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Feierliche Eröffnung der neuen AUSWEG-Räume

Feierliche Eröffnung des neuen AUSWEG-Standorts

Stimmungsvolles Fest in Thomaskirche und den neuen Räumen der Beratungsstelle

Am Freitag, 24. April durften wir den neuen Standort von AUSWEG, der Suchtberatungsstelle der Ev. Stadtmission Freiburg e.V. einweihen. Gemeinsam mit dem AUSWEG‑Team, zahlreichen Kooperationspartner:innen, Vertreter:innen aus Stadt und Landkreis, der Diakonie Baden, der Thomasgemeinde sowie vielen weiteren Gästen ist ein stimmungsvolles Eröffnungsfest der neuen Räume im Thomaszentrum gelungen.

Auftakt in der Thomaskirche

Nach der Begrüßung durch Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., richteten Boris Gourdial, Leiter des Amts für Soziales der Stadt Freiburg, Knut Schneider, Jugendamtsleiter des Landkreises Breisgau‑Hochschwarzwald, sowie Annalena Volz, Referentin für Suchthilfe der Diakonie Baden und Vorsitzende der Landesstelle für Suchtfragen, ihre Grußworte an die Gäste. Neben Glückwünschen zu den hellen, modernen und großzügigen Räumen stand vor allem der ausdrückliche Dank an das Team der Suchtberatungsstelle im Mittelpunkt. Alle Redner:innen betonten die hohe fachliche Qualität und die große gesellschaftliche Bedeutung der Suchtberatung als wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen.

Michael Futterer hob hervor:

Die Suchtberatung gehört für die Evangelische Stadtmission Freiburg seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert zum Kern unseres Auftrags. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit den neuen Räumlichkeiten im Thomaszentrum einen einladenden Ort haben, an dem wir auch künftig Menschen Auswege aus der Sucht eröffnen und sie auf diesem Weg begleiten können.

Eine Besonderheit des neuen Standorts zog sich wie ein roter Faden durch die Grußworte und den geistlichen Impuls von Norbert Aufrecht, Vorstand Diakonische Theologie der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.: Im Thomaszentrum begegnen sich ganz unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen. Neben der Suchtberatungsstelle gehören ein Seniorenpflegeheim, ein Kindergarten und die Thomaskirche zum Thomaszentrum. Annalena Volz beschrieb dies treffend als einen Ort, an dem „unter einem Dach das ganze Leben abgebildet wird“.

Glückwünsche an das AUSWEG‑Team und dessen langjährigen Leiter Willi Vötter richtete auch Christine Kleß, Vorstand Pflege und Soziales der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. Im Anschluss stellte sich das Team der Beratungsstelle auf sympathische Weise vor – ein Moment, der die wertschätzende Atmosphäre des Nachmittags besonders unterstrich.

Begegnung und Austausch in den AUSWEG-Räumlichkeiten

Bei einem anschließenden Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten bot sich viel Gelegenheit für persönliche Gespräche, Austausch und Begegnung. Die Gäste konnten die modern eingerichteten, lichtdurchfluteten Beratungsräume kennenlernen und das Fest bei alkoholfreien erfrischenden Getränken, Kaffeespezialitäten in Barista‑Qualität sowie süßen und herzhaften Leckereien in entspannter Stimmung ausklingen lassen.

Räume für unsere Suchtberatung

Seit Ende Januar hat AUSWEG, die Suchtberatungsstelle der Ev. Stadtmission Freiburg, im Thomaszentrum in Freiburg-Zähringen eine neue Heimat gefunden. Wir haben dort deutlich mehr Platz für unser Team und unsere Gäste. Menschen mit Suchtproblemen brauchen mehr als nur eine offene Tür. Sie brauchen einen Ort, der Ruhe und Geborgenheit schenkt, Raum schafft für ein Gespräch voller Nähe und Vertrauen. Unsere neuen Räumlichkeiten bieten genau das: einen Ort für Einzelgespräche, Gruppenangebote und Begegnungen, die Mut machen.

Diesen Ort hat AUSWEG in seinen neuen Räumlichkeiten im Thomaszentrum. Dort stehen dem Team nun vier statt bisher zwei Büros zur Verfügung. Dadurch können mehr vertrauliche Einzelgespräche parallel stattfinden. Hinzu kommen ein größerer Gruppenraum und ein barrierefreier, einladender Eingangsbereich. Damit ist ein Ort entstanden, der Ruhe, Geborgenheit und Vertrauen fördert – zentrale Voraussetzungen für gelingende Suchtberatung.

