlichen Kirchen und Einrichtungen. Die Evangelische Stadtmission hat daher entschieden, in die Flüchtlingshilfe einzusteigen. Im Auftrag der Stadt Freiburg übernimmt sie die soziale Betreuung von Flüchtlingen in der neuen Container-Siedlung in der Wiesentalstraße, wo etwa 180 Menschen untergebracht werden.

Die Unterkunft wurde am 25. November eröffnet. Die Stadt Freiburg hat hier in 150 Containern Wohnraum für 180 Menschen geschaffen. Die meisten Bewohner und Bewohnerinnen, die zuvor in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften untergebracht waren, sind bereits eingezogen.

„Der Umzug in den Container hat – das lässt sich leicht erahnen – nichts mit Luxus zu tun. Trotzdem ist es für die Flüchtlinge eine wichtige Verbesserung: Die Einrichtung ist in überschaubare Wohneinheiten gegliedert, in denen es jeweils möglich ist, selbst zu kochen und auch Wäsche zu waschen“, so Norbert Aufrecht, Geschäftsbereichsleiter der Evangelischen Stadtmission Freiburg.

Die Stadtmission ist zuständig für die migrationsspezifische Beratung und die Gewährleistung der allgemeinen Betreuung, organisiert das tägliche Miteinander in der Unterkunft und bietet Orientierungshilfen in besonderen Lebenslagen. Für die Betreuung hat die Stadtmission 1,8 Stellen für Sozialarbeiter geschaffen, die mit drei neuen Mitarbeiterinnen besetzt wurden.

Das Engagement für Flüchtlinge soll in die bestehenden Strukturen der Stadtmission eingebunden und mit anderen Angeboten vernetzt werden, zum Beispiel mit der Holzwerkstatt für Langzeitarbeitslose und mit der Gemeinde „dreisam 3“. Schon jetzt haben sich zahlreiche Gemeindemitglieder gemeldet, um die Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft ehrenamtlich zu unterstützen. „Auch von außerhalb der Gemeinde – zum Beispiel aus dem Helfernetzwerk im Vauban und in St. Georgen - haben sich schon viele Helfer bei uns gemeldet. Aber wir können noch weitere Unterstützer brauchen“, so Norbert Aufrecht. Interessierte können sich per E-Mail unter fluechtlingshilfe@stadtmission-freiburg, per Online-Formular oder telefonisch unter den Nummern 015209 3197-35 und -36 bei der Stadtmission melden.

Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 7.11.2015 über den Planungsstand beim neuen Pflegeheim in Breisach.

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Die Stadtmission beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder an der Messe "marktplatz ARBEIT Südbaden", die am 13. und 14. November in der Halle 3 der Messe Freiburg stattfand.

Am gemeinsamen Infostand mit der Evangelischen Fachschule für Altenpflege gab es Infos und Gespräche rund ums Thema Ausbildung und die Chance zur Blitzbewerbung.

Mit dabei waren Ausbildungsbotschafter Mustafa Teskeredzic und GERT, der Alterssimulationsanzug.

Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 7.11.2015 über den Planungsstand beim neuen Pflegeheim in Breisach.

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Die Badische Zeitung berichtete am 4. November 2015 über den geplanten Demenzgarten im Seniorenpflegeheim Breisach.

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Diakonisches Werk Baden und Carl-Isler-Stiftung fördern neues Angebot

Das Diakonische Werk Baden und die Carl-Isler-Stiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg fördern ein neues Angebot im Haus Siloah in Bad Krozingen: Für den therapeutischen Mittagstisch in der Cafeteria gibt es vom DW einen Zuschuss von 6.800 Euro, die CIS steuert 1.800 Euro bei. Die Gesamtkosten des Projekts, das im September begonnen hat,  liegen bei rund 9.500 Euro pro Jahr.

„Wir wollen schwerstdemente Bewohnerinnen und Bewohner in ein ‚Großfamiliengefüge‘ einbinden. Das weckt bei ihnen Erinnerungen an früher und schafft eine Atmosphäre, in der das Essen Freude macht“, erklärt Heimleiter Hartmut Cech. Spontane Besuche von Angehörigen sind willkommen, sie werden mit an den Tisch eingeladen.

Mit dem neuen Angebot, das montags bis freitags stattfindet, sollen therapeutische und rehabilitierende Effekte erreicht, positive Gefühle geweckt und eine sinnstiftende Tagesstruktur etabliert werden. Cech: „Der Einzelne wird mit seinen besonderen Fähigkeiten und Bedürfnissen gesehen und kann so auch außerhalb des Wohnbereiches individuell betreut werden.“ Gleichzeitig werden die Speisesäle der Wohnbereiche entlastet – das Personal hat dort mehr Zeit und Ruhe, um auf die übrigen Bewohner einzugehen.

Ziel ist außerdem, durch die Mitwirkung von zusätzlichen Betreuungskräften beim Mittagstisch ein Netzwerk mit bürgerschaftlich Engagierten aus dem Quartier und den Kirchen vor Ort zu bilden. „So soll ein intergenerativer Sozialraum entstehen, in dem Kompetenzen, Gesundheit, Wohlbefinden und Pflege im Kontext von Demenz und Schwerstpflegebedürftigkeit erlebbar gemacht werden“, erläutert Hartmut Cech.

Die Mittel für die Förderung stammen aus einer landesweiten Kollekte der Evangelischen Landeskirche in Baden, bei der jedes Jahr zu Ostern ein fünfstelliger Betrag zugunsten der „Diakonischen Hilfen für ältere Menschen“ gesammelt wird. Diese Gelder werden treuhänderisch durch das Diakonische Werk Baden verwaltet. Pro Jahr werden im Schnitt zehn Projekte gefördert.

Der Zuschuss der Carl-Isler-Stiftung kommt aus deren jährlicher Ausschüttung. Die Stiftung unterstützt mit ihren Mitteln die Arbeit der Evangelischen Stadtmission in ihrer ganzen Breite – von der Altenpflege über die Suchtkrankenhilfe bis hin zur missionarischen Arbeit. 

Das Haus Siloah ist Teil des Seniorenzentrums am Kurpark, das in ruhiger Lage am Ortsrand von Bad Krozingen Angebote für verschiedenste Lebenslagen älterer Menschen bereithält: vom Betreuten Wohnen über die ambulante Pflege bis zum Seniorenpflegeheim mit Dauer-, Kurzzeit- und Tagespflegeangebot. 

Im Rahmen einer Serie über das Ehrenamt berichtet die Badische Zeitung am 15.08.2015 über die Bahnhofsmission Freiburg.

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Die Badische Zeitung berichtet in der Ausgabe vom 13.08.2015 ausführlich über das Seniorenpflegeheim Breisach und den Altenpfleger Sandro Baumgarten, der dort im Juli seine Ausbildung abgeschlossen hat und übernommen wurde.

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Im Leitartikel der Ausgabe vom 13.08. berichtet der Stadtkurier über die Sanierung und Umnutzung verschiedener Kirchengebäude in Freiburg. Im Bericht wird auch die Pauluskirche erwähnt.

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Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 10. August 2015 über die Sanierung von Paulussaal und Pauluskirche.

