vonWegen Ausgabe 2/26 ist da
Gemeinsam unterwegs sein
Die neue Ausgabe des vonWegen ist da!
Die neue Ausgabe unseres Magazins vonWegen ist da! Der Titel: Verbunden sein. Es geht um Kooperation, Zusammenwirken, gemeinsam ein Ziel verfolgen.
Nicht nur Menschen sind soziale Wesen, die einander brauchen, um gut leben und gemeinsam etwas auf die Beine stellen zu können. Auch Organisationen existieren nicht im luftleeren Raum, sondern wirken in und mit einem Netzwerk von Partnerinnen und Partnern.
Das gilt auch für die Evangelische Stadtmission Freiburg. In diesem Heft geht es viel um uns. Aber nicht als Nabelschau, sondern unter der Leitfrage: Was alles ist eigentlich der Stadtmission? Wie sind ihre Arbeitsfelder verbunden? Und wie ist die Stadtmission mit anderen Partner:innen vor Ort, in der Region und darüber hinaus vernetzt? Was sind die Ziele unseres Engagements und unter welchem Stern steht all unser Handeln?
Einige unserer Partner:innen haben wir gefragt, wie sie auf die Stadtmission schauen und ein buntes Mosaik an Antworten zusammengetragen. Dazu gehört auch die Stadt Freiburg, die als Engagierte Stadt ganz unterschiedliche Formen von sozialem Engagement vereint.
Aber wir blicken aber auch weit zurück auf frühe christliche Gemeinden und fragen uns: Wie hat man damals Netzwerke geknüpft? Einige Beispiele zeigen: Paulus hatte ein weitverzweigtes Netzwerk, ganz ohne digitale Unterstützung.
Verbunden sein ein Thema der Stunde. Einsamkeit, Vereinzelung und Ellbogenmentalität sind Probleme unserer Gesellschaft. Dem wollen wir entgegensetzen: Es kommt darauf an, verbunden zu sein. Andere wahrnehmen und sich gemeinsam mit anderen auf den Weg machen. So kommen wir voran.
Neugierig? Hier geht’s direkt zum Heft-Download.
Übrigens: Am Freitag, 3. Juli 2026 findet eine kleine Reise ins Innere der Stadtmission statt! Von 16 bis ca. 19 Uhr unternehmen wir eine Tour zu den Freiburger Einrichtungen der Stadtmission. Herzliche Einladung!
Wir starten im Thomaszentrum Freiburg, Tullastraße 15, 79108 Freiburg, Treffpunkt Haupteingang.
Die Tour ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis 26.06. an. Kontakt: Katja Weber-Hofmann, Tel. 0761 31917-0 oder per Mail an info@stadtmission-freiburg.de



Eröffnung am neuen Standort
Zwischen den Programmpunkten erfüllte der Freiburger Chor Polyton die Luft mit Musik. Die Sängerinnen und Sänger brachten Leichtigkeit und Schwung in den Nachmittag und lockerten mit Liedern die Redebeiträge auf unterhaltsame Weise auf.











Am Freitag, 24. April durften wir den neuen Standort von AUSWEG, der Suchtberatungsstelle der Ev. Stadtmission Freiburg e.V. einweihen. Gemeinsam mit dem AUSWEG‑Team, zahlreichen Kooperationspartner:innen, Vertreter:innen aus Stadt und Landkreis, der Diakonie Baden, der Thomasgemeinde sowie vielen weiteren Gästen ist ein stimmungsvolles Eröffnungsfest der neuen Räume im Thomaszentrum gelungen.
Bei einem anschließenden Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten bot sich viel Gelegenheit für persönliche Gespräche, Austausch und Begegnung. Die Gäste konnten die modern eingerichteten, lichtdurchfluteten Beratungsräume kennenlernen und das Fest bei alkoholfreien erfrischenden Getränken, Kaffeespezialitäten in Barista‑Qualität sowie süßen und herzhaften Leckereien in entspannter Stimmung ausklingen lassen.
Unser besonderer Dank gilt der GlücksSpirale, deren finanzielle Unterstützung den Umbau und die moderne Ausstattung der Räume erst möglich gemacht hat. Ebenso danken wir der Volksbank Freiburg, die mit ihrer Förderung die Anschaffung eines digitalen Flipcharts unterstützt hat und damit neue, nachhaltige Möglichkeiten für die Beratungsarbeit eröffnet.



Anselm Grün, den die Südwestpresse einmal als das „sympathische Gesicht der katholischen Kirche“ bezeichnete, sprach über die Kunst des Lebens: klar in der Sprache, tief in der Wirkung. Hoffnung und Zuversicht standen im Zentrum seines Vortrags. Sie bedeuten für ihn nicht, die Herausforderungen unserer Zeit auszublenden, sondern eine bewusste innere Haltung einzunehmen: den Blick auf das zu richten, was trägt und stärkt. Diese Haltung führt aus der passiven Ohnmacht in eine aktive Gestaltungsfreiheit, gegründet im Vertrauen auf Gott und offen für das Leben im gegenwärtigen Moment.


Kürzlich war ich mit meiner Frau in Versailles, um das Schloss und die Gärten zu besichtigen. Allen Paris-Urlaubern empfehle ich den Abstecher: Es lohnt sich. Das Schloss ist mehr als beeindruckend groß und pompös. Die endlos vielen Säle sind edel ausstaffiert und voll von Büsten und übergroßen Gemälden. Der riesige Spiegelsaal mit seinen Skulpturen, Kronleuchtern, Spiegeln und Deckengemälden lässt einen auch heute noch den Glanz alter Zeiten spüren. Die Parkanlage steht in Dimension und Schönheit dem Palast in nichts nach. Hunderte verschiedener Bäume, Blumenbeete, Lustgärten, Pavillons, eine Orangerie, Kolonnaden, Skulpturen, eine Grotte, zahlreiche Teiche, einen Kanal und natürlich viele Springbrunnen sind auf dem immer noch über 800 Hektar großen Gelände zu entdecken. In der Blütezeit von Versailles waren die Gärten oft Schauplatz von Festen und Feiern. Die Besucher wurden mit Schauspielen, Musik und Feuerwerken verwöhnt. Sogar Seespektakel wurden nachgestellt, bei denen Schiffe mit Kanonen und Feuerwerkskörpern ausgestattet waren. Auf dem großen Kanal fuhren auch Gondeln, die Ludwig XIV. eigens aus Italien mitgebracht hatte.
Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg fand am Mittwoch, 25. Februar 2026 im Diakoniekrankenhaus Freiburg eine Diskussion zum Thema Gesundheitsversorgung und Pflege statt. Auch die Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. hat gerne daran teilgenommen. Zu der Gesprächsrunde „Sozialpolitik vor Ort“ hat die Diakonie Baden Landtagskandidierende eingeladen und mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen vor Ort ins Gespräch gebracht. Thema des intensiv geführten Austauschs war, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste in Stadt und Region zukunftsfest aufgestellt werden können.