Herzlichen Dank für Unterstützung und Engagement

Unser besonderer Dank gilt der GlücksSpirale, deren finanzielle Unterstützung den Umbau und die moderne Ausstattung der Räume erst möglich gemacht hat. Ebenso danken wir der Volksbank Freiburg, die mit ihrer Förderung die Anschaffung eines digitalen Flipcharts unterstützt hat und damit neue, nachhaltige Möglichkeiten für die Beratungsarbeit eröffnet.

Nicht zuletzt danken wir dem gesamten AUSWEG‑Team und allen Beteiligten für die engagierte Vorbereitung der Eröffnungsfeier. Mit viel Liebe zum Detail wurde eine offene, herzliche und feierliche Atmosphäre geschaffen, die den Geist des neuen Standorts eindrucksvoll widerspiegelt.

2026-04-29T09:13:54+02:0028. April 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Anselm Grün in der Pauluskirche Freiburg

Zuversichtlich bleiben: ein inspirierender Abend mit Anselm Grün in der Pauluskirche

Mit seinem Vortrag „Zuversichtlich bleiben – einfach leben“ hat der Benediktinerpater und Bestsellerautor Anselm Grün die voll besetzte Pauluskirche in Freiburg mit Impulsen zur Kunst des Lebens begeistert. Kein Platz blieb unbesetzt, selbst auf den Stufen zur Empore lauschten die Zuhörer:innen aufmerksam der ruhigen, eindringlichen Stimme des über 80‑Jährigen. Präsenz und Ausstrahlung des bekannten Ordensmannes machten den Abend anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Anselm Grüns Monatsbrief „einfach leben“ zu einem besonderen Erlebnis.

Anselm Grün, den die Südwestpresse einmal als das „sympathische Gesicht der katholischen Kirche“ bezeichnete, sprach über die Kunst des Lebens: klar in der Sprache, tief in der Wirkung. Hoffnung und Zuversicht standen im Zentrum seines Vortrags. Sie bedeuten für ihn nicht, die Herausforderungen unserer Zeit auszublenden, sondern eine bewusste innere Haltung einzunehmen: den Blick auf das zu richten, was trägt und stärkt. Diese Haltung führt aus der passiven Ohnmacht in eine aktive Gestaltungsfreiheit, gegründet im Vertrauen auf Gott und offen für das Leben im gegenwärtigen Moment.

Wie ein roter Faden zog sich durch den Abend die Frage, was ein „einfaches Leben“ im besten Sinn ausmacht. Immer wieder kam Pater Anselm Grün darauf zurück: Wir können oft nicht die Dinge ändern, aber wir können steuern, wie wir auf die Dinge schauen. Es geht um unsere Haltung und unseren Blick.

Dankbarkeit schärft den Blick für das Gelingen, Verstehen ohne vorschnelles Bewerten öffnet den Raum für Begegnung. Anselm Grün ermutigte dazu, die eigene Sehnsucht wahrzunehmen, den inneren heiligen Raum zu schützen und Verletzungen durch Vergebung zu heilen. Am Anfang dieses Weges steht für ihn immer die Annahme der eigenen Person, eine Einladung zu Milde und Freundlichkeit sich selbst gegenüber.

Zum Abschluss führte Anselm Grün die Zuhörenden in ein kleines Ritual, wie es viele aus seinen Vorträgen kennen und schätzen. In stiller Konzentration öffnete sich der Raum für die Worte eines sehr alten Gebets, ein Moment konzentrierter Verdichtung, der viele sichtlich berührte.

Auch nach dem Vortrag nahm sich Pater Anselm Zeit: Geduldig signierte er Bücher, die am reich bestückten Büchertisch der ALPHA Buchhandlung erworben werden konnten, und kam mit den Besucher:innen ins Gespräch.

Unser herzlicher Dank gilt Anselm Grün für diesen inspirierenden Abend sowie den beteiligten Veranstaltern: dem Herder Verlag, der Gemeinde dreisam3 in Verbindung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg und der ALPHA Buchhandlung Freiburg.