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Sanierung wird von Evangelischer Stadtmission, Stadtkirchenbezirk und Landeskirche finanziert

Der traditionsreiche Paulussaal und die Pauluskirche sollen generalsaniert werden. Jetzt hat der Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche Baden den Weg dazu frei gemacht. Das Projekt der Evangelischen Stadtmission mit einem Volumen von 5,25 Millionen Euro wird von der Landeskirche mit 1,5 Mio. Euro bezuschusst. Auch die Evangelische Kirche in Freiburg (Stadtkirchenbezirk) finanziert 600.000 Euro, ihre Stiftung Ortskirchenkasse weitere 200.000 Euro. Für den Paulussaal als traditionsreiche Kultur- und Veranstaltungsstätte mit rund 1000 Plätzen ist die Stadtmission mit weiteren Partnern im Gespräch. Bereits 2017 sollen die Sanierungs-Maßnahmen abgeschlossen sein.

Die 1907 erbaute Pauluskirche samt Paulussaal in der Dreisamstraße 3 ist bis heute die einzige evangelische Kirche in der Freiburger Kernstadt. Das Gebäude samt Areal gehört dem Stadtkirchenbezirk Freiburg, ist aber seit zehn Jahren an die Stadtmission vermietet und soll künftig im Rahmen eines Erbpachtvertrags weiter betrieben werden.
Seit 2004 ist die neu gegründete Profilgemeinde „dreisam3“ in der Pauluskirche zu Hause. Als Gemeinde ohne Gemeindegebiet ist sie zwischenzeitlich auf über 300 Gemeindeglieder angewachsen und erreicht mit ihren beiden Gottesdiensten am Sonntagmorgen oft noch mehr Besucher. Die Gemeinde ist eine Pfarrgemeinde innerhalb der Evangelischen Kirche in Freiburg, wird aber in der Trägerschaft der Stadtmission betrieben. Auch der traditionsreiche Paulussaal mit seinen knapp 1000 Sitzplätzen hat in den letzten 10 Jahren eine Renaissance erlebt und wurde wieder zu einer gefragten Adresse für Konzerte, Kleinkunst, Vorträge, Vereinsveranstaltungen und Feste.

Doch der Zahn der Zeit nagt seit langem an dem Gebäudekomplex und die Generalsanierung wird unumgehbar: „Mit der Gründung der Gemeinde dreisam3 im Oktober 2004 wurde das Gebäude zwar instandgesetzt, aber nicht grundlegend saniert“, erklärt Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler. Inzwischen zeige sich der Sanierungsbedarf nicht nur an abblätternden Farben, sondern auch beim löchrigen Dach, den veralteten technischen und sanitären Anlagen und der nicht vorhandenen Barrierefreiheit des Gebäudes. „Der jetzige Zustand wird den Anforderungen einfach nicht mehr gerecht. Jetzt sind wir froh und dankbar für die Unterstützung, die wir kirchlicherseits erhalten. Sobald die Eckpunkte der Finanzierung vollends feststehen, wollen wir den Startschuss für die Sanierungen geben“, so Dengler.

Auch Stadtdekan Markus Engelhardt freut sich: „Dass die Landeskirche so deutlich in die Mitverantwortung einsteigt, zeigt, wie sehr die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde dreisam3 als Gemeinde neuen Typs auch durch die Landeskirche wahrgenommen und gewürdigt wird“, sagt er. „Aus Sicht der Evangelischen Kirche in Freiburg ist diese Gemeinde, deren Entstehung durch den damaligen Landesbischof Ulrich Fischer nachdrücklich unterstützt und gewollt war, ein echter Leuchtturm in der evangelischen Freiburger Landschaft, auf den wir stolz sind. Da ich mich auch persönlich mit dreisam3 und den Menschen, die dort unterwegs sind, sehr verbunden fühle, freue ich mich über diese Entscheidung besonders. Nun sind die Weichen gestellt, dass wir gemeinsam loslegen können, um durch die Erneuerung des einzigen evangelischen Standortes in der Freiburger City protestantisches Profil in unserer Stadt weiter zu schärfen und eine Gemeinde zu stärken, deren besondere Form etliche Menschen bei der Kirche hält, die ihr sonst verloren gingen.“

Zum Profil dieses „evangelischen Standortes“ gehört ausdrücklich auch der Paulussaal. Er soll – anknüpfend an seine Geschichte als renommierter Veranstaltungs- und Konzertsaal – weiter öffentlich genützt werden. Während der Sanierung des KG II, soll er zusätzlich den Vorlesungsbetrieb des Audimax der Uni Freiburg aufnehmen.

So soll das Paulusareal ein gesellschaftlich und kulturell relevanter Ort mitten in der Innenstadt, mitten in der Gesellschaft werden. Darüber freut sich auch die Gemeinde dreisam3. Norbert Aufrecht, Vorsitzender der Gemeindeleitung: „Der Paulussaal mit seinen Konzerten, Comedians, Vereinsveranstaltungen, Festen und bald auch mit Vorlesungen ist ein total spannender Nachbar für unsere Gemeindearbeit. Wir freuen uns, an einem so weltoffenen Ort den christlichen Glauben in den Dialog bringen zu können.“

Die Pauluskirche wurde 1907 als dritte evangelische Kirche in Freiburg und als bis heute einziges evangelisches Gotteshaus in der Kernstadt erbaut. Zunächst wurde offiziell keine Kirche gebaut, sondern ein „evangelisches Gemeindehaus mit Betsaal“. Mit dem Gemeindehaus ist der bis heute für Veranstaltungen genutzte Paulussaal gemeint. Zahlreiche national und international bekannte Künstlerinnen und Künstler sind im Laufe der Jahrzehnte hier mit ihren Vorstellungen aufgetreten. Der „Betsaal“ ist die Kirche im ersten Stock, in der aktuell jeden Sonntag zwei Gottesdienste hintereinander gefeiert werden.
Das ganze Anwesen wurde im 2. Weltkrieg beschädigt und zunächst nur notdürftig repariert. In den 60er Jahren wurden dann Saal und Kirche einer Generalsanierung unterzogen und auf den damaligen Stand der Zeit gebracht. Die Kirche erhielt ihren heutigen Zuschnitt, die Bänke und die Kirchenfenster.
Bis 2002 war sie die Heimat der Evangelischen Paulusgemeinde, die aber immer weniger Gemeindeglieder zählte. Daher beschloss der ehemalige Evangelische Kirchengemeinderat, das Gemeindegebiet der Petrusgemeinde in der Unterwiehre zuzuschlagen und für die Pauluskirche sowie für den Saal eine neue Verwendung zu finden. In dieser Situation sah die Evangelische Stadtmission gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Freiburg die Chance zur Entwicklung einer neuartigen Gemeindearbeit. Der Evangelische Oberkirchenrat stimmte der Gründung einer landeskirchlichen Pfarrgemeinde ohne Gemeindegebiet, einer sogenannten Personalgemeinde, zu. Seit 2003 wird das Gebäude auf Basis eines Mietvertrags von der Evangelischen Stadtmission genutzt.

Die Badische Zeitung berichtete am 14. Juli 2015 über den geplanten "Garten der Erinnerung" des Seniorenpflegeheims Breisach. Er soll besonders auf die Bedürfnisse von Bewohnern zugeschnitten werden, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind.

Zum BZ-Bericht

Der Reblandkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 17. Juni 2015 über die Tagespflege im Haus Siloah.

