Azubi- und FSJ-Fest 2026
Azubi- & FSJ-Fest 2026
Anfang Mai fand wieder unser beliebtes Azubi- & FSJ-Fest statt – und wir haben uns besonders darüber gefreut, dass in diesem Jahr auch unsere FSJlerinnen und FSJler mit dabei waren. Gemeinsam verbrachten wir einen abwechslungsreichen Nachmittag voller Begegnungen, Spaß und Wertschätzung.
Zum Auftakt teilte Christian Schäfer, Geschäftsbereichsleiter der Pflege bei der Stadtmission Freiburg, einen persönlichen Impuls mit den Teilnehmenden. Ihm war besonders wichtig zu betonen, dass wir im Leben – und gerade auch in der Pflege – oft zunächst in Vorleistung gehen müssen, bevor etwas zurückkommt. Diese Vorleistung ist häufig Vertrauen: Vertrauen, wenn man eine Ausbildung beginnt, neue Wege einschlägt oder dafür sogar in ein anderes Land zieht. Gleichzeitig machte er deutlich, wie dankbar wir als Stadtmission dafür sind, dass unsere Auszubildenden und FSJlerinnen und FSJler jeden Tag mit Engagement, Offenheit und Herz dabei sind.
Im Mittelpunkt des Nachmittags standen das gegenseitige Kennenlernen, der Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander. Nach einer Vorstellungsrunde sorgten verschiedene Spiele und Gruppenaktionen schnell für viele Gespräche und eine ausgelassene Stimmung. Besonders spannend war es zu sehen, wie unterschiedlich die Lebenswege unserer Teilnehmenden sind: Manche wohnen nur wenige hundert Meter von ihrem Geburtsort entfernt, andere haben über 9.000 Kilometer zurückgelegt, um heute Teil unseres Teams zu sein. Auch Fragen wie „Wie lange bist du schon bei der Stadtmission?“, „Wie viele Geschwister hast du?“ oder „Welche Sprachen sprichst du?“ sorgten für viele interessante Einblicke und schöne Begegnungen.
Natürlich durfte auch die Kreativität nicht fehlen: Gemeinsam entstand ein buntes Kunstwerk, das den Teamgeist des Tages widerspiegelt. Bewegungs- und Gemeinschaftsspiele brachten zusätzlich viele lustige Momente und sorgten für jede Menge Lachen.
Den gelungenen Nachmittag ließen wir schließlich bei leckeren Burgern vom Food-Truck und einem Eis von Hofeis gemütlich ausklingen.
Wir sagen Danke an alle Auszubildenden und FSJlerinnen und FSJler für euren Einsatz, eure Offenheit und dafür, dass ihr Teil unserer Gemeinschaft seid.








Am Freitag, 24. April durften wir den neuen Standort von AUSWEG, der Suchtberatungsstelle der Ev. Stadtmission Freiburg e.V. einweihen. Gemeinsam mit dem AUSWEG‑Team, zahlreichen Kooperationspartner:innen, Vertreter:innen aus Stadt und Landkreis, der Diakonie Baden, der Thomasgemeinde sowie vielen weiteren Gästen ist ein stimmungsvolles Eröffnungsfest der neuen Räume im Thomaszentrum gelungen.
Bei einem anschließenden Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten bot sich viel Gelegenheit für persönliche Gespräche, Austausch und Begegnung. Die Gäste konnten die modern eingerichteten, lichtdurchfluteten Beratungsräume kennenlernen und das Fest bei alkoholfreien erfrischenden Getränken, Kaffeespezialitäten in Barista‑Qualität sowie süßen und herzhaften Leckereien in entspannter Stimmung ausklingen lassen.
Unser besonderer Dank gilt der GlücksSpirale, deren finanzielle Unterstützung den Umbau und die moderne Ausstattung der Räume erst möglich gemacht hat. Ebenso danken wir der Volksbank Freiburg, die mit ihrer Förderung die Anschaffung eines digitalen Flipcharts unterstützt hat und damit neue, nachhaltige Möglichkeiten für die Beratungsarbeit eröffnet.



Anselm Grün, den die Südwestpresse einmal als das „sympathische Gesicht der katholischen Kirche“ bezeichnete, sprach über die Kunst des Lebens: klar in der Sprache, tief in der Wirkung. Hoffnung und Zuversicht standen im Zentrum seines Vortrags. Sie bedeuten für ihn nicht, die Herausforderungen unserer Zeit auszublenden, sondern eine bewusste innere Haltung einzunehmen: den Blick auf das zu richten, was trägt und stärkt. Diese Haltung führt aus der passiven Ohnmacht in eine aktive Gestaltungsfreiheit, gegründet im Vertrauen auf Gott und offen für das Leben im gegenwärtigen Moment.


Kürzlich war ich mit meiner Frau in Versailles, um das Schloss und die Gärten zu besichtigen. Allen Paris-Urlaubern empfehle ich den Abstecher: Es lohnt sich. Das Schloss ist mehr als beeindruckend groß und pompös. Die endlos vielen Säle sind edel ausstaffiert und voll von Büsten und übergroßen Gemälden. Der riesige Spiegelsaal mit seinen Skulpturen, Kronleuchtern, Spiegeln und Deckengemälden lässt einen auch heute noch den Glanz alter Zeiten spüren. Die Parkanlage steht in Dimension und Schönheit dem Palast in nichts nach. Hunderte verschiedener Bäume, Blumenbeete, Lustgärten, Pavillons, eine Orangerie, Kolonnaden, Skulpturen, eine Grotte, zahlreiche Teiche, einen Kanal und natürlich viele Springbrunnen sind auf dem immer noch über 800 Hektar großen Gelände zu entdecken. In der Blütezeit von Versailles waren die Gärten oft Schauplatz von Festen und Feiern. Die Besucher wurden mit Schauspielen, Musik und Feuerwerken verwöhnt. Sogar Seespektakel wurden nachgestellt, bei denen Schiffe mit Kanonen und Feuerwerkskörpern ausgestattet waren. Auf dem großen Kanal fuhren auch Gondeln, die Ludwig XIV. eigens aus Italien mitgebracht hatte.
Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg fand am Mittwoch, 25. Februar 2026 im Diakoniekrankenhaus Freiburg eine Diskussion zum Thema Gesundheitsversorgung und Pflege statt. Auch die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat gerne daran teilgenommen. Zu der Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ hat die Diakonie Baden Landtagskandidierende eingeladen und mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen vor Ort ins Gespräch gebracht. Thema des intensiv geführten Austauschs war, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste in Stadt und Region zukunftsfest aufgestellt werden können.






Zwischen Hoffnung und Zukunftsangst