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Advent heißt Ankunft

Willkommen im Advent

Advent heißt „Ankunft“. Die Adventszeit ist eine Zeit der Erwartung auf eine besondere Ankunft, nämlich die „adventus domini“, die Ankunft Gottes auf Erden. Heute gar nicht so einfach zu erklären. Ich will es anhand eines Liedvers versuchen:

„Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt. Sein Zepter ist Barmherzigkeit, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zu End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott mein Heiland groß von Tat.“

Dieser Text stammt aus dem wohl bekanntesten Adventslied der Kirchengeschichte, „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.“ Mit diesen Worten ver-dichtet Georg Weissel während des 30jährigen Kriegs gleich mehrere Bibelstellen aus dem alten Testament. Darunter das biblische Leitmotiv für die erste Adventswoche: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer“, ein Zitat aus dem alttestamentlichen Prophetenbuch Sacharja.

In schwierigen Zeiten haben Propheten, sozusagen Sprachrohre Gottes, eine Retter-Figur angekündigt, die die Weltgeschichte umschreibt und all das durchsetzt, was Gott wichtig ist: Recht und Gerechtigkeit, Frieden und Wohlergehen für alle Menschen. Man hat wohl an eine mächtige, durchsetzungsstarke, charismatische Führungspersönlichkeit gedacht. Einen Hoffnungsträger, wie wir ihn uns auch heute wünschen.

Christen haben in Jesus Christus diesen von Gott auf die Erde gesandten Retter erkannt. Und wurden dafür über Jahrhunderte belächelt. Denn: Jesus hatte nie wirklich Macht. Er hat auch (im Gegensatz zu manchen seiner Nachfolger in der Kirchengeschichte) keine Gewalt angewendet. Im Gegenteil: Seine Feinde haben ihn kreuzigen lassen. Aber gleichzeitig gab es Menschen, deren Leben verändert wurde: Kranke, die geheilt wurden. Ausgegrenzte, die angenommen wurden, Betrüger, die ihren Lebensstil verändert haben, schuldige Menschen, die von ihrer Schuld losgesprochen wurden. Menschen, die von Jesus sagten, er hätte Worte des ewigen Lebens.

Liest man die biblischen Berichte über jenen Jesus, dessen Geburt wir an Heiligabend feiern, findet man all die Wesensmerkmale, die Georg Weissel in seinem Lied aufzählt: Jesus handelte gerecht, hat vielen Menschen geholfen. Er war „sanftmütig“, also bescheiden, dienend, er ist freundlich und barmherzig mit Menschen umgegangen und hat so manches Schicksal positiv verändert, so mancher Not ein Ende gesetzt.

So kam – nach christlicher Überzeugung – Gott in unsere Welt. Nicht als Herrscher, sondern als eine Art Sanitäter der Menschheit. Er war nicht hoch oben und weit weg, sondern tief unten und ganz nah bei den Menschen. Irgendwie machtlos und zugleich so machtvoll, dass die Weltgeschichte durch ihn und seine Nachfolger*innen verändert wurde.

Und noch heute machen Menschen die Advents-Erfahrung, dass dieser Jesus bei ihnen ankommt, dass durch seine Nähe ihre Not beendet oder gelindert wird, dass sie angenommen sind, so wie sie sind, dass sie begleitet sind in den Schwierigkeiten ihres Lebens, die es trotz allem Glauben gibt.

Lassen wir ihn auch bei uns ankommen! Es lohnt sich!

Dies ist ein Auszug aus der Predigt von Norbert Aufrecht in der Gemeinde dreisam3 am 30.11.2025. Den gesamten Gottesdienst können Sie hier anschauen

2025-12-02T11:22:29+01:002. Dezember 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Gemeinsam Rätsel lösen und Natur genießen

Gemeinsam Rätsel lösen und Natur genießen

Im Oktober 2025 machte sich das Team der Verwaltung der Stadtmission Freiburg auf zu einem besonderen Ausflug nach Ihringen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune stand ein spannendes Escape Game auf dem Programm: Die Aufgabe lautete, den mysteriösen Brandstifter zu finden, der Feuer in den Weinbergen legt.

In drei Teams aufgeteilt, durchstreifte unser Team die malerischen Weinberge und lösten knifflige Rätsel – von Puzzles über Kräuterkunde bis hin zur Deutung geheimnisvoller Zeichen und dem Auffinden eines „Toten Briefkastens“. Nach zwei Stunden voller Spaß und kreativer Abenteuer stärkte sich die Gruppe bei Heidis Küfer mit leckerem Flammkuchen und regionalen Drinks.