Auf der Website des Reblandkuriers können Sie die Ausgabe durchblättern. Der Bericht steht auf Seite 14 oben.

Veranstaltung der Selbsthilfe im Paulussaal war gut besucht

Wie Angehörige von suchtkranken Menschen leiden  und  wo sie Hilfe finden, erfuhren am 11. Juni 2015 über 350 Besucher der Veranstaltung „Zwischen Ohnmacht und Wut - die Situation der Angehörigen von Suchtkranken“ im Paulussaal Freiburg. Veranstalter waren der Freundeskreis für suchtkranke Menschen, das Blaue Kreuz in Deutschland, Ortsverein  Freiburg,  und der Kreuzbund, Diözesanverband Freiburg. Die AOK Freiburg unterstützte die Veranstaltung  im Rahmen der Projektförderung  finanziell und organisatorisch.

Ein „Markt der Möglichkeiten“ mit elf Infoständen  von Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppen  gab Angehörigen die Möglichkeit sich zu informieren. Drei Fachreferate zeigten Wege zur Hilfe für Angehörige  auf.

Der Vortrag von Dr. Friedemann Hagenbuch (Chefarzt an der Klinik für Suchtmedizin des Zentrums für Psychiatrie Emmendingen) trug den Titel „Die Liebe und der Suff regen die Menschen uff“.  In seinem Referat ging es u.a. um die Suchterkrankung als „Familienerkrankung“, um Hilfsformen und -einrichtungen sowie um rechtliche Aspekte.

Frau Dr. Monika Rennert (Psychologische Psychotherapeutin und Fachbuchautorin) informierte über das Thema „Mitbetroffen von der Sucht – sind Angehörige co-abhängig?“ Dabei ging es um Fragen wie: Wer zieht wen in der betroffenen Familie nach unten? Welche Rollen spielen die Kinder als  „stille Opfer“?

Diplom-Sozialarbeiter und Therapeut Willi Vötter (Bereichsleiter der Sozialen Dienste der Evangelischen Stadtmission Freiburg), sprach über „Schritte aus der Ohnmacht und erste Hilfe für Angehörige“ und zeigte einen verständlichen Wegweiser auf.

Die Veranstaltung geht zurück auf eine Initiative von Armin Schilling, Leiter des Freundeskreises  für suchtkranke Menschen  der Pfarrgemeinde  St. Andreas, und seiner Familie. Sie dachten aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen an die Angehörigen von Suchtkranken und beschlossen, etwas für sie zu tun.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Jazz-Band Annelie Schwind Quartett.

Manfred Kluth/ Red.

Foto: Schilling

Präsentation zum Vortrag von Dr. Friedemann Hagenbuch (Klinik für Suchtmedizin im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen)

Vortrag von Dr. Monika Rennert (Psychologische Psychotherapeutin und Autorin des Buches "Co-Abhängigkeit: Was Sucht für die Familie bedeutet“)

Vortrag von Willi Vötter, Bereichsleiter Soziale Dienste der Evangelischen Stadtmission und Leiter der Suchtberatungsstelle Regio-PSB

Präsentation zum Vortrag

Veranstaltungsflyer zum Download

Am 5. Juni veröffentlichte die Badische Zeitung ein Interview mit dem Leiter unserer Suchtberatungsstelle Regio-PSB.

Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 16. April 2015 über die Evangelische Fachschule für Altenpflege und die Erfahrungen einer Teilzeit-Auszubildenden im Pflegeheim Bötzingen.

Zum Bericht auf der BZ-Homepage

Über die Erlebnisausstellung berichtete der Radiosender SWR 4 am 22.02. in seiner Sendung "Kultur" und am 24.02. in der Morgensendung.

Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn auf der Internetseite des SWR nachhören.

Lutz und Annette Barth haben mit dem "Sinnenpark"-Team der Evangelischen Landeskirche in Baden das Konzept für die Erlebnisausstellung "Hoffnung für die letzte Reise" entwickelt.

Am 27.02. waren sie zu Gast auf dem Freiburger Hauptfriedhof, um sich die aktuelle Ausstellung der Evangelischen Stadtmission und der Gemeinde dreisam 3 anzuschauen. Ihr Fazit: "Wir sind begeistert, wie ansprechend unser Konzept hier umgesetzt wird!"

"Das letzte Hemd hat keine Taschen“, weiß der Volksmund. Wenn wir sterben, können wir nichts mitnehmen. Aber wenn Sie für die „letzte Reise“ einen Koffer packen könnten – womit würden Sie ihn dann füllen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Erlebnisausstellung der Evangelischen Stadtmission Freiburg und ihrer Gemeinde "dreisam3", die bis zum 15. März in der Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs Freiburg zu sehen war.

"Bei der Ausstellung ging es darum Mut zu machen, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, mit der eigenen Endlichkeit, mit Trauer und Verlust. Und um die Frage: Worauf dürfen wir hoffen – im Leben und im Tod?" erklärt Ewald Dengler, Vorstand der Stadtmission.

Menschen unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenssituationen hatten für die Ausstellung ihren persönlichen Koffer zur Verfügung gestellt. Mit dabei waren Gepäckstücke von Martina Feierling-Rombach (Unternehmerin und frühere Stadträtin), Bauunternehmer Peter Unmüßig, Dr. Regine Schiewer (Vorsitzende der Ev. Stadtsynode), Markus Engelhardt (Dekan im Ev. Stadtkirchenbezirk Freiburg), Christian Heß (Regens des Priesterseminars), Andreas Kronenberg (Torwarttrainer beim SC Freiburg) und Bodo Wartke (Musikkabarettist). Weitere Koffer wurden beigesteuert von einem Besucher der Bahnhofsmission, einer 12-jährigen Schülerin, einer 85-jährigen Bewohnerin im Wichernhaus, einem syrischen Flüchtling und einer schwarzafrikanischen Studentin. "In diesen Koffern fanden sich weder eine Badehose noch Sonnencrème. Sie wurden nicht für einen Strandurlaub gepackt, sondern für die letzte und wohl wichtigste Reise, die uns Menschen bevorsteht", erklärt Ralf Berger, Pfarrer der Gemeinde dreisam3. Statt Urlaubsgarderobe hätten die Kofferpacker Dinge ausgewählt, auf die sie nicht verzichten könnten oder wollten "oder die für etwas stehen, das ihnen wirklich am Herzen liegt". Vom alten Teddybär über eine Autobiographie und ein Lexikon bis zur Ukulele reichte die Palette.

Die Ausstellung bot den Besuchern aber noch weit mehr: Sie konnten einen Krug mit symbolischen Tränenperlen füllen, sich in einem Brief Belastendes von der Seele schreiben, die Schätze im eigenen Leben entdecken und durch eine Wand mit verschiedenen Türchen einen Blick in den "Himmel" werfen, wie ihn die Bibel darstellt.

Veranstalter der Erlebnisausstellung waren die Evangelische Stadtmission Freiburg und ihre Gemeinde "dreisam3". Das Konzept des Projektes der Evangelischen Landeskirche in Baden wurde entwickelt von Annette und Lutz Barth, den Projektleitern des "Sinnenpark – Bibel erleben!" (www.sinnenpark.de).

Wir bedanken uns bei

für die geleistete Unterstützung!