2026-04-28T10:56:15+02:0021. April 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Der Sonnenkönig und der Menschensohn

Der Sonnenkönig und der Menschensohn

Kürzlich war ich mit meiner Frau in Versailles, um das Schloss und die Gärten zu besichtigen. Allen Paris-Urlaubern empfehle ich den Abstecher: Es lohnt sich. Das Schloss ist mehr als beeindruckend groß und pompös. Die endlos vielen Säle sind edel ausstaffiert und voll von Büsten und übergroßen Gemälden. Der riesige Spiegelsaal mit seinen Skulpturen, Kronleuchtern, Spiegeln und Deckengemälden lässt einen auch heute noch den Glanz alter Zeiten spüren. Die Parkanlage steht in Dimension und Schönheit dem Palast in nichts nach. Hunderte verschiedener Bäume, Blumenbeete, Lustgärten, Pavillons, eine Orangerie, Kolonnaden, Skulpturen, eine Grotte, zahlreiche Teiche, einen Kanal und natürlich viele Springbrunnen sind auf dem immer noch über 800 Hektar großen Gelände zu entdecken. In der Blütezeit von Versailles waren die Gärten oft Schauplatz von Festen und Feiern. Die Besucher wurden mit Schauspielen, Musik und Feuerwerken verwöhnt. Sogar Seespektakel wurden nachgestellt, bei denen Schiffe mit Kanonen und Feuerwerkskörpern ausgestattet waren. Auf dem großen Kanal fuhren auch Gondeln, die Ludwig XIV. eigens aus Italien mitgebracht hatte.

Alles überwältigend groß und schön. Aber das Staunen und Genießen der gebauten und gepflanzten Schönheit darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass all die Pracht und der Prunk ein maßloser Ausdruck von Machtgier und Genusssucht ist, durch skrupellose Ausbeutung geschaffen, exklusiv für eine adlige Elite. Ludwig XIV. inszenierte sich als Sonnenkönig. Wie die Planeten um die Sonne kreisen, sollte alles sich nur um ihn drehen – um ihn, den „König von Gottes Gnaden“, der selbstverständlich auch Herr über Religion und Recht war, als Gesetzgeber und oberster Richter natürlich selbst über dem Recht stand und als König durchregieren konnte. Er war ein absoluter Herrscher, der in unglaublichem Luxus lebte, während sein Volk unter Steuern und Ausbeutung litt.

Am Abend unseres Besuchs in Versailles lese ich den Wochenspruch für die vorletzte Woche vor dem Osterfest:

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Matthäus 20,28)

So redet Jesus über sich selbst. Was für ein Kontrast!

Auf der einen Seite ein Mensch, der sich zum Halbgott stilisiert und selbstverliebt und gut bewacht in seinem Wellness-Ressort bedienen lässt. Auf der anderen Seite Gott, der in Jesus Christus Mensch wird und sich unters Volk mischt, um den Mühseligen und Beladenen, den Kranken und Ausgegrenzten zu dienen und ihnen Vergebung und die Liebe Gottes zuzusprechen. Ganz ohne Pomp, Machtanspruch und Starallüren. Weit weg von jeglicher Komfortzone. Im Gegenteil: Jesus hat sein eigenes Leben eingesetzt, um die Menschheit aus ihrer Gottferne zu erlösen.

Was für ein Gott ist das? Ihn feiern Christen an Karfreitag und Ostern. Und freuen sich über seinen Sieg über alles Böse und Todbringende. Tragen die Vision und Sehnsucht nach dem neuen Jerusalem, der Stadt Gottes, die Versailles bei weitem in den Schatten stellen wird und in der Gott mitten unter seinen geliebten Menschen leben wird, im Herzen. Und im Alltag will Christus ihnen die Richtung vorgeben: Christsein bedeutet, in Jesu Fußstapfen Menschen zu dienen und so die Welt zu verwandeln. Wo das geschieht, entsteht eine österliche Schönheit und ein Hauch von Auferstehung und Erlösung kommt in unsere unerlöste Welt.

Text von Norbert Aufrecht (Vorstand Diakonische Theologie, Ev. Stadtmission Freiburg e.V.)

2026-04-07T13:17:09+02:005. April 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

vonWegen Ausgabe 1/26 ist da

Aufatmen – loslassen – Erlösung erfahren

Die neue Ausgabe des vonWegen ist da!