Der Ausflug bot nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Arbeitsalltag, sondern stärkte auch den Zusammenhalt im Team. Ein gelungener Tag, der Lust auf mehr gemeinsame Abenteuer macht!

2025-10-27T11:54:18+01:0027. Oktober 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Leitungsklausur 2025 der Stadtmission: Strategie, Identität und Werte im Fokus

Strategie, Identität und Werte im Fokus

Vom 7. bis 9. Oktober 2025 fand die jährliche Leitungsklausur der Stadtmission im Kloster Maria Hilf in Bühl statt. Die dreitägige Veranstaltung diente der strategischen Ausrichtung und bot den Führungskräften Raum für intensive Diskussionen, kreative Prozesse und die Weiterentwicklung zentraler Projekte.

Den Auftakt bildete ein interaktives Strategietraining, das spielerische Elemente mit den Methoden des agilen Arbeitens verband. Ziel war es, innovative Lösungsansätze zu fördern und die Zusammenarbeit im Führungsteam zu stärken.

Am ersten Tag standen die Überarbeitung des Stadtmissions-Logos sowie die Planung einer Mitarbeitenden-App im Mittelpunkt. Die Diskussionen zu diesen Themen zogen sich bis in den Abend und wurden in entspannter Atmosphäre in der historischen Backstube des Klosters fortgesetzt.

Der Mittwoch war geprägt von der Überarbeitung des Leitbildes der Stadtmission. In intensiven Arbeitsphasen wurden Formulierungen diskutiert, Inhalte präzisiert und gemeinsame Werte herausgearbeitet. Das Ergebnis: ein neues, klares Leitbild, das die Grundsätze und Ziele der Stadtmission für die kommenden Jahre festhält.

Am letzten Tag besichtigte die Gruppe den Neubau der evangelischen Kirche in Bühl. Ein gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl bot Raum für Reflexion – insbesondere über die biblischen Worte aus dem Markus-Evangelium (12,30+31): „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Das zweite ist ebenso wichtig: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Diese Worte unterstreichen die Wertebasis der Stadtmission und dienten als inspirierender Abschluss der Klausur.

Fazit: Die Leitungsklausur 2025 war ein wichtiger Impulsgeber für die zukünftige Ausrichtung der Stadtmission – mit klaren Zielen, einer modernen Identität und einem gestärkten Teamgeist.

2025-10-27T11:55:32+01:0010. Oktober 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Mission possible – auch nach fast 150 Jahren

Mission possible – auch nach fast 150 Jahren

Die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat ihre Wurzeln im vorletzten Jahrhundert. Sie wurde im Jahr 1882 gegründet. Im Vereinsregister der Stadt Freiburg laufen wir unter der Nummer 13.

Seither ist viel Wasser die Dreisam hinuntergeflossen und wir sind gewachsen, weit über die Stadtgrenzen hinaus. Rund 850 Mitarbeitende und 400 Ehrenamtliche sind unter unserem Dach Tag für Tag für Menschen im Einsatz.

Doch das Rad der Zeit steht nie still. Unsere Arbeitsfelder entwickeln sich stetig weiter. Deshalb schaffen wir uns immer wieder bewusst Momente, um unseren Auftrag zu reflektieren, so auch letzte Woche beim Plenum, unserer Plattform, bei der alle Mitarbeitenden ab der mittleren Führungsebene zweimal im Jahr zusammenkommen.

Dabei haben wir einen Blick in unsere Satzung geworfen und uns gefragt: Ist unsere Mission heute noch dieselbe? Und passt das Wort „Mission“ überhaupt noch zu unseren Diensten und in unseren Vereinsnamen?

Unser gemeinsamer Eindruck war eindeutig: Ja! Unsere Mission bleibt im besten Sinn „possible“:

  • Schöpfungsverantwortung: Wir setzen uns für die Bewahrung der Schöpfung ein und wollen das Leben auf der Erde erhalten und erneuern.
  • Gerechtigkeitshandeln: Wir treten ein gegen ungerechte Strukturen, bekämpfen jede Form von Gewalt und streben Frieden und Versöhnung an.
  • Nächstenliebe: Wir begegnen menschlichen Nöten, körperlich, seelisch und geistlich, mit liebevollem Dienst.
  • Einladung zum Glauben: Wir teilen die gute Nachricht von Jesus Christus und seinem Reich.
  • Unterstützung zu christlichem Leben: Wir begleiten Menschen auf ihrem Weg zu einem lebendigen und mündigen Glauben.