Besucherinfo zum Download

Eine deutsch-chinesische Delegation der "Ausbildungskooperative Pflege China und Baden-Württemberg" besuchte am 27. Januar das Wichernhaus in Freiburg. Im Gespräch mit den chinesischen Azubis, den zuständigen Mitarbeiterinnen der Evangelischen Stadtmission und der Leitung der Fachschule für Altenpflege informierten sich die Gäste über die bisherigen Erfahrungen aller Beteiligten.

SWR 4 berichtete am 21. Januar in seinem Morgenprogramm über die chinesischen Azubis der Stadtmission.

Am 22. Januar begleitete dann das SWR-Fernsehen im Haus Siloah die beiden dort beschäftigten Azubis Shao Quing und Zhong Jiawen bei ihrer Arbeit. Der Beitrag wurde am 25. Januar in der Sendung "Landesschau aktuell" gezeigt und ist auch auf der Homepage des SWR zu sehen.

Das Downtown-Street-Team hat beim Ehrenamtswettbewerb "Echt Gut Baden Württemberg" den 3. Platz in der Kategorie "Lebendige Gesellschaft" belegt.
Die prämierten Projekte wurden am 5. Dezember 2014 im Neuen Schloss in Stuttgart geehrt. Bei der Preisverleihung waren der Stellvertretende Ministerpräsident Nils Schmid sowie die Ministerinnen und Minister der beteiligten Ressorts anwesend.

Die Badische Zeitung berichtete am Wochenende über die Auszeichnung für das Downtown-Street-Team.

Multinational setzt sich das Personal  in den Senioreneinrichtungen der Evangelischen Stadtmission bereits heute zusammen, viele Mitarbeitende stammen aus dem Osten Europas. Seit Oktober verstärken drei weit gereiste Auszubildende die Teams im Freiburger Wichernhaus und im Haus Siloah in Bad Krozingen: Zhong Jiawen, Shao Quing und Xue Jing sind aus China nach Baden gekommen, um sich als Altenpflegefachkräfte ausbilden zu lassen.

Grundlage für die Ausbildung in Deutschland ist ein Kooperationsabkommen zur Personalentwicklung im Altenpflegebereich, das der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg vor rund einem Jahr mit dem „China Service Center für Friendship & Cooperation with Foreign Countries“  - einer Fachorganisation des chinesischen Außenministeriums -und dem Deutsch-Chinesischen Sozialwerk abschloss. Inhalt des Abkommens: Beginnend mit dem Ausbildungsjahr 2014/2015 können bis zu 150 in China examinierte Krankenpflegekräfte in Baden-Württemberg zu Altenpflegekräften ausgebildet werden. Die praktische Ausbildung kann in stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen stattfinden. Im ersten Durchlauf gingen 26 Bewerbungen ein. Die Einrichtungen konnten aus den Bewerbungen ihre Kandidatinnen oder Kandidaten auswählen.

Die Evangelische Stadtmission Freiburg entschied sich, den Versuch zu wagen und drei der Auszubildenden aus Fernost einzustellen. Ewald Dengler, Direktor der Stadtmission: „Dass es in der Pflege einen hohen Personalbedarf gibt, der mit einheimischen Bewerbern nicht gedeckt werden kann, ist bekannt. Mit unseren Mitarbeitenden aus osteuropäischen Ländern haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Nun gehen wir mit der Beteiligung am Kooperationsabkommen mit China einen weiteren Schritt.“ Dengler hofft, dass sich die chinesischen Neuzugänge  gut eingewöhnen und die Chance nutzen, die ihnen geboten wird. Die fachlichen Voraussetzungen seien gegeben: „Alle drei haben in China eine Erstausbildung in der Krankenpflege abgeschlossen und Berufserfahrung gesammelt. Frau Xue hat sogar schon 20 Jahre als Krankenpflegerin gearbeitet. Frau Shao und Herr Zhong haben einen Bachelor-Abschluss. Herr Zhong hat zudem ehrenamtlich in einen Altenheim mitgearbeitet.“

Für Zhong Jiawen, Shao Quing und Xue Jing hat inzwischen die theoretische Ausbildung an der Evangelischen Fachschule für Altenpflege begonnen. Um ihre deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern, besuchen sie zusätzlich einen Sprachkurs, den die Stadtmission für sie bezahlt. Auch erste Erfahrungen in der Praxis konnten die neuen Azubis schon sammeln – die erste Arbeitswoche im Pflegeheim liegt hinter ihnen. Ihre Eindrücke: „Die Senioren werden hier sehr gut gepflegt. In China wird alten Menschen zwar viel Respekt entgegengebracht, aber die Pflegestandards sind viel niedriger, die Bewohner werden nicht aktiviert. Sie bekommen weder Krankengymnastik noch einen Rollator, um trotz Gehbehinderung mobil zu sein.“

Die drei Chinesen absolvieren nun zunächst die einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer. Nach bestandener Prüfung sind es dann weitere zwei Jahre bis zum Altenpflege-Examen. Vorgesehen ist laut Abkommen, dass sie nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung noch mindestens zwei Jahre in der deutschen Altenpflege mitarbeiten. Ewald Dengler: „Das Kooperationsabkommen ist ein Experiment. Wir wollen gemeinsam mit unseren Azubis aus Fernost erreichen, dass es erfolgreich verläuft.“

Den Kontakt zur Heimat halten die neuen Mitarbeiter via Internet. Besuchen werden sie ihre Familien wohl erst wieder in einem halben Jahr, wenn der erste Urlaub ansteht. Untergebracht sind die drei Chinesen im Personaltrakt des Wichernhauses mitten in der Freiburger Altstadt. Damit sie sich in ihrer neuen Heimat zurechtfinden, bekamen sie anfangs eine Stadtführung von Gerda Willmann. Als Assistentin des Gesamtpflegdienstleiters der Stadtmission kümmert sie sich gemeinsam mit den Praxisanleiterinnen der Pflegeheime um die Auszubildenden. „Für mich ist es besonders spannend, mehr über die Lebensumstände der drei zu erfahren – über ihre Arbeit in China, ihre Familie und ihre Eindrücke von Deutschland.“ Die sind bisher positiv: „Die Deutschen sind sehr freundlich und haben keine Angst. Sie arbeiten sehr professionell und sorgfältig“, fassen die Azubis ihre Beobachtungen zusammen. In Freiburg ist den vom Smog geplagten Chinesen vor allem eines aufgefallen: die gute Luft.

Foto: Shao Quing, Gerda Willmann, Xue Jing, Ewald Dengler, Zhong Jiawen (v.l.n.r.)


Die Badische Zeitung berichtet am 3.12.2014 in ihrer Lokalausgabe für Bad Krozingen über unsere chinesischen Azubis.

Honorarkonsul von Liberia zu Gast bei dreisam3

Am 19. Oktober war der Honorarkonsul von Liberia Michael Kölsch zu Gast bei der Gemeinde dreisam3 in Freiburg. In den Sonntagsgottesdiensten informierte er über die aktuelle Lage angesichts der Ebola-Epidemie in seinem Land.