Erlösung: Das ist der Titel der ersten Ausgabe unseres Magazins vonWegen in diesem Jahr. Erlösung – das ist ein großes, bedeutungsschweres Wort. Viele Bilder und Assoziationen schwingen mit. Es ist ein Wort, das in uns Bilder weckt: Hoffnung, Leichtigkeit, Neubeginn.

Einige davon haben direkt mit unserem Glauben zu tun und mit der Osterzeit, Christi Kreuzestod und Auferstehung. Ostern, das Hoffnungsfest der Christ:innen, ist das Fest der radikalen Verwandlung und auch der tiefsten Erlösung. Das feiern wir mit Licht, Farbe, Gesang am Ostersonntag. Und auch das Osterlachen, eine schöne Tradition, die hier und da in den Kirchen wiederbelebt wird, ist ein Erlösungssymbol: Trauer verwandelt sich in Freude, Schwere in Leichtigkeit, der Tod wird verlacht.

Erlösung ereignet sich auf unterschiedliche Weise im Leben von Menschen, manchmal leise, manchmal kraftvoll. Sie kann bedeuten: Ich kann wieder aufatmen. Ich darf loslassen. Ich finde neue Hoffnung.

In dieser Ausgabe schauen wir auf viele verschiedene Facetten von Erlösung. Es gibt Beiträge u. a. zu:

  • Was ist am Kreuz auf Golgatha passiert?
  • Gott schenkt uns Hoffnung
  • Erlösungsversprechen in der Werbung: Wie funktionieren sie?
  • Von der Sucht befreit
  • Wenn der Tod die erwünschte Erlösung ist: Debatten um Suizidprävention und Sterbehilfe
  • Zwei Menschen erzählen von ihren persönlichen Erlösungserfahrungen

Neugierig? Hier geht’s direkt zum Heft-Download.

  • Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen, Ideen und Kritik. Sagen Sie uns, was Ihnen gut gefällt. Und was nicht. Unsere Kontaktdaten finden Sie rechts auf dieser Seite.

2026-03-26T09:25:22+01:0026. März 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“

Politischer Austausch zu Gesundheitsversorgung und Pflege

Diskussion mit Kandidierenden zur Landtagswahl im Diakoniekrankenhaus Freiburg

Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg fand am Mittwoch, 25. Februar 2026 im Diakoniekrankenhaus Freiburg eine Diskussion zum Thema Gesundheitsversorgung und Pflege statt. Auch die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat gerne daran teilgenommen. Zu der Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ hat die Diakonie Baden Landtagskandidierende eingeladen und mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen vor Ort ins Gespräch gebracht. Thema des intensiv geführten Austauschs war, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste in Stadt und Region zukunftsfest aufgestellt werden können.

Der Einladung waren Landtagskandidierende mehrerer Parteien gefolgt: Linus Kionka (FDP), Katrin Kern (CDU), Imke Pirch (DIE LINKE), Nadyne Saint-Cast MdL (Grüne), Viviane Sigg (SPD). An der Diskussion waren zudem beteiligt: Oberkirchenrätin Sabine Jung, Michael Decker, Kaufmännischer Direktor und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakoniekrankenhauses Freiburg, Annika Köber, Leiterin des Gerontopsychiatrischen Pflegezentrums Landwasser, Benjamin Kessinger, Bereichsleiter ambulante Pflege beim Evangelischen Stift Freiburg und Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Im Fokus standen Fragen, wie finanzielle Nachteile konfessioneller Krankenhäuser ausgeglichen werden könnten, welche strukturellen Hürden bei der Beschäftigung von internationalen Fachkräften abzubauen wären und ob Themen wie Nachhaltigkeit oder Innovation weiterhin alleinige Aufgaben der jeweiligen Einrichtung sein müssten.

Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V., erläuterte in seinem Statement, was es für eine Einrichtung bedeutet, vorhandene Pflege-Immobilien zukunftsfest auszustatten:

Digitalisierung, Hitzeschutz, Nachhaltigkeit – all das ist wichtig, aber in den bestehenden Strukturen kaum finanzierbar. Fördermittel reichen bei weitem nicht aus und steigende Eigenanteile bringen Bewohnerinnen und Bewohner an ihre Grenzen.

Die Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ ist Teil der Kampagne „Soziales IST Zukunft!“, an der sich die Diakonie Baden als Mitglied der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg (Liga-BW) beteiligt. Die Kampagne soll erreichen, die Erfahrungen der Wohlfahrtsverbände in politische Entscheidungen fachlich fundiert einzubringen.