So bleibt unser Auftrag auch nach fast 150 Jahren lebendig: Menschen dienen, Hoffnung geben und Zukunft gestalten. Aus Liebe zu Gott und den Menschen. Denn wir glauben: Gottes größte Leidenschaft sind wir Menschen.

2025-10-07T14:03:28+02:007. Oktober 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Erster Workshop zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung

Workshop zum Thema Betriebliche Gesundheit

8 Teilnehmende, zwei Stunden und jede Menge Erkenntnisse 

Am Mittwoch, den 10. September 2025 fand unser erster Workshop zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung im Wichernhaus in Freiburg statt. Acht engagierte Teilnehmende haben in zwei Stunden die größten Gesundheitsherausforderungen in unseren Einrichtungen gesammelt und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Gemeinsam wollen wir unsere Arbeitswelt gesünder gestalten. Es ist uns wichtig, dass sich jede/r wohlfühlt und die Unterstützung erhält, die er/sie braucht, denn zufriedene und gesunde Mitarbeitende sind die Basis für gemeinsamen Erfolg.

2025-09-24T10:47:15+02:0024. September 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Campingkirche 2025

Rückblick: Campingkirche am Titisee

Drei Wochen voller Gemeinschaft, Abenteuer und spannender Begegnungen.

Vom 4. bis 24. August 2025 verwandelte sich der Jugendzeltplatz hinter dem Campingplatz Bankenhof am Titisee in einen lebendigen Ort der Gemeinschaft, des Glaubens und des gemeinsamen Erlebens. Die Campingkirche Titisee, eine Initiative der Evangelischen Landeskirche in Baden, öffnete ihre Türen – oder besser gesagt: ihr buntes Zirkuszelt – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alle, die Lust auf Kirche einmal anders hatten. Getragen von vielen engagierten Freiwilligen, Diakon*innen und Pfarrer*innen aus Freiburg und der Region, stand das Motto „Am Rand und trotzdem mittendrin“ auch in diesem Jahr für ein offenes, herzliches Miteinander. Die Evangelische Stadtmission Freiburg und die Gemeinde dreisam 3 initiierten – nach einem „Testlauf“ 2024 die dreiwöchige Kirche im Zirkuszelt in diesem Jahr und trugen einen wesentlichen Teil zur Programmgestaltung bei.

Die Campingkirche ist ein besonderes Angebot für Camper und Tagesgäste, die Urlaub und Spiritualität verbinden möchten. Hier wird Kirche nicht nur erlebt, sondern gelebt: mit kreativen Programmen für Kinder, gemeinsamen Aktivitäten am Nachmittag und gemütlichen Abendveranstaltungen. Ob beim Lagerfeuer, beim Campingkirchenkino oder bei Spieleabenden – hier fand jeder einen Platz.

„[Wir möchten uns] von Herzen bei Ihnen bedanken für die wunderschöne Zeit, die wir bei Ihnen verbringen durften. Unser Urlaub war nicht nur erholsam, sondern auch in vielerlei Hinsicht bereichernd – insbesondere durch die Campingkirche, die mit spürbarer Freude, Hingabe und Herzlichkeit gestaltet wurde. Gerade in Zeiten der zunehmenden medialen Isolation, in denen viele den direkten Kontakt und das Gefühl von Gemeinschaft verlieren, ist es ein großes Geschenk, ein solches Angebot erleben zu dürfen. Die Campingkirche hat uns wieder spüren lassen, wie wichtig echte Begegnungen sind, und sie hat Menschen auf eine wunderbare Weise zueinandergeführt. Dieses Gefühl von Nähe und Zusammenhalt bleibt uns noch lange in Erinnerung.“

D. Turcatti und C. Caramia

Ein buntes Programm für alle Altersgruppen

Jeden Morgen trafen sich die Kinder zum Kids-Programm, das biblische Geschichten, Lieder, Bastelarbeiten und Theater vereinte. In der ersten Woche drehte sich alles um das Thema Freundschaft und die spannenden Erzählungen von Tante Frieda und ihrer Weltreise. Die zweite Woche stand im Zeichen von Petrus, der den Kindern zeigte, wie man mit Gott auch stürmische Zeiten meistert. Die dritte Woche bot wieder neue Geschichten und kreative Ideen, die zum Nachdenken und Mitmachen einluden.

Von Wasserolympiaden über Schnitzeljagden bis hin zu Bastel- und Bostelnachmittagen – das Mittagsprogramm von 15 bis 17 Uhr sorgte für Abwechslung und Spaß. Highlights wie die Fun-Olympiade, die Spielstraße oder die Action-Time brachten Bewegung und Lachen in den Campingalltag.