Die Gemeinde spendete daraufhin einen Teil Ihrer Sonntagskollekte, rund 1.770 Euro, für drei Projekte in Liberia:

  • die Finanzierung einer Präventionskampagne mit Filmen
  • die Entwicklung einer App, die es Smartphone-Usern ermöglicht festzustellen, wo sie während einer infektiösen Phase waren
  • die Entsendung eines Ärzte-Teams in das Grenzgebiet von Liberia und Guinea.


Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 21. Oktober über den Besuch.

"Frohsinn und die von der Freude über das Ende eines langen Bürgerkrieges getragene Zuversicht und Geschäftigkeit sind der Angst vor Ansteckung und Stigmatisierung durch Ebola, der Skepsis gegenüber Behörden und Regierung und schließlich der Lähmung, die sich wie ein Schleier über das Land legt, gewichen. Das friedliche, lebens- und unternehmungslustige, optimistisch in die Zukunft blickende Liberia gibt es nicht mehr."

Das liberianische Gesundheitssystem, das sich gerade im Wiederaufbau befand, sei nun hinsichtlich Technik, Personal und Logistik heillos überfordert. "Kinder und Erwachsene sterben an Krankheiten, die unter normalen Umständen problemlos geheilt werden können, nur weil sich die Menschen nicht mehr in Krankenhäuser mit Ebola-Patienten trauen oder die Ärzte und Pfleger keine Kapazitäten mehr haben. Zahllose durch Ebola verwaiste Kinder suchen ein neues zu Hause."

Liberia "mit seinen reichen Bodenschätzen, Erz, Gold, Diamanten, Ölquellen, reichen Fischgründen, fruchtbaren Böden und einer demokratisch gewählten, international anerkannten und geschätzten Präsidentin, immerhin auch Trägerin des Friedensnobelpreises, die das Land entschuldet und in die internationale Staatengemeinschaft zurückgeführt hat" habe nun auch damit zu kämpfen, dass viele Kompetenz- und Leistungsträger aus Angst vor einer Ansteckung das Land verlassen. "Das wiederum hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmen den Betrieb einstellen. Lebensmittel und andere Waren werden knapp, die noch verfügbaren werden zu weit überhöhten Preisen verkauft. Viele Flugverbindungen wurden gekappt."

Michael Kölsch: "Die Aufklärung der Menschen über richtiges präventives Verhalten ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie. Zusammen mit dem Liberianischen Dokumentarfilmer Divine Key Anderson sind wir zurzeit dabei, Aufklärungsfilme zu produzieren, um diese auf kleinen, mobilen Leinwänden, insbesondere in den ländlichen Regionen vorzuführen."

Dem Honorarkonsul ist es außerdem gelungen  ein Team aus rund 20 internationalen Ärzten zusammenzustellen, die bereit und geeignet sind, nach Liberia zu reisen, um dort zu helfen. Eine erste Gruppe von vier Ärzten ist nach sehr intensiver Vorbereitung am 17. Oktober nach Liberia geflogen. Dort arbeiten sie im Ganta United Methodist Hospital an der Guineischen Grenze.

Und beim Verein Freunde Liberias liegt das Nutzungsrecht an einer neuartigen "EbolApp" zur schnellen Rekonstruierung von Infektionsketten. "So kann nach Abschluss der technischen Umsetzung der App im November schnell und zuverlässig rekonstruiert werden, mit welchen Personen ein Erkrankter in der infektiösen Phase zusammen war. Den Betroffenen können dann unmittelbar geeignete Handlungsempfehlungen übermittelt und somit eine weitere Ansteckung durch sie vermieden werden."

Kontaktdaten:

HONORARKONSULAT DER REPUBLIK LIBERIA
Dipl. Ing. Arch. Michael Kölsch, Honorarkonsul
Nikolaikirchhof 3,  04109 Leipzig
Tel.: 0341 3505398. Mobil: 0172 792 5899
E-Mail: konsulat@liberia.michaelkoelsch.de
www.liberia.michaelkoelsch.de

Zur Homepage der Freunde Liberias

Carl-Isler-Stiftung fördert zwei Projekte

Die Carl-Isler-Stiftung unterstützt im Jahr 2015 zwei Projekte der Evangelischen Stadtmission Freiburg mit insgesamt 8.000 Euro. Nach dem Beschluss des Kuratoriums bezuschusst die Stiftung die Lebensmittelpakete der Ukrainehilfe für Flüchtlingsfamilien und das Projekt "Kreativer Neustart Holz und Farbe" der Holzwerkstatt mit jeweils 4.000 Euro.

Seit mehr als 20 Jahren leistet das S´Einlädele umfangreiche Hilfe in der Ukraine. Die Situation hat sich für die Menschen dort durch den politischen Umbruch verschärft. "Durch Veruntreuung von Staatsgeldern ist die Haushaltskasse nahezu leer. Außerdem fließt viel Geld in den Verteidigungsetat. Auch sind die Lebenshaltungskosten drastisch gestiegen", erklärt Geschäftsführer Volker Höhlein. Daher sei die Ukraine-Nothilfe ins Leben gerufen worden, um schnell und gezielt das Leben einzelner Menschen erleichtern und den drängendsten Problemen in den Einrichtungen begegnen zu können.
Von den CIS-Geldern können nun 400 Lebensmittelpäckchen für (Flüchtlings-)Familien gekauft werden. Volker Höhlein: "Die Pakete werden mit unseren monatlichen Transporten in die Ukraine geschickt und von Mitarbeitern vor Ort gezielt weitergegeben."

Das Projekt "Kreativer Neustart Holz und Farbe" der Holzwerkstatt richtet sich an erwerbslose Frauen und Männer mit Suchterkrankungen. "Mit gezielten kreativen Angeboten und der fachlichen Aufarbeitung der Erkrankung soll eine Stabilisierung ihrer Lebensverhältnisse erreicht werden. Durch die Entwicklung einer Tagesstruktur werden das Selbstwertgefühl und die Vermittlungsfähigkeit in den allgemeinen Arbeitsmarkt gestärkt", erläutert Willi Vötter, Leiter der Sozialen Dienste der Evangelischen Stadtmission.
Dazu wird einmal pro Woche ein kreatives Gruppenangebot durch eine ausgebildete Fachkraft der Suchtberatungsstelle „Regio-PSB“ durchgeführt. Die Suchtthematik soll im Umgang mit Farben oder Holz aufgegriffen und bearbeitet werden. Die Werkstücke und die damit verbundenen Erfahrungen werden dann zum Inhalt einzeltherapeutischer Gespräche.
Die fachliche Qualifizierung erfolgt durch den Schreinermeister und Arbeitsanleiter der Schreinerei. Dabei geht es auch um die Vermittlung von praktischen Kenntnissen und Arbeitsorganisation sowie die Unterstützung beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen.

Die Carl-Isler-Stiftung ist die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission. Sie unterstützt mit ihren Mitteln die Arbeit der Stadtmission in ihrer ganzen Breite - von der Altenpflege über die Suchtkrankenhilfe bis hin zu unserer Missionarischen Arbeit - und springt dort ein, wo andere Geldgeber fehlen.