2026-02-27T15:52:05+01:0027. Februar 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Kamapgne zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

„Soziales IST Zukunft“ – Kampagne zur Landtagswahl

Tag für Tag setzen wir uns in den Einrichtungen der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. für Menschen ein, die unsere Hilfe brauchen. Ob in der Altenhilfe, für Suchtkranke, in der Bahnhofsmission Freiburg oder für Menschen, die sonst nur schwer Arbeit finden. Die Evangelische Stadtmission Freiburg ist mit Herz und Hand in ihren Einrichtungen nah bei den Menschen. Das tun wir gerne. Und es ist notwendig.

Wir und viele andere Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege knüpfen jeden Tag am Netz gesellschaftlichen Zusammenhalts und sozialer Gerechtigkeit. Denn ohne diese Arbeit würde der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bröckeln. Neben den staatlichen Einrichtungen braucht es ganz entscheidend die Einrichtungen freier Träger, die sich in Baden-Württemberg unter dem Dachverband LigaBW zusammengeschlossen haben.

„Soziales IST Zukunft.“ Das gilt in vielerlei Hinsicht. Gelder, die in Soziales investiert werden, sind eine notwendige und eine lohnende Investition, denn sie schützt vor ungleich größeren Folgekosten für unsere Gesellschaft. Einige Menschen in der Politik sehen das. Andere möchten den Rotstift nehmen und streichen.

Daher unser Aufruf: Nutzen Sie die Landtagswahl am 8. März 2026, um sich auch für den sozialen Zusammenhalt in Baden-Württemberg einzusetzen.

„Soziales IST Zukunft“ ist eine Kampagne der Träger freier Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, die wir als Evangelische Stadtmission gerne unterstützen.

2026-01-23T12:59:19+01:0023. Januar 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Evangelische Stadtmission Freiburg mit neuem Logo

Neues Logo der Stadtmission

Die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat ein neues Logo. Pünktlich zum Jahreswechsel ist zum ersten Mal das Herzstück unserer visuellen Kommunikation in Erscheinung getreten. Bestimmt ist es einigen schon begegnet – hier auf unserer Website oder in den Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns sehr, dass die Evangelische Stadtmission Freiburg nun mit einem Logo in der Öffentlichkeit präsent ist, das markant und wiedererkennbar ist. Und so einprägsam, dass es in Zukunft auch ohne den Schriftzug deutlich macht: Hier ist Stadtmission. Weiterhin verbunden mit dem Claim „Leben. Glauben. Handeln. In und um Freiburg.“

Vielfalt der Stadtmission

Ein neues Logo ist eine Herausforderung. Unser langjähriger Design-Partner hat sie angenommen und für uns etwas entworfen, das die verschiedenen Arbeitsfelder der Stadtmission gekonnt und elegant unter einen Hut bringt:

  • Wohngruppen für Kinder und Jugendliche
  • Hilfe für Wohnungslose, psychisch Kranke oder abhängige Menschen
  • Altenhilfe
  • Reden von Gottes Menschenliebe und Einladung zum Glauben, der uns am Herzen liegt

Wer genau hinschaut, dem zeigt sich: Das sogenannte Kronenkreuz, das traditionell als Zeichen der Stadtmissionen verwendet wird, ist hier eingearbeitet, für unsere Gegenwart umgeformt und mit Strahlkraft für die Zukunft umgesetzt. Unser Designer Sascha Grether sagt zur Idee hinter dem neuen Logo: „Das Herz, das offen umarmend aus dem Kreuz wächst, bringt das Selbstverständnis der Stadtmission auf den Punkt: leben, glauben, handeln – nah bei den Menschen und ihren Lebensrealitäten.“

Markant und wiedererkennbar

Was gewinnt die Stadtmission mit dem neuen Logo? Der Bildteil des Logos, das sogenannte Signet, ist so profiliert und wiedererkennbar, dass wir es zukünftig auch ohne den Zusatz „Evangelische Stadtmission Freiburg“ verwenden können. Mehr noch: Das Logo setzen wir in Kombination mit dem Namen unserer Einrichtungen ein und zeigen damit, dass das Dach Evangelische Stadtmission Freiburg all das Bunte und Vielfältige trägt, was Tag für Tag in unseren Einrichtungen für Menschen geleistet wird.