Abends traf man sich beim Sandmännchen, dem Abendprogramm für Jung und Alt. Ob Spieleabend, Lagerfeuer mit Stockbrot oder der legendäre Aperol-Abend für Erwachsene – hier kam jeder auf seine Kosten. Ein besonderes Highlight war das Campingkirchenkino, das eine biblische Geschichte auf unterhaltsame Weise auf die Leinwand brachte. Für Nachteulen gab es Nachtgedanken am Lagerfeuer: 15 Minuten Denkanstöße und Nachdenkliches, die zum Innehalten einluden.

Wer Ruhe und einen Raum zum Beten oder Reden suchte, fand im Schäferwagen offene Ohren und Zeit für Gespräche. Von Montag bis Freitag war der Wagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet, und zwischen 12 und 15 Uhr stand immer ein Ansprechpartner bereit.

 „Die Campingkirche zeigt Jahr für Jahr, wie Kirche lebendig und nahbar sein kann. Es ist schön zu sehen, wie Menschen unterschiedlicher Generationen hier zusammenkommen, lachen, ins Gespräch kommen und gemeinsam Glaube erleben. Besonders berührt hat mich die Offenheit und Herzlichkeit, mit der die vielen Ehrenamtlichen alle willkommen hießen. Das ist gelebte Gemeinschaft – und genau das brauchen wir.“

Norbert Aufrecht, Vorstand der Stadtmission Freiburg und Mit-Initiator

Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr

Auch 2026 wird die Campingkirche wieder stattfinden – mit neuen Ideen, vertrauten Gesichtern und viel Raum für alle, die Kirche am Rande des Titisees erleben möchten. Merkt euch schon jetzt vor: Im nächsten Sommer heißt es wieder – seid dabei!

Alle Veranstaltungen der Campingkirche sind kostenlos. Wer die Arbeit unterstützen möchte, kann gerne eine Spende an die Evangelische Stadtmission Freiburg überweisen (IBAN: DE65 5206 0410 2200 5061 09, Verwendungszweck: „Campingkirche“).

2025-09-25T10:26:36+02:001. September 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Der Jahresbericht 2024 ist da!

Geschenke des Himmels und große Aufgaben

Der neue Jahresbericht 2024 der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. ist erschienen. Er bietet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und Entwicklungen in unseren Einrichtungen in Freiburg und der Region.

Es regnet nicht jeden Tag Konfetti und es gibt nicht jeden Tag Sahnetorte. ABER: Wir sind beschenkt und gesegnet! Vieles durfte im letzten Jahr wachsen, vieles ist möglich geworden. Das stimmt uns dankbar und lässt uns hoffnungsvoll nach vorn schauen.

Werfen Sie einen Blick in unseren neuen Jahresbericht und erfahren Sie, was uns in 2024 besonders begeistert und bewegt hat.

Diese Themen erwarten Sie:

  • Neu im Amt: Michael Futterer wird Vorstandsvorsitzender
  • „Mensch ist das schön geworden.“ Neueröffnung des Thomaszentrums.
  • Ein Geschenk des Himmels: Wie das S’Einlädele eine neue Heimat fand.
  • Cannabis, quo vadis: Interview mit Konrad Lust von der Suchberatungsstelle Ausweg
  • und vieles mehr …

Den Jahresbericht können Sie HIER als PDF-Datei ansehen und herunterladen.

2025-08-20T12:43:42+02:0020. August 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Paddel, Pause, Perspektivwechsel: Teamausflug des Geschäftsbereichs Pflege

Paddel, Pause, Perspektivwechsel: Teamausflug des Geschäftsbereichs Pflege

Bei strahlendem Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und bester Stimmung haben sich die Einrichtungsleiter*innen und Pflegedienstleitungen des Geschäftsbereichs Pflege der Stadtmission Freiburg auf eine ganz besondere Reise begeben: Mit dem Kanu ging es über den Alt-Rhein von Bad Bellingen bis nach Istein – eine Strecke von rund 18 Kilometern.

Die Tour verlangte Teamgeist, Koordination und ein wenig Muskelkraft – genau wie unser Arbeitsalltag in der Pflege. Doch diesmal stand nicht die Versorgung unserer Bewohner*innen im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erleben, der Austausch und das Auftanken fernab vom Büro oder Pflegealltag.

Dabei ging es durchaus sportlich und auch ziemlich humorvoll zu: Wer sich einer anderen Gruppe näherte, konnte sich sicher sein, eine kleine Wasserdusche abzubekommen – zur Freude aller Beteiligten! Neben der körperlichen Herausforderung tat es gut, in der Natur zur Ruhe zu kommen, nicht erreichbar zu sein und einfach das Miteinander zu genießen.