Foto: Ewald Dengler (Vorstand der Ev. Stadtmission), Willi Vötter (Bereichsleiter Soziale Dienste), Volker Höhlein (Geschäftsführer des S'Einlädele) und Prof. Dr. Rainer Marquard (Vorsitzender des Kuratoriums der CIS)

Die Badische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 25.09.2014 über die Risiken der Glücksspielsucht und die Arbeit unserer Suchtberatungsstelle Regio-PSB:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wenn-der-spielautomat-das-leben-bestimmt--91740443.html

Das SWR-Fernsehen griff das Thema am gleichen Tag in der Landesschau auf:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=8e63c520-44da-11e4-8ce5-0026b975f2e6

Auch im SWR-Radio und bei Radio Regenbogen wurden Beiträge gesendet.

Menschen im Rollstuhl sind in Bad Krozingen mit seinen Seniorenheimen und Kliniken kein ungewöhnlicher Anblick. Eine ganze Truppe junger Leute, die im "Rolli" die Fußgängerzone erkundet, sorgt dagegen für Aufsehen. Das erlebten im August die Auszubildenden der Seniorenpflegeheime Dietrich-Bonhoeffer-Haus und Haus Siloah bei einem ungewöhnlichen Ausflug in die Stadt.

"Mir ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler auch die Perspektive der pflegebedürftigen Menschen kennen lernen", erklärt Praxisanleiterin Margot von Beckerath, die sich um die Nachwuchs-Pflegekräfte in den beiden Heimen der Evangelischen Stadtmission kümmert. Deshalb lässt sie die Azubis einen Nachmittag lang Bad Krozingen aus der Rollstuhl-Perspektive erkunden.

Daniel R., Pflegeschüler im Haus Siloah, konnte den Sinn dieser Übung am Anfang nicht so recht erkennen: "Rollstühle kennt man als Azubi in der Altenpflege, sie begleiten einen zu jeder Zeit im Arbeitsalltag. Die Position eines Rollstuhlfahrers einzunehmen und während der Dienstzeit entspannt durch Bad Krozingen zu fahren, ist ja ganz nett, dachte ich, aber als umsichtiger Mensch kann ich mich doch ganz gut in die Lebenswelten anderer hineinversetzen. Wozu also so ein Training?"

Im Lauf des Tages wurde dem Auszubildenden bald klar, dass er sich geirrt hatte. Schon die technische Einführung, bei der unterschiedliche Rollstühle mit speziellen Einstellmöglichkeiten und Zubehör vorgestellt wurden, empfand er als hilfreich: "Wenn man diese Dinge kennt, kann man sie auch empfehlen. Und wir als Pflegekräfte sind schließlich für das Wohlbefinden der Bewohner zuständig."

Die Rollstuhlfahrt durch Bad Krozingen brachte dann unerwartete Herausforderungen mit sich. In Zweiergruppen mussten die Azubis eine Reihe von Aufgaben erfüllen, etwa die Besorgung von Infobroschüren aus dem Rathaus, Einkäufe oder Besuche bei diversen Arztpraxen. Fazit: "Die Stadt- und Wegeplanung des Kurortes Bad Krozingen erwies sich als wenig freundlich für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Häufig war es uns nicht möglich, selbständig Dinge des täglichen Lebens zu meistern. Rampen sind zu steil gebaut, Aufzüge, zum Beispiel am Bahnhof, laut Aussagen von Passanten schon länger außer Betrieb. Die Funktionalität der Rollstühle ließ auch zu wünschen übrig. Fußteile des Rollstuhls rutschten weg, die senkrechte Rückenlehne bescherte einem nach kurzer Zeit bereits ein unangenehmes, bedrückendes Gefühl."

Lenka W., Auszubildende im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, ergänzt die Beobachtungen: "Uns ist schnell aufgefallen, wie schwierig und anstrengend der Umgang mit einem Rollstuhl sein kann, gerade ohne Begleitperson. Jede Unebenheit der Bürgersteige, Randsteine oder ähnliches stellen Hindernisse dar. Leider sind auch sehr viele Geschäfte und Arztpraxen in Bad Krozingen für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar. Oft sind zwar Fahrstühle vorhanden, aber ein Defekt bedeutet einen sehr großen Umweg und ist mit großen Anstrengungen verbunden oder macht ein Weiterfahren sogar ganz unmöglich."

Als wäre das nicht genug, kam noch das mangelnde Feingefühl der Passanten hinzu. Lenka ist aufgefallen, "dass die älteren Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator uns sehr freundlich gegrüßt und angelächelt haben. Die Jüngeren hatten oftmals nur einen kurzen, mitleidigen Blick übrig." Ihr Kollege Daniel fasst es so zusammen: "Als Mensch mit körperlichen Einschränkungen hat man nicht nur mit den baulichen Gegebenheiten des Ortes, sondern auch noch überheblich wirkenden Blicken zu kämpfen. Auch dass ich immer zu den Menschen aufblicken muss, sorgt nicht gerade für Wohlbefinden. Jetzt weiß ich, wie wichtig es ist, dass ich den Heimbewohnern soweit wie möglich auf Augenhöhe begegne." 

Ein Planschbecken in der Bahnhofshalle ist selbst im Hochsommer ein ungewöhnlicher Anblick, der am vergangenen Samstag viele Passanten überraschte. Wer näherkam konnte sehen, dass auf dem Wasser beschriftete Papierblumen schwammen.

"Wir laden die Vorübergehenden ein aufzuschreiben, welche Erlebnisse oder Begegnungen sie heute froh gemacht haben", erklärten Margarethe Seidler und Sabrina Kumberg, beide Studentinnen der der Katholischen Hochschule und in den blauen Jacken der Bahnhofsmission unterwegs. Im Rahmen ihres Studiums der Sozialen Arbeit hatten sie gemeinsam mit der Leiterin der katholischen Bahnhofsmission Franziska Zähringer die Aktion in der Bahnhofshalle geplant.

Neben dem Papierrosenteich informierten Schautafeln über die Arbeit der Bahnhofsmission. Und als "Give-Away" konnten die Passantinnen und Passanten eine Geschichte über die Dankbarkeit für beglückende Erlebnisse mitnehmen.

Fazit des Tages: Ein Teich voller Blumen, viele beschenkte Passanten und Spendeneinnahmen in Höhe von fast einhundert Euro, die der Arbeit der Bahnhofsmission zugutekommen.

Die Bahnhofsmission Freiburg wird getragen von der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. und  IN VIA in der Erzdiözese Freiburg e.V. Sie ist am Gleis 1 des Freiburger Bahnhofs für Sie da: montags bis freitags von 7:30 bis 20 Uhr, samstags von 7:30 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

(Gruppenfoto: A. Theis)

Die Freiburger Kanzlei Dr. Stilz Behrens & Partner hatte Glück: Bei einem Gewinnspiel erhielt sie als 1. Preis die Belegung von 70 Werbeflächen der Firma "Wall AG" im Gesamtwert von 8.085,- Euro. Die Kanzlei, in der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte tätig sind, entschied, diesen Preis für einen guten Zweck einzusetzen. Sie gab ihn zu gleichen Teilen an die Evangelische Stadtmission und den Caritasverband Freiburg-Stadt weiter. Die Stadtmission entwickelte daraufhin eine Plakat-Kampagne, die in der Woche vom 5.-11. August auf 35 City Light-Säulen im Freiburger Stadtgebiet zu sehen ist.
"Mensch, keine Angst! Gottes größte Leidenschaft bist du!" Diese Botschaft stellt die Evangelische Stadtmission in den Mittelpunkt ihrer Kampagne. Der Slogan bezieht sich auf den Leitspruch der Stadtmission: "Gottes größte Leidenschaft sind wir Menschen". "Wir wollen damit auch diejenigen zum Gottvertrauen ermutigen, die wenig mit Glauben am Hut haben oder womöglich Berührungsängste gegenüber Gott haben – so wie der Mann auf dem Plakat", erklärt Norbert Aufrecht, Bereichsleiter der Missionarischen Dienste, der die Kampagne gemeinsam mit der Öffentlichkeitsarbeit und dem Grafikstudio Kyrio entwickelt hat. "Und weil Gott die Menschen so wichtig sind, gehört bei uns zum Reden über das Christsein das konkrete Engagement für hilfsbedürftige Menschen!" ergänzt Vorstand Ewald Dengler und verweist auf die breite Palette der Hilfsangebote der Evangelischen Stadtmission.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Kanzlei Dr. Stilz Behrens & Partner für die Unterstützung unserer Werbekampagne!