Ein neues Logo für ein Unternehmen sollte wohl überlegt sein. Ein gutes Logo soll die Identifikation des Unternehmens für alle Mitarbeitende und die Öffentlichkeit präzise bewirken, es soll wiedererkannt werden und es soll eine emotionale Bindung erzeugen. Ich bin fest überzeugt, dass unser neues Logo mit seiner klaren Botschaft der Stadtmission Freiburg dies schafft.

Michael Futterer, Vorstandsvorsitzender der Ev. Stadtmission Freiburg e.V.

Für mich hat das Kronenkreuz, das im Zentrum des bisherigen Logos stand, die Zugehörigkeit zum großen Werk der Diakonie zum Ausdruck gebracht. Und nun? Das neue Logo beinhaltet allerdings mindestens genauso die Aussage, dass wir aufgrund unseres Glaubens Menschen in Liebe begegnen und helfen wollen. Daher blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft mit dem neuen Logo und möchte gerne schon jetzt glauben, dass die Menschen in unserer Region unsere DNA an dem Logo erkennen.

Christine Kleß, Vorstand Pflege und Soziales der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.

Für mich spiegelt das neue Logo die DNA der Stadtmission wider: Wir sind ein christliches Werk. Mit keinem anderen Symbol als dem Kreuz ist das besser ausgedrückt. Und ich finde es schön und richtig, dass aus dem Kreuz das Herz wächst: Das Herz für die Menschen, das Herz der Nächstenliebe. In Gottes Auftrag für die Menschen da sein. Das ist Stadtmission.

Norbert Aufrecht, Vorstand Diakonische Theologie der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V.
2026-02-19T08:32:36+01:0023. Januar 2026|Aktuell, Allgemein, Meldungen|

Neujahrsansprache von Vorstandsvorsitzendem Michael Futterer

Neujahrsansprache von Vorstandsvorsitzendem Michael Futterer

Mit der Neujahrsansprache unseres Vorstandsvorsitzenden Michael Futterer starten wir gemeinsam ins neue Jahr.

Die Jahreslosung 2026 begleitet uns dabei. Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Ein starkes Zeichen für Aufbruch, Hoffnung und Veränderung.
Und passend dazu zeigen wir uns zum Jahresbeginn auch mit neuem Logo.

Wir wünschen euch ein gesegnetes, hoffnungsvolles neues Jahr.

2025-12-31T11:08:53+01:0031. Dezember 2025|Allgemein, Meldungen|

Das Beste kommt noch?

Wenn man Ende November schon mal im Keller ist, um die Herbst-Deko wieder zu verstauen, dann macht es Sinn, gleich die Weihnachtskiste mit hoch zu nehmen, die Sterne aufzuhängen, vielleicht auch schon die Weihnachtskrippe. Und warum nicht gleich auch schon den Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen? Dann ist das auch schon erledigt. Nur: Vom 1. Advent bis zum Heilig Abend gibt’s dann keine Steigerung mehr. Dabei ist Advent doch die Zeit der gespannten Erwartung. Und der Vorbereitung. Advent ist wie ein Haus bauen, oder wie kochen oder wie eine Schwangerschaft: Das Beste kommt noch!

Um Vorbereitungen und Erwartung geht es auch im Wochenspruch für die 3. Adventswoche: „Bereitet dem HERRN den Weg, denn siehe, der HERR kommt gewaltig.“ Der Prophet Jesaja kündigt das machtvolle Eingreifen Gottes in die Weltgeschichte an. Christen haben in Jesus dieses Eingreifen Gottes erkannt. Eine große Zeitenwende. Wobei: Wir teilen unsere Zeit zwar in vor und nach Christus ein, aber wurde die Welt durch ihn tatsächlich grundlegend verändert? Ich würde sagen: Nein! Jesus hat Menschen, einzelne Menschen verändert. Hat Heilvolles in ihr Leben gebracht, sei es Gesundheit, die Erfahrung des Geliebtwerdens, der Vergebung oder Glaube und Hoffnung. Jesus hat gute Wirkungen in dieser Welt hinterlassen. Aber eben nur bei einzelnen Menschen.