Abgerundet wurde der Tag in einer gemütlichen Strauße bei gutem Essen und einem Glas Wein. Ein gelungener Abschluss eines erlebnisreichen Ausflugs – und eine willkommene Abwechslung im fordernden Arbeitsalltag in der Altenhilfe.

Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

2025-07-01T13:10:42+02:001. Juli 2025|Aktuell, Meldungen|

vonWegen Ausgabe 2/25 ist da

Vergeben und vergessen?

Manchmal reicht das Zauberwort „Entschuldigung“ nicht aus. Manchmal braucht es ein klärendes Gespräch, um wieder zu Frieden, Vertrauen und Freundlichkeit zurückzukehren. Oder Wiedergutmachung ist gefordert. Aber nicht immer ist die möglich. Dann braucht es Vergebung, den Verzicht auf Wiedergutmachung oder gar Rache.

Ostern erinnert uns alle Jahre wieder daran, dass Gott in Christus den Menschen ihre Schuld vergeben hat und bereit ist, sich mit jedem Menschen zu versöhnen. Wie gut, dass unser Gott „gnädig und barmherzig, geduldig und voller Güte“ ist. Wie gut, dass seine Versöhnung mit uns das Herz des christlichen Glaubens ist.

Allerdings ist Vergebung keine rein religiöse Angelegenheit. In jeder Beziehung, die auf Dauer halten soll, wird es immer wieder einen guten Umgang mit Fehlern und Schuld brauchen. Darum geht es im neuen Heft.

Neugierig? Hier geht’s direkt zum Heft-Download.

  • Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen, Ideen und Kritik. Sagen Sie uns, was Ihnen gut gefällt. Und was nicht. Unsere Kontaktdaten finden Sie rechts auf dieser Seite.

2025-06-11T11:12:15+02:0011. Juni 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Ein gelungener Nachmittag: Erstes Azubi-Fest der Stadtmission

Ein gelungener Nachmittag: Erstes Azubi-Fest der Stadtmission

Am 5. Juni 2025 fand das erste Azubi-Fest der Stadtmission im Gemeindehaus St. Hildegard in Breisach statt – ein ganz besonderer Nachmittag, der unseren rund 70 Auszubildenden gewidmet war. Gemeinsam mit ihren Praxisanleitern und Einrichtungsleitungen verbrachten sie einen wertschätzenden und verbindenden Tag, der ganz im Zeichen des Miteinanders stand.

Bereits beim gemütlichen Ankommen mit Eiscreme vom Hofeis war die Vorfreude spürbar. In der festlich vorbereiteten Runde begrüßte Christian Schäfer alle Anwesenden herzlich. In seiner Rede betonte er den großen Respekt und Dank für das Engagement unserer Auszubildenden:

„Danke, dass Sie sich für diesen wichtigen Beruf entschieden haben. Wir wissen, wie anspruchsvoll die Pflege sein kann – und sind voller Respekt für das, was Sie täglich leisten.“

Ein weiterer Impuls kam von Michael Futterer, unserem Vorstandsvorsitzenden. Er zog einen Vergleich zwischen einem jungen Baum und dem Wachsen und Reifen während der Ausbildung. So wie ein Baum zunächst unsichtbar Wurzeln schlägt, bevor er sichtbar wächst, braucht es auch in der Pflege Geduld, eine gute Lernumgebung und Vertrauen – in sich selbst, in andere und in Gottes Begleitung. Ein ermutigender Gedanke, der vielen aus der Seele sprach.

Danach wurde es persönlich: In einer großen Vorstellungsrunde konnten sich alle besser kennenlernen. Da unsere Azubis an verschiedenen Standorten von Lörrach bis Breisach im Einsatz sind, war dies eine tolle Gelegenheit, ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

Im Anschluss warteten kreative Spiele und Challenges auf die Teilnehmenden. Hier waren Teamgeist, Kommunikation und Einfühlungsvermögen gefragt – Eigenschaften, die in der Pflege unverzichtbar sind. Die gemeinsamen Erfolgserlebnisse brachten nicht nur Spaß, sondern stärkten auch den Zusammenhalt.

Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Burger-Essen, das den Tag in geselliger Atmosphäre ausklingen ließ.

Wir sind stolz auf unsere Azubis – und dankbar für ihre Entscheidung, Teil der Stadtmission zu sein.

2025-06-11T08:45:02+02:0011. Juni 2025|Aktuell, Meldungen|
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