Besuch von gleich zwei Bundestagsabgeordneten bekam das Café Satz des "S'Einlädele" in dieser Woche:

Am Dienstagnachmittag informieren sich der Freiburger CDU-Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall und die CDU-Kommunalwahlkandidatinnen Carolin Jenkner und Carola Sonne über die Arbeit des "S'Einlädele" sowie über das "Downtown-Street-Team", das freitagnachts im Bermuda-Dreieck im Einsatz ist. Stadtmissionar Norbert Aufrecht, "S'Einlädele"-Geschäfsführer Volker Höhlein und Downtown-Teamleiter Johann Sening berichteten über die verschiedenen Aktivitäten. Hier ein Kurzbericht von TV Südbaden (beginnt ca. bei Sendeminute 5): http://www.tv-suedbaden.de/mediathek/video/suedbaden-aktuell-vom-29-april-2014/#.U2Dq-YVaeql

Am Mittwoch kam dann der SPD-Bundestagsabgeordnete Gernot Erler ins Café. Als "Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Länder der Östlichen Partnerschaft" interessierte er sich im Gespräch mit "S'Einlädele"-Geschäftsführer Volker Höhlein besonders für die Ukrainehilfe. Bei seiner nächsten Reise in das Krisenland Ende Mai möchte er ein Wohnhaus für Straßenkinder besuchen, das von der Ukrainehilfe unterstützt wird.

Als Bundestagskandidat hatte Matern von Marschall (CDU) das Seniorenpflegeheim Breisach im vergangenen Jahr bereits kennen gelernt. Nun kam er als gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Freiburg wieder ins Haus, um sich über die aktuellen Sorgen und Anliegen im Bereich Altenhilfe zu informieren. Mit dabei: der Breisacher Bürgermeister Oliver Rein.

Ewald Dengler, Vorstand der Stadtmission, und Heimleiter Roland Stadler informierten die beiden Politiker bei einem Rundgang unter anderem über das Angebot der Tagespflege. Im anschließenden Gespräch ging es um Themen wie den Personalschlüssel in der stationären Altenhilfe, die Attraktivität des Pflegeberufs und die Anwerbung osteuropäischer Pflegekräfte.

Das Downtown-Street-Team, das nachts im „Bermuda-Dreieck“ Sucht- und Gewaltprävention unter Jugendlichen betreibt, informiert dabei auch über die Gefahr der K.O.-Tropfen.

Die Badische Zeitung berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 27. Januar 2014.

K.O.-Tropfen sind tückisch

Gerson Kern und Johann Sening, Leiter des Teams: "Die Tropfen kann man im Getränk weder schmecken noch riechen. Besonders tückisch ist: Man merkt den Opfern zunächst nicht an, dass sie K.O.-Tropfen bekommen haben. Sie sind zwar schon willenlos, aber die Bewusstlosigkeit tritt erst zeitlich verzögert auf. Dem Täter bleibt also genug Zeit, sein Opfer an einen unbeobachteten Ort zu bringen. Wenn die Frau dann wieder zu sich kommt, ist der Täter längst weg und das Opfer kann sich an das, was passiert ist, nicht oder nur bruchstückhaft erinnern. Da die Tropfen zudem nur kurze Zeit im Blut nachweisbar sind, werden die Täter nur selten gefasst."

So kann man sich schützen

Was können Frauen tun, um sich vor K.O.-Tropfen zu schützen? "Es gibt ein paar einfache Tipps: Pass auf deine Getränke auf und lass sie nicht unbeobachtet offen stehen. Nimm keine Drinks von Leuten an, die du nicht kennst oder denen du nicht traust. Pass auf deine Freundinnen auf und lass sie nicht allein mit Fremden das Lokal verlassen." Doch das Team hat nicht nur hilfreiche Ratschläge parat, sondern verteilt auch so genannte "Spikeys" aus Plastik. Diese werden in den Flaschenhals gesteckt und verengen die Öffnung so weit, dass niemand unbemerkt Tropfen in die Flasche geben kann. "Damit leisten wir ganz praktische Hilfe und die Frauen nehmen die Spikeys gerne mit."

Info zum Downtown-Street-Team

Unter dem Motto "Damit niemand untergeht im Bermuda-Dreieck" ist das "Downtown-Street-Team" freitagnachts in dem berüchtigten Kneipen- und Discoviertel Freiburgs unterwegs. Das Team besteht aus ehrenamtlichen jungen Mitarbeitern, die – geschult und geleitet von einem Student der Religionspädagogik sowie einem Student der Sozialen Arbeit – durch ihre Einsätze und eine eigene Homepage Suchtprävention leisten. Hauptzielgruppe sind Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren. Ziel des Projektes ist es, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um sie auf die Gefahren des Alkohol- und Drogenkonsums hinzuweisen, ihnen zu helfen ihre Grenzen zu erkennen und einzuhalten. Bei Bedarf leisten die Teammitglieder auch Einzelfallhilfe: Sie sorgen dafür, dass betrunkene Jugendliche sicher nach Hause kommen, vermitteln Hilfskontakte und bieten Begleitung zu Beratungsstellen an. Träger des Projektes sind die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. mit der Gemeinde dreisam3, die Heilsarmee Freiburg und die ICF (International Christian Fellowship) Freiburg.

Krippe der Bahnhofsmission abgebaut

Nicht nur im heimischen Wohnzimmer ist die Saison für Weihnachtsbaum und Krippe abgelaufen -  auch im Freiburger Hauptbahnhof endete in den vergangenen Tagen die Weihnachtszeit. Die Krippe der Bahnhofsmission aus handgeschnitzten, lebensgroßen Holzfiguren wurde abtransportiert, die Dekoration weggeräumt, der Platz gefegt. Doch der Abschied hatte auch eine erfreuliche Seite - denn jetzt ging’s ans Eingemachte oder besser ans Eingeworfene: Das Kleingeld, das sich in der Spendensäule neben der Krippe angesammelt hatte, wurde ausgezählt.