Dann hat er den Stab an seine Nachfolger*innen übergeben. Die sollen, ausgerüstet durch Gottes Geist, dafür sorgen, dass „sein Reich komme, sein Wille geschehe“. Und tatsächlich haben die über die Jahrhunderte die Welt verändert. Sicher, es war nicht alles gut was sie in Gottes Namen getan haben und es ist nicht alles gut in dieser Welt. Die globalen Katastrophen und Kriege führen uns die begrenzte Reichweite menschlicher Bemühungen vor Augen. Über immer mehr Menschen, die das wach anschauen, legt sich ein grauer Schleier aus Resignation und Zukunftsangst.

Wie gut und tröstlich, dass wir im Advent erinnert werden: Das, was ist, ist noch nicht alles. Das beste kommt noch! „Der HERR kommt gewaltig!“ Er ist der Hoffnungsträger, die Lichtgestalt, der Game-Changer, den sich viele Menschen ersehnen. Und er wird kommen. Wir wissen nicht wann und wie. Aber wir dürfen glauben: Er wird kommen. Und dann wird Alles, wirklich Alles gut werden.

Aber noch sind wir im Advent, in der Zeit der Erwartung und der Vorbereitung auf dieses machtvolle Eingreifen Gottes. „Bereitet dem HERRN den Weg…“ sagt der Prophet. „Folgt mir nach…“ sagt Jesus. Also: Kein gelangweiltes Warten wie an der Bushaltestelle ist angesagt, sondern das Mitmachen bei dem, was Gott wichtig ist: Gerechtigkeit, Versöhnung, Frieden, Hilfe in die Welt bringen. Barmherzig mit Menschen sein. Zur Umkehr aufrufen und zum Glauben einladen.

Die Vision von Gottes Zukunft möge uns beseelen. Sein Geist möge uns beflügeln. Und seine Liebe möge uns erfüllen und aus uns ausstrahlen.

Impuls von Norbert Aufrecht, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg

2025-12-12T14:02:57+01:0012. Dezember 2025|Allgemein|

Zwischen Hoffnung und Zukunftsangst

Zwischen Hoffnung und Zukunftsangst

Liest man den Predigttext für den 2. Adventssonntag hat man schnell ein wenig adventlich-behagliches Weltuntergangsszenario vor Augen: In Lukas 21,25-33 ist von Zeichen an Sonne, Mond und Sternen die Rede, von einem tosenden Meer und vernichtenden Wellen. Von so enormen globalen Erschütterungen, dass die Menschen nicht nur ratlos werden, sondern sogar in Angst und Schrecken versetzt werden.
Es mag heute eine wachsende Zahl von Menschen geben, denen dieser Predigttext sehr nahe kommt, weil er ihr Lebensgefühl von Verunsicherung und Zukunftsangst anspricht. Auch im Advent. Die derzeitige Weltsituation mit all ihren Problemen gibt ja genug Anlässe dafür. Keine Frage: unsere Welt ist alles andere als im Lot.
Doch der christliche Glaube schenkt uns noch eine ganz andere Perspektive, eine großartige, adventliche Hoffnungsperspektive: Mitten im Chaos der bedrohten Welt – so unser Bibeltext für heute – kommt der „Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit“. Er kommt, um in Ordnung zu bringen, was bedroht, demoliert oder ganz zerstört ist, um all die destruktiven Entwicklungen, denen die Menschheit ohnmächtig gegenüber steht, in den Griff zu bekommen.
Deshalb ist auch der Wochenspruch für die 2. Adventswoche eine Ermutigung zur inneren und äußeren Aufrichtung: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!“ Erlösung – das ist ein großes Wort! Ich denke, dass es sehr umfänglich gemeint ist: Erlösung nicht nur von menschlicher Schuld, sondern auch Erlösung aus all den politischen und ökologischen Dilemmata unserer Zeit.
Als Christ öffnet sich mir mit dem Wochenspruch ein Fenster in die gottgemachte Zukunft, in der alle menschlichen Sehnsüchte nach heilem, unversehrtem und erfülltem Leben erfüllt werden. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich mit dem Erlöser nicht erst in einer undefinierbaren Zukunft rechnen kann, sondern ihn schon hier und jetzt als meinen Lebensbegleiter erleben darf.
Lassen wir uns immer wieder neu von ihm begleiten und aufrichten!
Impuls von Norbert Aufrecht, Vorstand der Ev. Stadtmission Freiburg
2025-12-12T13:59:41+01:0012. Dezember 2025|Aktuell, Allgemein, Meldungen|
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