"Gestaunt haben wir über das Ergebnis, es war fast vierstellig“, berichtet Hans-Peter Albrecht, der als ehrenamtlicher Helfer bei der Bahnhofsmission arbeitet. Im Namen der Bahnhofsmission bedankt er sich „bei all den eiligen Passantinnen und Passanten, die dennoch einen Moment der Betrachtung für unsere Idee fanden; bei allen, die sich an der Krippe etwas mehr Zeit nahmen; und natürlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die ihren Dank oder ihre Unterstützung in barer Münze ausgedrückt haben." Insgesamt kamen rund 900 Euro Barspenden in der Spendensäule an der Krippe zusammen. "Unsere Arbeit wird zu einem wesentlichen Teil aus Spenden finanziert. Deshalb freuen wir uns besonders über dieses großartige Ergebnis", erklärt die Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission Cornelia Reister. Auf dem Konto der Bahnhofsmission seien im Advent und nach Weihnachten weitere 700 Euro an Spenden eingegangen, die Dauerspenden noch nicht eingerechnet. Die Kosten für die Krippenausstellung lagen demgegenüber bei knapp 700 Euro.

Drei Erstsemester der Religionspädagogik sind zu Studienbeginn in das "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" der Evangelischen Stadtmission in Freiburg eingezogen. Die Bachelorstudentinnen der EH Freiburg nehmen an dem Vorzeigeprojekt Intergeneratives Wohnen teil, das Hochschule und Stadtmission für zunächst zwei Jahre aufgelegt haben. Die jungen Frauen bringen sich ehrenamtlich mit Hilfsleistungen für die Bewohner des Hauses ein.

Viele ältere Menschen wünschen sich mehr Begleitung, Betreuung und Versorgung. Schon kleinere Hilfeleistungen können ihre Situation enorm erleichtern. Auf der anderen Seite suchen in Freiburg viele Studierende bezahlbare Zimmer und sind bereit, im Gegenzug kleinere Hilfsdienste zu übernehmen, so zum Beispiel die Begleitung bei Einkäufen, Spaziergängen oder Arztbesuchen, gemeinsames Kochen und Essen, Vorlesen, Singen oder Musizieren, Computerkurse, Spielenachmittage, Mithilfe bei Festen und Feiern.

Die Evangelische Stadtmission Freiburg kann durch die Aufnahme der Studierenden ihr Betreuungsangebot verbessern, die Evangelische Hochschule (EH) Freiburg bietet ihren Erstsemestern neben günstigem Wohnraum ein studien- und berufsbezogenes Lernfeld. Die Studierenden werden engmaschig begleitet und das Projekt evaluiert.

Die EH Freiburg setzt damit das bereits 2010 begonnene Erfolgsmodell "Studierende wohnen im Altenheim" unter Leitung von Prof. Dr. Kerstin Lammer mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg fort. Für jeweils ein Studienjahr werden drei Wohnplätze für Studierende der Religionspädagogik und Studierende anderer Fachbereiche der Hochschule angeboten. Am 8. Oktober gab die Evangelische Stadtmission einen Begrüßungsempfang für die neuen Bewohnerinnen.

(Barbara Hirth, EH Freiburg)

Foto: Marc Doradzillo

Solaranlage auf dem Dach des Seniorenpflegeheims Breisach ist installiert

Alles Gute kommt von oben – so auch der Strom, der ab diesem Herbst auf dem Seniorenpflegeheim Breisach erzeugt wird. Auf dem Dach der Einrichtung, die zur Evangelischen Stadtmission Freiburg gehört, installierte die Freiburger Firma Badische Energiesysteme GmbH  eine Solaranlage, die ab dem Herbst saubere Energie liefert. Finanziert wird das 500.000-Euro-Projekt durch einen Privatinvestor.

"Es handelt sich um die zweitgrößte Solaranlage in Breisach auf einem Dach - mit einer Leistung von 231 Kilowatt-Peak auf einer bebauten Dachfläche von rund 1.600 Quadratmetern. Sie erzeugt 220.000 Kilowattstunden im Jahr", erklärt Matthias Beck, Geschäftsführer der Solarfirma. Davon werde das Pflegeheim rund 57 Prozent selbst verbrauchen. "Der Rest wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist. Wir können auch weitere Verbraucher in der Nähe beliefern. Die gesamte Strommenge reicht aus, um etwa 50 Vier-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen. Durch die Nutzung der Anlage werden rund 144.900 kg CO2 eingespart."

Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission: "Die Bewahrung der Schöpfung ist Teil unseres Leitbildes als christliche Organisation. Dazu gehört auch, dass wir darauf achten, die natürlichen Ressourcen zu schonen. Die Breisacher Solaranlage leistet dazu einen wichtigen Beitrag – nicht nur für unsere eigene Einrichtung, sondern auch darüber hinaus, da die erzeugte Energie unseren Bedarf übersteigt."

Die Evangelische Stadtmission verpachtet das Solardach an den Privatinvestor Matthias Severin aus Ihringen, der bereits eine kleinere Solaranlage auf seinem eigenen Grund und Boden besitzt. Für ihn ist die Investition nicht nur eine gute Geldanlage, sondern auch ein Herzensanliegen: "Wir brauchen erneuerbare Energien, um von der Atomkraft wegzukommen. Mit meiner Investition möchte ich einen Beitrag dazu leisten", so Severin.

Anfang Juli erfolgte der erste Spatenstich für das neue Seniorenzentrum in Breisach. Zwischen Rempart- und Zeppelinstraße entstehen vier Häuser für Betreutes Wohnen und Service-Wohnen sowie ein Pflegeheim.

Betreutes Wohnen
Ende 2014 sollen die 22 seniorengerechten, barrierefreien Wohnungen fertig gestellt sein. Sie verfügen über 2 bis 4 Zimmer und Flächen von 58 bis 132 Quadratmetern. Die Betreuung der Hausbewohner übernimmt die Evangelische Stadtmission Freiburg. Das Angebot richtet sich an Senioren ab 60 Jahren oder ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent.

Service-Wohnen
In zwei weiteren Häusern entstehen für das Service-Wohnen 13 Etagenwohnungen mit 2 bis 4 Zimmern, Wohnflächen zwischen 63 und 204 Quadratmetern und gehobener Ausstattung. Das Service-Wohnen eignet sich für jüngere Senioren, die nur bei Bedarf Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen möchten.

Pflegeheim
Für das Pflegeheim soll der erste Bauabschnitt im September in Angriff genommen werden. Geplant sind 72 Einzelzimmer auf sechs Wohngruppen für jeweils zwölf Bewohner. Das Wohngruppenmodell ermöglicht die Bildung einer Hausgemeinschaft, in der zum Beispiel die Mahlzeiten gemeinsam zubereitet werden. Eine Cafeteria im Erdgeschoss dient als Treffpunkt für das gesamte Seniorenzentrum.

Drei Studentinnen der Evangelischen Hochschule Freiburg ziehen ab dem 1. Oktober 2013 in die Seniorenwohnanlage am Adelhauser Klosterplatz ein.
Die angehenden Gemeindediakoninnen leben mit den Senioren und Seniorinnen unter einem Dach und engagieren sich zusätzlich auf vielfältige Weise ehrenamtlich im Haus.

Daraus ergibt sich ein doppelter Nutzen: Das Betreuungsangebot in der Seniorenwohnanlage wird ausgebaut und es entsteht eine Lebenssituation, in der Alt und Jung einander begegnen. So werden Berührungsängste und Vorurteile abgebaut und Gemeinschaft zwischen den Generationen wird erfahrbar.